Pacta sunt servanda - Grenzänderungsverträge einhalten
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Überprüfung der Einhaltung von Grenzänderungsverträgen zur Eingemeindung von Gemeinden in Frankfurt. Ziel ist es, nicht erfüllte Zusagen zu identifizieren und Alternativen zu entwickeln. Dies soll die Zuverlässigkeit der Stadt als Vertragspartner stärken.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, die Einhaltung der Grenzänderungsverträge zur Eingemeindung vormals eigenständiger Gemeinden mit der und in die Stadt Frankfurt zu überprüfen und der Stadtverordnetenversammlung darüber zu berichten.
Hierbei sind folgende Punkte zu beachten:
- Die Umsetzung der in den Verträgen genannten Punkte soll geprüft werden.
- Bislang nach wie vor noch nicht erfüllte Zusagen aus den Verträgen sollen herausgearbeitet und mit einem Zeitplan für die Umsetzung versehen werden.
- Etwaig nicht mehr mögliche Umsetzungen sollen begründet werden. Alternativen oder neue Projekte sollen als Ersatz mit den zuständigen Ortsbeiräten besprochen und mit einem Zeitplan versehen werden.
Den zuständigen Ortsbeiräten sowie der Stadtverordnetenversammlung soll der Magistrat zudem ab sofort in regelmäßigen Abständen eine Evaluierung der Maßnahmen aus den Grenzänderungsverträgen zur Eingemeindung vorlegen.
Begründung
Im Laufe der Geschichte der Stadt Frankfurt ist diese stetig gewachsen. Insbesondere durch Eingemeindungen vormals eigenständiger Gemeinden hat die Stadt Frankfurt ihr Stadtgebiet sowie ihre Einwohnerzahl kontinuierlich erweitert. Zuletzt wurden im Zuge der kommunalen Gebietsreform in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts vormals eigenständige Gemeinden zu Stadtteilen im Norden und Osten der Stadt Frankfurt am Main. Hierzu wurden jeweils separat ausgehandelte Grenzänderungsverträge geschlossen und von den jeweiligen Gemeindevertretungen bzw. der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt auch beschlossen. Die Stadt Frankfurt sollte auch Jahrzehnte nach dem Schließen solcher Verträge ein zuverlässiger Vertragspartner sein und Maßnahmen, die in den Verträgen festgehalten wurden, einhalten. Noch immer gibt es jedoch diverse Maßnahmen aus den Verträgen, die nicht umgesetzt sind. Hierfür kann es durchaus Gründe geben, doch diese müssen benannt werden. Sollten Maßnahmen nicht mehr umgesetzt werden können, muss der Magistrat Alternativen prüfen und mit den nun zuständigen Ortsbeiräten besprechen und umsetzen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. Februar 2024 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 16 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 21.03.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf16 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU und LINKE. gegen SPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, LINKE. und FDP gegen SPD (= Kenntnis) sowie GRÜNE (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU und BFF gegen SPD und LINKE. (= Ablehnung); FDP (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, und farbechte/LINKE gegen CDU und BFF (= Zustimmung); FDP (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD und fraktionslos gegen GRÜNE (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, LINKE., dFfm und fraktionslos (= Annahme); FDP und Volt (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, LINKE., BFF und fraktionslos gegen GRÜNE und FDP (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und LINKE. gegen CDU, FREIE WÄHLER und fraktionslos (= Zustimmung); FDP (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme); Gartenpartei (= Enthaltung)