Eine Visitenkarte für Frankfurt - Zentraler Omnibusbahnhof über dem Gleisvorfeld des Hauptbahnhofes
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Zentraler Omnibusbahnhof über dem Gleisvorfeld des Hauptbahnhofes Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, die Einrichtung eines Zentralen Omnibusbahnhofs in der Nähe des Hauptbahnhofs zu prüfen.
- Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen, ob über dem Gleisvorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs ein Zentraler Omnibusbahnhof baulich realisiert werden könnte. Begründung: Der Bericht des Magistrats B 88 vom 07.03.2014 äußert sich zum "Fernbus-Linienverkehr" folgendermaßen: "Die Entwicklung der Fernbusnachfrage am Hauptbahnhof verläuft weiterhin dynamisch. Das betrifft sowohl die Anzahl der Anbieter als auch die angebotenen Fernbuslinien als auch die zugehörigen Fahrpläne. Vor diesem Hintergrund erarbeitet der Magistrat derzeit ein erstes Wegweisungs- und Informationskonzept, das auf das busbezogene Wegweisungskonzept der DB im Hauptbahnhof aufbaut, die bestehenden fünf Haltebereiche von Fernbussen - Hauptbahnhofsvorplatz - Südtasche - Mannheimer Straße - Fahrtrichtung Westen - Mannheimer Straße - Fahrtrichtung Osten - Stuttgarter Straße - Pforzheimer Straße berücksichtigt und bei Bedarf mit relativ einfachen Mitteln an eine veränderte Situation angepasst werden kann." Seit Anfang des Jahres 2013 sind Fernbusse auf Deutschlands Straßen unterwegs und verbinden zahlreiche bundesdeutsche Städte im Linienverkehr. Während in Großstädten meist in der Nähe des Hauptbahnhofs ein Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) als Bushaltestelle installiert wurde, wird in kleineren Städten vielfach der Hauptbahnhof angefahren oder es wurden eigene Bushaltestellen für den Fernbusverkehr eingerichtet. In Frankfurt am Main variieren die angefahrenen Bushaltestellen (je nach Anbieter sowie Route) und verursachen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Als führender Wirtschafts- und Finanzstandort Deutschlands sollte die Stadt Frankfurt auf die neuen Entwicklungen im Fernverkehr reagieren und für den Fernbus-Linienverkehr die notwendige Infrastruktur schaffen. Das Beispiel der Stadt München soll die wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale eines Zentralen Omnibusbahnhofs verdeutlichen. Der im September 2009 eröffnete Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) hat sich - nach anfänglichen Schwierigkeiten, die seit der Deregulierung des Fernbusmarktes Anfang 2013 aber überwunden wurden - zu einer "Visitenkarte" für die bayerische Landeshauptstadt entwickelt. Deutschlands modernster Busbahnhof umfasst 29 Halte- und Wartepositionen ("Busterminals"), eine Kurzparkzone mit 68 Plätzen für den Zubringerverkehr sowie eine Tiefgarage/ Parkhaus mit 103 Plätzen. Derzeit werden auf einer Gesamtfläche von 25.000 Quadratmetern rund 50.000 Busse pro Jahr (zirka 160 Busse pro Tag) abgefertigt. Außerdem bietet der ZOB in München eine Einkaufspassage mit zahlreichen gastronomischen Angeboten, so dass in dem siebengeschossigen Gebäude eine attraktive Mischung aus Verkehr, Dienstleistung und Handel entstand. Der Busbahnhof liegt mitten im Zentrum Münchens und ist per Pkw, Bus und Bahn schnell und bequem zu erreichen. Die in München realisierte Verkehrsanbindung des ZOB an den nahegelegenen Hauptbahnhof sowie die gute Erreichbarkeit des ZOB mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind ein zentraler Punkt, der auch für die Planung und Realisierung eines ZOB in Frankfurt am Main zu beachten sind. Seit der Freigabe des Fernbusmarktes zu Beginn des Jahres 2013 ist dieser ein stark wachsendes Verkehrssegment. Gerade Frankfurt ist ein zentraler Anlaufpunkt für zahlreiche Fernbuslinien. Deshalb muss die Stadt Frankfurt reagieren und die innerstädtische Verkehrsplanung und -führung diesen neuen Gegebenheiten anpassen. Um die baulichen Voraussetzungen für einen zentralen An- und Abfahrtsort der Fernbusse zu gewährleisten, sind Maßnahmen zu ergreifen, einen Zentralen Omnibusbahnhof einzurichten. Der Magistratsbericht B 88 äußerte in Bezug auf das weitere Vorgehen: "Im Zuge der weitergehenden Planungen zur Entwicklung eines anforderungsgerechten Fernbusterminals wird auch das Wegweisungs- und Informationskonzept weiterentwickelt. Für eine langfristige Lösung wird dann auch ein höherer Qualitätsstandard - bspw. eine dynamische Information über Abfahrtspositionen und -zeiten - angestrebt." Dies aufnehmend, fordern wir in die "Planungen zur Entwicklung eines anforderungsgerechten Fernbusterminals" die Errichtung eines Zentralen Omnibusbahnhofs in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes aufzunehmen. Weiter soll intensiv geprüft werden, ob über dem Gleisvorfeld am Hauptbahnhof mittels einer Überbauung ein Zentraler Omnibusbahnhof als eine zukunftsweisende "Visitenkarte" Frankfurts geschaffen werden könnte.
Inhalt
Antrag vom 10.04.2014, NR 869
Betreff: Eine Visitenkarte für Frankfurt - Zentraler Omnibusbahnhof über dem Gleisvorfeld des Hauptbahnhofes Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, die Einrichtung eines Zentralen Omnibusbahnhofs in der Nähe des Hauptbahnhofs zu prüfen.
- Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen, ob über dem Gleisvorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs ein Zentraler Omnibusbahnhof baulich realisiert werden könnte. Begründung: Der Bericht des Magistrats B 88 vom 07.03.2014 äußert sich zum "Fernbus-Linienverkehr" folgendermaßen: "Die Entwicklung der Fernbusnachfrage am Hauptbahnhof verläuft weiterhin dynamisch. Das betrifft sowohl die Anzahl der Anbieter als auch die angebotenen Fernbuslinien als auch die zugehörigen Fahrpläne. Vor diesem Hintergrund erarbeitet der Magistrat derzeit ein erstes Wegweisungs- und Informationskonzept, das auf das busbezogene Wegweisungskonzept der DB im Hauptbahnhof aufbaut, die bestehenden fünf Haltebereiche von Fernbussen - Hauptbahnhofsvorplatz - Südtasche - Mannheimer Straße - Fahrtrichtung Westen - Mannheimer Straße - Fahrtrichtung Osten - Stuttgarter Straße - Pforzheimer Straße berücksichtigt und bei Bedarf mit relativ einfachen Mitteln an eine veränderte Situation angepasst werden kann." Seit Anfang des Jahres 2013 sind Fernbusse auf Deutschlands Straßen unterwegs und verbinden zahlreiche bundesdeutsche Städte im Linienverkehr. Während in Großstädten meist in der Nähe des Hauptbahnhofs ein Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) als Bushaltestelle installiert wurde, wird in kleineren Städten vielfach der Hauptbahnhof angefahren oder es wurden eigene Bushaltestellen für den Fernbusverkehr eingerichtet. In Frankfurt am Main variieren die angefahrenen Bushaltestellen (je nach Anbieter sowie Route) und verursachen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Als führender Wirtschafts- und Finanzstandort Deutschlands sollte die Stadt Frankfurt auf die neuen Entwicklungen im Fernverkehr reagieren und für den Fernbus-Linienverkehr die notwendige Infrastruktur schaffen. Das Beispiel der Stadt München soll die wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale eines Zentralen Omnibusbahnhofs verdeutlichen. Der im September 2009 eröffnete Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) hat sich - nach anfänglichen Schwierigkeiten, die seit der Deregulierung des Fernbusmarktes Anfang 2013 aber überwunden wurden - zu einer "Visitenkarte" für die bayerische Landeshauptstadt entwickelt. Deutschlands modernster Busbahnhof umfasst 29 Halte- und Wartepositionen ("Busterminals"), eine Kurzparkzone mit 68 Plätzen für den Zubringerverkehr sowie eine Tiefgarage/ Parkhaus mit 103 Plätzen. Derzeit werden auf einer Gesamtfläche von 25.000 Quadratmetern rund 50.000 Busse pro Jahr (zirka 160 Busse pro Tag) abgefertigt. Außerdem bietet der ZOB in München eine Einkaufspassage mit zahlreichen gastronomischen Angeboten, so dass in dem siebengeschossigen Gebäude eine attraktive Mischung aus Verkehr, Dienstleistung und Handel entstand. Der Busbahnhof liegt mitten im Zentrum Münchens und ist per Pkw, Bus und Bahn schnell und bequem zu erreichen. Die in München realisierte Verkehrsanbindung des ZOB an den nahegelegenen Hauptbahnhof sowie die gute Erreichbarkeit des ZOB mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind ein zentraler Punkt, der auch für die Planung und Realisierung eines ZOB in Frankfurt am Main zu beachten sind. Seit der Freigabe des Fernbusmarktes zu Beginn des Jahres 2013 ist dieser ein stark wachsendes Verkehrssegment. Gerade Frankfurt ist ein zentraler Anlaufpunkt für zahlreiche Fernbuslinien. Deshalb muss die Stadt Frankfurt reagieren und die innerstädtische Verkehrsplanung und -führung diesen neuen Gegebenheiten anpassen. Um die baulichen Voraussetzungen für einen zentralen An- und Abfahrtsort der Fernbusse zu gewährleisten, sind Maßnahmen zu ergreifen, einen Zentralen Omnibusbahnhof einzurichten. Der Magistratsbericht B 88 äußerte in Bezug auf das weitere Vorgehen: "Im Zuge der weitergehenden Planungen zur Entwicklung eines anforderungsgerechten Fernbusterminals wird auch das Wegweisungs- und Informationskonzept weiterentwickelt. Für eine langfristige Lösung wird dann auch ein höherer Qualitätsstandard - bspw. eine dynamische Information über Abfahrtspositionen und -zeiten - angestrebt." Dies aufnehmend, fordern wir in die "Planungen zur Entwicklung eines anforderungsgerechten Fernbusterminals" die Errichtung eines Zentralen Omnibusbahnhofs in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes aufzunehmen. Weiter soll intensiv geprüft werden, ob über dem Gleisvorfeld am Hauptbahnhof mittels einer Überbauung ein Zentraler Omnibusbahnhof als eine zukunftsweisende "Visitenkarte" Frankfurts geschaffen werden könnte.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 07.03.2014, B 88 Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Versandpaket: 16.04.2014
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. März 2014BB 88Informationstafel für den Fernbus-Linienverkehr einrichtenMagistratsbericht
- 10. April 2014Sie sind hierNRNR 869Eine Visitenkarte für Frankfurt - Zentraler Omnibusbahnhof über dem Gleisvorfeld des HauptbahnhofesSTVV-Antrag · FREIE_WÄHLER
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER gegen LINKE. (= Kenntnis als Zwischenbericht) zu 2. CDU, GRÜNE und ELF Piraten gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 88 = Kenntnis, NR 869 = Ablehnung) REP (B 88 = Kenntnis, NR 869 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten, RÖMER und REP gegen LINKE. (= Kenntnis als Zwischenbericht) zu 2. CDU, GRÜNE und ELF Piraten gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER und REP (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 88 = Kenntnis, NR 869 = Ablehnung)