Aufwertung der Gedenktafel an der Friedhofsmauer des Hauptfriedhofs
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Gedenktafel an der Friedhofsmauer des Hauptfriedhofs sichtbar zu machen und ihre historische Bedeutung zu unterstreichen. Eine optische Aufwertung und die Integration eines QR-Codes sind geplant, um die Erinnerung an die Zerstörung jüdischen Lebens in Frankfurt zu bewahren.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Eckenheimer Landstraße — 35 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.
- Überfüllte Mülleimer an Hotspot-Standorten im Nordend: Einführung einer bedarfsgerechten Leerungsfrequenz19.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Absperrpfosten Sperrfläche Ecke Feldgerichtstraße / De-Bary-Straße15.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Hitzeschutz Eckenheimer Landstraße24.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Eckenheimer Landstraße per E-MailAntrag
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob die bereits vorhandene, jedoch im Buntsandstein eingelassene und kaum wahrnehmbare Gedenktafel an der Friedhofsmauer des Hauptfriedhofs (gegenüber der Eckenheimer Landstraße 285) optisch aufgewertet oder durch eine größere Tafel ergänzt werden kann. Diese Gedenktafel erinnert an die 1938 von den Nationalsozialisten zerstörten jüdischen Synagogen und die Judenverfolgung. Zusätzlich dient sie als Mahnmal gegen Antisemitismus. Die inhaltliche und formale Gestaltung der Tafel sowie die Integration eines QR-Codes zur Vermittlung weiterer Informationen sollen in Absprache zwischen der Stadt Frankfurt, dem Institut für Stadtgeschichte und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt erfolgen.
Begründung
An der Friedhofsmauer des Hauptfriedhofs befindet sich gegenüber der Eckenheimer Landstraße 285 eine kleine Gedenktafel mit einer Größe von ca. 40 cm bis 50 cm, die an die Zerstörung jüdischer Synagogen und die Verfolgung von Juden erinnert. Diese Mauer wurde 1939 aus Steinen der am 9. November zerstörten Frankfurter Synagogen erbaut. Aufgrund ihrer geringen Größe und der Einlassung in den Buntsandstein wird sie jedoch kaum wahrgenommen, wodurch die historische Bedeutung der Ereignisse und des Ortes nicht angemessen berücksichtigt wird. Die Friedhofsmauer wurde 1939 auf Beschluss des damaligen Magistrats errichtet. Sie erstreckt sich vom Parkplatz des Hauptfriedhofs am Eingang des Neuen Hauptportals nördlich bis zum Eingang des Wirtschaftswegs. Die Mauer ersetzte den bis dahin vorhandenen Stacheldrahtzaun, um den "Gottesacker optisch aufzuwerten". Als Baumaterial für die über 165 Meter lange Mauer dienten Steine der am 9. November 1938 zerstörten Haupt- und Börneplatz-Synagogen. Bis heute sind diese Spolien auf beiden Seiten der Mauer noch gut erkennbar. Um dieses Mahnmal gegen Antisemitismus im öffentlichen Raum wieder präsent zu machen und die Erinnerung an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Frankfurt zu erhalten, ist eine deutlichere Sichtbarkeit sowie die Integration eines QR-Codes, um weitere Informationen zur Verfügung zu stellen, erforderlich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 1. Juni 2026 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF-PARTEI gegen AfD (= Annahme); FDP (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-DFRA-FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) BSW (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.