Mangelhafte Postversorgung im Nordend und Aufforderung an die Deutsche Post AG, ein Konzept für Postfilialen und Post-Partnershops vorzustellen
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Anregung vom 19.04.2018, OA 252 entstanden aus Vorlage: OF 454/3 vom 04.04.2018
Betreff: Mangelhafte Postversorgung im Nordend und Aufforderung an die Deutsche Post AG, ein Konzept für Postfilialen und Post-Partnershops vorzustellen Es wird festgestellt, dass die Deutsche Post AG ihrer Postsicherstellungspflicht gemäß § 2, Absatz 1 letzter Satz des Post- und Telekommunikationssicherstellungsgesetz im Nordend nicht mehr ausreichend erbringt. Ebenda ist bedingt, dass Postdienstleister, hier die Deutsche Post AG, Pflichten haben. "Sie haben die für diese Postdienstleistungen erforderlichen Annahmestellen in angemessenem Umfang aufrechtzuerhalten." Die Stadtverordnetenversammlung möge deshalb beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit der Ortsvorsteherin des Ortsbeirates 3, die Deutsche Post AG aufzufordern, ein Konzept für die im Nordend und den angrenzenden Stadtbereichen betriebenen und geplanten Postfilialen und Post-Partnershops in einer der nächsten Sitzungen des Ortsbeirate s 3 im Rahmen der Bürgerfragestunde vorzustellen. Die Deutsche Post AG sollte weiterhin gebeten werden, inhaltlich auf Kritik und Anregungen der Bürger des Nordends einzugehen und zur aktuellen Versorgung mit Postdienstleistungen Stellung zu nehmen.
Begründung: Die aktuelle Versorgung mit Postdienstleistungen wird von den Bürgern im Nordend wahrnehmbar als unzureichend und unpraktikabel bezeichnet. Für die Abholung von nicht zugestellten Postsendungen sind Wegstrecken zurückzulegen, die für jeden Bürger, insbesondere aber für viele ältere oder auch mobilitätseingeschränkte Menschen, deutlich zu weit sind. Parkflächen stehen für die Abholung mit dem PKW, erforderlich bei größeren Warensendungen oder im Zuge weiterer anstehender Besorgungen, ebenfalls nicht zur Verfügung. Zudem sehen sich die Bürger mit willkürlich anmutenden Filialschließungen konfrontiert. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. April 2018OFOF 454/3Mangelhafte Postversorgung im Nordend und Aufforderung an die Deutsche Post AG, ein Konzept für Postfilialen und Post-Partnershops vorzustellenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 19. April 2018Sie sind hierOAOA 252Mangelhafte Postversorgung im Nordend und Aufforderung an die Deutsche Post AG, ein Konzept für Postfilialen und Post-Partnershops vorzustellenAnregung
- 17. August 2018Antwort des Magistrats · nach 19 WochenBB 267Mangelhafte Postversorgung im Nordend und Aufforderung an die Deutsche Post AG, ein Konzept für Postfilialen und Post-Partnershops vorzustellenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP und FRANKFURTER (= Annahme) sowie BFF (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)