Aufklärungskampagne für Jugendliche, statt Rauchverbot auf Spielplätzen
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenBegründung
statt Rauchverbot auf Spielplätzen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, eine jugendgerechte Aufklärungskampagne zu konzipieren, die Jugendlichen in Frankfurt auf die jeweiligen Gefahren ihrer Hinterlassenschaften (Zigarettenstummel, Spitzen o.ä.) auf Spielplätzen aufmerksam machen, mit dem Ziel, die Zahl der auf Spielplätzen hinterlassenen Zigarettenstummel zu reduzieren. Begründung: Ein Rauchverbot auf Frankfurts Spielplätzen ist ein Offenbarungseid und ein Akt der Hilflosigkeit. Dass Mütter, die mit ihren Kindern auf den öffentlichen Spielplätzen spielen, nicht jene sind, die Zigarettenstummel fahrlässig in den Sand werfen, steht außer Frage. Zu groß ist die Gefahr, dass das eigene Kind die Überreste in den Mund nimmt. Wesentlich sinnvoller als ein Verbot wäre es, wenn die Stadt Frankfurt eine auf Jugendliche zugeschnittene Aufklärungskampagne entwickelt, die häufigsten Verursacher der Verunreinigungen in Sandkästen. Da die Möglichkeiten für Jugendliche sich zu treffen häufig sehr eingeschränkt sind, nutzen diese die Spielplätze nachts als Treffpunkt. Rauchverbote sind an dieser Stelle gänzlich wirkungslos. Der Magistrat sollte vielmehr die Jugend sensibilisieren und darauf aufmerksam machen, dass beispielsweise Zigarettenstummel lebensbedrohlich für kleine Kinder sind.
Inhalt
Antrag vom 17.06.2014, NR 938
Betreff: Aufklärungskampagne für Jugendliche, statt Rauchverbot auf Spielplätzen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, eine jugendgerechte Aufklärungskampagne zu konzipieren, die Jugendlichen in Frankfurt auf die jeweiligen Gefahren ihrer Hinterlassenschaften (Zigarettenstummel, Spitzen o.ä.) auf Spielplätzen aufmerksam machen, mit dem Ziel, die Zahl der auf Spielplätzen hinterlassenen Zigarettenstummel zu reduzieren.
Begründung: Ein Rauchverbot auf Frankfurts Spielplätzen ist ein Offenbarungseid und ein Akt der Hilflosigkeit. Dass Mütter, die mit ihren Kindern auf den öffentlichen Spielplätzen spielen, nicht jene sind, die Zigarettenstummel fahrlässig in den Sand werfen, steht außer Frage. Zu groß ist die Gefahr, dass das eigene Kind die Überreste in den Mund nimmt. Wesentlich sinnvoller als ein Verbot wäre es, wenn die Stadt Frankfurt eine auf Jugendliche zugeschnittene Aufklärungskampagne entwickelt, die häufigsten Verursacher der Verunreinigungen in Sandkästen. Da die Möglichkeiten für Jugendliche sich zu treffen häufig sehr eingeschränkt sind, nutzen diese die Spielplätze nachts als Treffpunkt. Rauchverbote sind an dieser Stelle gänzlich wirkungslos. Der Magistrat sollte vielmehr die Jugend sensibilisieren und darauf aufmerksam machen, dass beispielsweise Zigarettenstummel lebensbedrohlich für kleine Kinder sind.Hauptvorlage: Antrag vom 21.05.2014, NR 910 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Recht, Verwaltung und Sicherheit Haupt- und Finanzausschuss Versandpaket: 18.06.2014
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. Juni 2014 brachte FDP diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 26.06.2014 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und RÖMER gegen LINKE. und FDP (= Ablehnung) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, FREIE WÄHLER und RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und FDP (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ELF Piraten (NR 910 und NR 938 = Annahme) ÖkoLinX-ARL, NPD und REP (NR 910 = Ablehnung, NR 938 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und RÖMER gegen LINKE. und FDP (= Ablehnung sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, FREIE WÄHLER und RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und FDP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und ELF Piraten gegen LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., ELF Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP, NPD und REP (NR 910 = Ablehnung, NR 938 = Annahme) RÖMER (NR 910 = Annahme, NR 938 = Prüfung und Berichterstattung)