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Aufwertung der Gedenktafel an der Friedhofsmauer des Hauptfriedhofs

Vorlagentyp: NRAfD
2 Sitzungen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Gedenktafel an der Friedhofsmauer des Hauptfriedhofs sichtbar zu machen und ihre historische Bedeutung zu unterstreichen. Eine optische Aufwertung und die Integration eines QR-Codes sind geplant, um die Erinnerung an die Zerstörung jüdischen Lebens in Frankfurt zu bewahren.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Eckenheimer Landstraße — 35 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.

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Antrag

Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob die bereits vorhandene, jedoch im Buntsandstein eingelassene und kaum wahrnehmbare Gedenktafel an der Friedhofsmauer des Hauptfriedhofs (gegenüber der Eckenheimer Landstraße 285) optisch aufgewertet oder durch eine größere Tafel ergänzt werden kann. Diese Gedenktafel erinnert an die 1938 von den Nationalsozialisten zerstörten jüdischen Synagogen und die Judenverfolgung. Zusätzlich dient sie als Mahnmal gegen Antisemitismus. Die inhaltliche und formale Gestaltung der Tafel sowie die Integration eines QR-Codes zur Vermittlung weiterer Informationen sollen in Absprache zwischen der Stadt Frankfurt, dem Institut für Stadtgeschichte und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt erfolgen.

Begründung

An der Friedhofsmauer des Hauptfriedhofs befindet sich gegenüber der Eckenheimer Landstraße 285 eine kleine Gedenktafel mit einer Größe von ca. 40 cm bis 50 cm, die an die Zerstörung jüdischer Synagogen und die Verfolgung von Juden erinnert. Diese Mauer wurde 1939 aus Steinen der am 9. November zerstörten Frankfurter Synagogen erbaut. Aufgrund ihrer geringen Größe und der Einlassung in den Buntsandstein wird sie jedoch kaum wahrgenommen, wodurch die historische Bedeutung der Ereignisse und des Ortes nicht angemessen berücksichtigt wird. Die Friedhofsmauer wurde 1939 auf Beschluss des damaligen Magistrats errichtet. Sie erstreckt sich vom Parkplatz des Hauptfriedhofs am Eingang des Neuen Hauptportals nördlich bis zum Eingang des Wirtschaftswegs. Die Mauer ersetzte den bis dahin vorhandenen Stacheldrahtzaun, um den "Gottesacker optisch aufzuwerten". Als Baumaterial für die über 165 Meter lange Mauer dienten Steine der am 9. November 1938 zerstörten Haupt- und Börneplatz-Synagogen. Bis heute sind diese Spolien auf beiden Seiten der Mauer noch gut erkennbar. Um dieses Mahnmal gegen Antisemitismus im öffentlichen Raum wieder präsent zu machen und die Erinnerung an die Zerstörung des jüdischen Lebens in Frankfurt zu erhalten, ist eine deutlichere Sichtbarkeit sowie die Integration eines QR-Codes, um weitere Informationen zur Verfügung zu stellen, erforderlich.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 1. Juni 2026 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 2 · 23.06.2026
TO I, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 8 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeVolt
Ablehnung:
AfD
Enthaltung:
FDP
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF-PARTEI gegen AfD (= Annahme); FDP (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-DFRA-FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) BSW (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 3 · 25.06.2026
TO I, TOP 14
Beraten
a) Die Vorlage NR 8 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Meier, Becker, Radmann, Michael Müller und Klingelhöfer dienen zur Kenntnis. Namentliche Abstimmung zur Vorlage NR 8 auf Antrag der AfD-Fraktion: Stadtverordnete Dr. Adam Nein Stadtverordnete Akmadza Nein Stadtverordneter Alicic Nein Stadtverordneter Arslaner Nein Stadtverordnete Atac Nein Stadtverordneter Avan Nein Stadtverordnete Avdic Nein Stadtverordneter Bäppler-Wolf Nein Stadtverordneter Bakakis Nein Stadtverordneter Becker Nein Stadtverordneter Brillante fehlt Stadtverordnete Busch Nein Stadtverordneter Cetiner Nein Stadtverordneter Csapo Ja Stadtverordnete Dalhoff fehlt Stadtverordnete David Nein Stadtverordneter Denkwitz Nein Stadtverordnete Ditfurth fehlt Stadtverordneter Dr. Dürbeck Nein Stadtverordnete Düwel Nein Stadtverordnete Eberz Nein Stadtverordneter Englert Nein Stadtverordnete Dr. Fabricius Nein Stadtverordnete Fischer fehlt Stadtverordnete Friedrich Nein Stadtverordneter Fuchs Ja Stadtverordneter Gannoukh Nein Stadtverordnete Georgalis Nein Stadtverordneter Gratowski Ja Stadtverordnete Häußler Enthaltung Stadtverordnete Dr. Kanbicak Nein Stadtverordnete Kauder fehlt Stadtverordneter Khenissi Nein Stadtverordneter Klingelhöfer Nein Stadtverordneter Klinger Ja Stadtverordnete Dr. Knacker Nein Stadtverordneter Dr. Kochsiek fehlt Stadtverordneter Dr. Kößler Nein Stadtverordnete Korenke Nein Stadtverordnete Kunze Nein Stadtverordneter Lamjahdi Nein Stadtverordneter Lange Nein Stadtverordneter Lauterwald Nein Stadtverordnete Leitschuh Nein Stadtverordnete Luxen fehlt Stadtverordnete Maximino dos Santos fehlt Stadtverordneter Medoff fehlt Stadtverordnete Dr. Mehler-Würzbach Nein Stadtverordneter Meier Ja Stadtverordnete Mengel fehlt Stadtverordnete Momsen Nein Stadtverordneter Müller, K. Nein Stadtverordneter Müller, M. Nein Stadtverordneter Nagel Nein Stadtverordneter Pärisch Nein Stadtverordneter Papke Enthaltung Stadtverordneter Passadakis Nein Stadtverordnete Pauli fehlt Stadtverordneter Pfeiffer Nein Stadtverordneter Podstatny Nein Stadtverordneter Radmann Ja Stadtverordneter Rausch Nein Stadtverordnete Richter Nein Stadtverordnete Ringer Nein Stadtverordneter Ritter Enthaltung Stadtverordnete Dr. Rosenbaum Nein Stadtverordneter Schäfer Nein Stadtverordneter Schlimme Nein Stadtverordnete M. Schmidt Nein Stadtverordneter Dr. J. Schmidt Nein Stadtverordneter Dr. C. Schmitt Nein Stadtverordneter Schneider Ja Stadtverordnete Schnitzler Enthaltung Stadtverordnete Schulz-Nurtsch Nein Stadtverordneter Schwander Nein Stadtverordnete Serke Nein Stadtverordneter Shefatja Nein Stadtverordnete Steinhardt Nein Stadtverordneter Dr. Strengmann-Kuhn Nein Stadtverordnete Telyakar Nein Stadtverordnete Troßbach Nein Stadtverordnete Voigt Nein Stadtverordnete Waissi Nein Stadtverordneter Wehnemann fehlt Stadtverordneter Winghart fehlt Stadtverordnete Winkler fehlt Stadtverordneter Witsch Nein Stadtverordneter Yildiz fehlt Stadtverordneter Yilmaz Nein Stadtverordneter Zarif-Ander Nein Stadtverordneter Zengin Nein Stadtverordneter Zens Ja Stadtverordnete Zhecheva Nein Beschlussausfertigung(en): § 228,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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