Raumklimatische Bedingungen in öffentlichen Passiv-Gebäuden
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- Wochenmärkte in Frankfurt17.06.2026 · A (Anfrage Stadtverordnetenversammlung)
- Umsetzung Park-and-Ride-Konzept zügig beginnen15.06.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- Verkehrswende auch im Süden - Entlastung statt Staus in Sachsenhausen27.03.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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öffentlichen Passiv-Gebäuden Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, 1. zu berichten, ob neben Feuerwachen auch andere öffentliche Gebäude in die Kritik der Nutzer bezüglich der raumklimatischen Bedingungen geraten sind; 2. in nach dem Passivhaus-Standard errichteten öffentlichen Gebäuden, insbesondere in Kindertagesstätten, Schulgebäuden und Turnhallen, a) umgehend mittels geeigneter Messungen die jeweiligen raumklimatischen Bedingungen zu überprüfen und die Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung mitzuteilen, b) sicherzustellen, dass zu jeder Zeit raumklimatische Bedingungen herrschen, welche die Gesundheit der Gebäudenutzer nicht beeinträchtigen oder gar gefährden. Begründung: Vor kurzem wurde bekannt, dass Feuerwehrleute, die in den neugebauten Passivhauswachen ihren Dienst verrichten, gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt sind. Der arbeitsmedizinische Dienst berichtet in diesem Zusammenhang von "Reizungen der Haut und Schleimhäute in Form von vermehrtem Hustenreiz, Atemwegsinfekten, Bindehautentzündungen, trockene und rissige Haut mit Hautreizungen und Hautentzündungen sowie über Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und vorzeitige Ermüdungserscheinungen". Die Ursache ist zu trockene Luft auf Grund der hohen Dämmung in den Passivgebäuden. Als Konsequenz hieraus soll die neue Wache in Gateway Gardens nicht komplett im Passiv-Standard gebaut werden. Der zuständige Dezernent konnte oder wollte im Ausschuss für Recht und Sicherheit am 24.02.2014 die Frage nicht beantworten, ob diese Probleme ausschließlich auf Feuerwachen begrenzt seien oder ob es auch im Zusammenhang mit anderen öffentlichen Passiv-Gebäuden entsprechende Erkenntnisse gäbe. Diese Frage stellt sich vor allem im Zusammenhang mit Kindertagesstätten, Schulgebäuden und Turnhallen. Denn es muss ausgeschlossen sein, dass insbesondere Kinder und Jugendliche gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder gar Gefährdungen ausgesetzt sind.
Inhalt
Antrag gem. § 17 (3) GOS vom 25.02.2014, NR 812
Betreff: Raumklimatische Bedingungen in öffentlichen Passiv-Gebäuden Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, 1. zu berichten, ob neben Feuerwachen auch andere öffentliche Gebäude in die Kritik der Nutzer bezüglich der raumklimatischen Bedingungen geraten sind; 2. in nach dem Passivhaus-Standard errichteten öffentlichen Gebäuden, insbesondere in Kindertagesstätten, Schulgebäuden und Turnhallen, a) umgehend mittels geeigneter Messungen die jeweiligen raumklimatischen Bedingungen zu überprüfen und die Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung mitzuteilen, b) sicherzustellen, dass zu jeder Zeit raumklimatische Bedingungen herrschen, welche die Gesundheit der Gebäudenutzer nicht beeinträchtigen oder gar gefährden.
Begründung: Vor kurzem wurde bekannt, dass Feuerwehrleute, die in den neugebauten Passivhauswachen ihren Dienst verrichten, gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt sind. Der arbeitsmedizinische Dienst berichtet in diesem Zusammenhang von "Reizungen der Haut und Schleimhäute in Form von vermehrtem Hustenreiz, Atemwegsinfekten, Bindehautentzündungen, trockene und rissige Haut mit Hautreizungen und Hautentzündungen sowie über Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und vorzeitige Ermüdungserscheinungen". Die Ursache ist zu trockene Luft auf Grund der hohen Dämmung in den Passivgebäuden. Als Konsequenz hieraus soll die neue Wache in Gateway Gardens nicht komplett im Passiv-Standard gebaut werden. Der zuständige Dezernent konnte oder wollte im Ausschuss für Recht und Sicherheit am 24.02.2014 die Frage nicht beantworten, ob diese Probleme ausschließlich auf Feuerwachen begrenzt seien oder ob es auch im Zusammenhang mit anderen öffentlichen Passiv-Gebäuden entsprechende Erkenntnisse gäbe. Diese Frage stellt sich vor allem im Zusammenhang mit Kindertagesstätten, Schulgebäuden und Turnhallen. Denn es muss ausgeschlossen sein, dass insbesondere Kinder und Jugendliche gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder gar Gefährdungen ausgesetzt sind.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Februar 2014Sie sind hierNRNR 812Raumklimatische Bedingungen in öffentlichen Passiv-GebäudenSTVV-Antrag · FDP
- 16. Mai 2014Antwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 177Raumklimatische Bedingungen in öffentlichen Passiv-GebäudenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Aufnahme auf TO II)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER zu b) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.