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Tarifgerechte Bezahlung in allen Betrieben mit Beteiligung der Stadt Frankfurt

Vorlagentyp: NRSPD
2 Stationen im Verfahren5 SitzungenAbgelehnt

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Begründung

Betrieben mit Beteiligung der Stadt Frankfurt Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt:

  1. In allen 100%igen Beteiligungsgesellschaften umgehend die Bindung an einen branchenüblichen Tarif einzuführen.
  2. In allen anderen Betrieben mit städtischer Beteiligung, Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, eine Tarifbindung einzuführen. Begründung: In den meisten Betrieben mit städtischer Beteiligung wird nach branchenüblichem Tarif gezahlt. Im Bericht B 430/2013 werden aber auch Betriebe aufgelistet, die keine Tarifbindung haben. Verbindliche Regeln und Mindeststandards für Arbeits- und Einkommensbedingungen sollten jedoch für alle Mitarbeiter gelten, die im Dienste der Stadt Frankfurt tätig sind. Die bestehende Ungleichbehandlung der Mitarbeiter wurde mit dem Bericht B 137/2014 verschleiert. Die Darstellung der Arbeitnehmervertreter sind dafür umso deutlicher. Mit der Umsetzung dieses Antrags würde der Magistrat seinen vielfachen Versicherungen, alle Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen städtischer Betriebe und solcher mit städtischer Beteiligung tarifgerecht bezahlen zu wollen, endlich auch Taten folgen lassen.

Inhalt

Antrag vom 18.06.2014, NR 940

Betreff: Tarifgerechte Bezahlung in allen Betrieben mit Beteiligung der Stadt Frankfurt Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt:

  1. In allen 100%igen Beteiligungsgesellschaften umgehend die Bindung an einen branchenüblichen Tarif einzuführen.
  2. In allen anderen Betrieben mit städtischer Beteiligung, Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, eine Tarifbindung einzuführen. Begründung: In den meisten Betrieben mit städtischer Beteiligung wird nach branchenüblichem Tarif gezahlt. Im Bericht B 430/2013 werden aber auch Betriebe aufgelistet, die keine Tarifbindung haben. Verbindliche Regeln und Mindeststandards für Arbeits- und Einkommensbedingungen sollten jedoch für alle Mitarbeiter gelten, die im Dienste der Stadt Frankfurt tätig sind. Die bestehende Ungleichbehandlung der Mitarbeiter wurde mit dem Bericht B 137/2014 verschleiert. Die Darstellung der Arbeitnehmervertreter sind dafür umso deutlicher. Mit der Umsetzung dieses Antrags würde der Magistrat seinen vielfachen Versicherungen, alle Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen städtischer Betriebe und solcher mit städtischer Beteiligung tarifgerecht bezahlen zu wollen, endlich auch Taten folgen lassen.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 28.04.2014, B 137 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 25.06.2014

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. April 2014BB 137Tarifgerechte Bezahlung in allen Betrieben mit Beteiligung der Stadt FrankfurtMagistratsbericht
  2. 18. Juni 2014Sie sind hier
    NRNR 940Tarifgerechte Bezahlung in allen Betrieben mit Beteiligung der Stadt Frankfurt
    STVV-Antrag · SPD

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 31 · 24.06.2014
TO I, TOP 42
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 137 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 940 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerElf PiratenRömer
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerElf PiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 32 · 26.06.2014
TO I, TOP 13
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 137 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 940 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeElf PiratenÖkoLinX-ARL
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeElf PiratenÖkoLinX-ARLFDPFreie WählerRömerNPD
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., ELF Piraten und ÖkoLinX-ARL zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., ELF Piraten und ÖkoLinX-ARL FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, NPD und REP haben an der Abstimmung über die Vorlagen B 137 und NR 940 nicht teilgenommen.

KAV
Sitzung 19 · 07.07.2014
TO II, TOP 39
Angenommen
Der Vorlage NR 940 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 32 · 22.07.2014
TO I, TOP 13
Abgelehnt
1. Die Vorlage B 137 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 940 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie WählerElf Piraten
Ablehnung:
SPDLinkeRömer
Sonstige:
NPD (B 137 = Kenntnis, NR 940 = Annahme)REP (B 137 = Kenntnis, NR 940 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFreie WählerElf PiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD und REP (B 137 = Kenntnis, NR 940 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 33 · 24.07.2014
TO I, TOP 7
Abgelehnt
1. Die Vorlage B 137 dient zur Kenntnis. 2. a) Die Vorlage NR 940 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Amann, Loizides, Paulsen, Tafel-Stein und auf der Heide sowie von Stadtkämmerer Becker, Stadtrat Paris, Stadtrat Frank und Stadträtin Heilig dienen zur Kenntnis. c) Die Wortmeldung von Stadtverordneten Langer zur Geschäftsordnung dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie WählerElf PiratenNPDREP
Ablehnung:
SPDLinkeRömer
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFreie WählerElf PiratenRömerNPDREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten, NPD und REP gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Zurückweisung) zu 2. zu a) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, ELF Piraten, RÖMER, NPD und REP (= Annahme)

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