Mapping Memories - die Geschichte jüdischen Lebens im Ortsbezirk 1 dauerhaft sichtbar machen
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Thema Stadtplanung verfolgenAnregung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, ein Konzept in Auftrag zu geben, das die Geschichte jüdischen Lebens im Ortsbezirk 1 im öffentlichen Raum dauerhaft sichtbar macht. Der Verlauf der Judengasse und wichtige jüdische Einrichtungen sollen im Straßen- und Gehwegbelag sichtbar und erlebbar gemacht sowie mit Hinweistafeln und QR-Codes versehen werden, um digital weitere Informationen abrufen zu können.
Begründung
Jüdisches Leben hat und hatte immer einen festen Platz im Herzen Frankfurts. Dennoch sind nach der Zerstörung weiter Teile der Altstadt und den brachialen städtebaulichen Eingriffen der Nachkriegszeit die ehemalige Judengasse und weitere jüdische Einrichtungen in Vergessenheit geraten. Die Veranstaltung Mapping Memories hat die Umrisse des ehemaligen jüdischen Gettos temporär eindrucksvoll dargelegt. Die bestehenden Bodenmarkierungen der ehemaligen Synagoge bzw. die Metallbänder vor den Stadtwerken könnten auf die Judengasse ausgeweitet werden. Farbmarkierungen, Hinweistafeln, historische Bilder, Kunstwerke und Verweise auf weitere Informationen mit QR-Codes sollten die Markierungen ergänzen. So wird das Gedenken an jüdisches Leben in Frankfurt noch erlebbarer. In einem weiteren Schritt können die Maßnahmen auch auf andere Stadtteile ausgedehnt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Mai 2023OFOF 870/1Mapping Memories - Die Geschichte jüdischen Lebens im Ortsbezirk 1 dauerhaft sichtbar machenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 6. Juni 2023Sie sind hierOAOA 363Mapping Memories - die Geschichte jüdischen Lebens im Ortsbezirk 1 dauerhaft sichtbar machenAnregung
- 8. Januar 2024Antwort des Magistrats · nach 34 WochenBB 9Mapping Memories - die Geschichte jüdischen Lebens im Ortsbezirk 1 dauerhaft sichtbar machenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen AfD und BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, ÖkoLinX-ELF gegen AfD und BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei gegen AfD und BFF-BIG (= vereinfachtes Verfahren)