Kürzungen bei den Jobcentern verhindern
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, die geplanten Kürzungen bei den Jobcentern abzuwenden, um die Arbeitsmarktförderung in Frankfurt zu sichern. Die Kürzungen würden erhebliche negative Auswirkungen auf Arbeitslose und Bildungsträger haben. Ein breiter Beschluss der Stadtverordnetenversammlung soll ein starkes Signal der Ablehnung senden.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, sich bei der Bundesregierung für eine Abwendung der geplanten Kürzungen am Etat der Jobcenter einzusetzen.
Begründung
Am Mittwoch, den 8.11.2023 sind Sozialverbände, Bildungseinrichtungen und Beschäftigungsträger auf den Römer gezogen, um gegen die Zusammenstreichung der Arbeitsmarktförderung durch den Bund zu protestieren. Unterstützt wurden sie von den Gewerkschaften und auch Fraktionen aus dem Römer waren vertreten. Zu ihnen gesprochen hat u.a. der Oberbürgermeister Mike Josef. Zuvor schon hat die Sozialdezernentin Elke Voitl mehrfach scharfe Kritik an den Plänen geäußert und vor einer Armutsspirale auch in Frankfurt gewarnt. Die GFFB und das Zentrum für Weiterbildung haben in einem Papier anlässlich des Protesttags die Zusammenhänge verdeutlicht und die unmittelbaren Auswirkungen für Frankfurt aufgelistet. Die im Bund geplanten Kürzungen von insgesamt 550 Millionen Euro für das Jahr 2024 würden in Frankfurt eine geschätzte Kürzung in Höhe von mehr als 16 Millionen Euro bedeuten. Für 2025 wurden weitere Kürzungen angekündigt. Diese Kürzungen hätten dem Papier zufolge drastische Konsequenzen für das Angebot an Maßnahmen der Arbeitsmarktförderung. Nachtragende wären zuvorderst die betroffenen Arbeitslosen, aber auch die Bildungs- und Beschäftigungsträger und ihre Angestellten sowie auch die Stadt Frankfurt, die diese Kürzungen in der einen oder anderen Form über eigene Mittel wird auffangen müssen. Aus diesen Gründen müssen die geplanten Kürzungen unbedingt abgewendet werden. Um der Bundesregierung ein starkes Signal der Ablehnung der geplanten Kürzungen aus Frankfurt zu verstehen zu geben, ist ein breit getragener Beschluss der Stadtverordnetenversammlung unabdingbar.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. November 2023 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 14.12.2023 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF Gartenpartei (= Annahme) BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen LINKE., ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)