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Bedarf und Flächen für Wald- und Naturkindergärten in Frankfurt prüfen

Vorlagentyp: NRCDUGRÜNE
19 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren4 SitzungenAngenommen

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Begründung

Naturkindergärten in Frankfurt prüfen Aus Skandinavien kommend, erfreuen sich die Waldkindergärten/Naturkindergärten einer wachsenden Beliebtheit. Sie tragen dazu bei, dass gerade Kinder, die in Großstädten auf-wachsen, einen intensiven Bezug zur Natur entwickeln können und leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Erziehung zur Nachhaltigkeit. Darüber hinaus fördern sie die Bewegungsfreude und Kreativität von Kindern in spezieller Form. Neueste Forschungen aus dem neuromedizinischen Bereich belegen außerdem, dass die praktischen Sinneserfahrungen, die Kinder in ihren ersten sieben Lebensjahren machen, eine entscheidende Grundlage für spätere Lernentwicklungen bilden. Es gibt bei Waldkindergärten verschiedene Konzepte, darunter auch solche, bei denen sich die Kinder und Erzieherinnen und Erzieher den ganzen Tag im Freien aufhalten und daher keine festen Gebäude benötigen. Um positive Naturerlebnisse und gleichzeitig auch Wissen über Wald und Natur zu vermitteln, ist eine Weiterbildung und Qualifizierung in Waldpädagogik für die Erzieherinnen und Erzieher wichtig. Die Stadt Frankfurt am Main zeichnet sich durch ein vielfältiges pädagogisches Angebot im Bereich der Kindertagestätten aus, welches es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt. Bisher gibt es etwa sieben Waldkindergruppen sowie einen Naturkindergarten in Frankfurt am Main. Beim Prüfen weiterer Flächen und Möglichkeiten zur Realisierung weiterer Wald- und Naturkindergärten sollen prioritär Waldkindergartenkonzepte ohne festes Gebäude, stattdessen mit einem Bauwagen oder sonstigem Schlechtwetterschutz einbezogen werden. Dies soll auch geschehen, um keine Versiegelung und zu starke Eingriffe in die Wald- und Freiflächen vorzunehmen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird daher gebeten zu prüfen und zu berichten,

  1. Wie hoch ist derzeit die Nachfrage an Wald- und Naturkindergartenplätzen in Frankfurt und ist die Nachfrage gedeckt? 2 . Sind dem Magistrat weitere Flächen und Möglichkeiten bekannt, um Wald- und Naturkindergärten zu realisieren? Falls ja, wo sind diese Flächen?

Inhalt

Antrag vom 18.02.2014, NR 803

Betreff: Bedarf und Flächen für Wald- und Naturkindergärten in Frankfurt prüfen Aus Skandinavien kommend, erfreuen sich die Waldkindergärten/Naturkindergärten einer wachsenden Beliebtheit. Sie tragen dazu bei, dass gerade Kinder, die in Großstädten auf-wachsen, einen intensiven Bezug zur Natur entwickeln können und leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Erziehung zur Nachhaltigkeit. Darüber hinaus fördern sie die Bewegungsfreude und Kreativität von Kindern in spezieller Form. Neueste Forschungen aus dem neuromedizinischen Bereich belegen außerdem, dass die praktischen Sinneserfahrungen, die Kinder in ihren ersten sieben Lebensjahren machen, eine entscheidende Grundlage für spätere Lernentwicklungen bilden. Es gibt bei Waldkindergärten verschiedene Konzepte, darunter auch solche, bei denen sich die Kinder und Erzieherinnen und Erzieher den ganzen Tag im Freien aufhalten und daher keine festen Gebäude benötigen. Um positive Naturerlebnisse und gleichzeitig auch Wissen über Wald und Natur zu vermitteln, ist eine Weiterbildung und Qualifizierung in Waldpädagogik für die Erzieherinnen und Erzieher wichtig. Die Stadt Frankfurt am Main zeichnet sich durch ein vielfältiges pädagogisches Angebot im Bereich der Kindertagestätten aus, welches es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt. Bisher gibt es etwa sieben Waldkindergruppen sowie einen Naturkindergarten in Frankfurt am Main. Beim Prüfen weiterer Flächen und Möglichkeiten zur Realisierung weiterer Wald- und Naturkindergärten sollen prioritär Waldkindergartenkonzepte ohne festes Gebäude, stattdessen mit einem Bauwagen oder sonstigem Schlechtwetterschutz einbezogen werden. Dies soll auch geschehen, um keine Versiegelung und zu starke Eingriffe in die Wald- und Freiflächen vorzunehmen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird daher gebeten zu prüfen und zu berichten,

  1. Wie hoch ist derzeit die Nachfrage an Wald- und Naturkindergartenplätzen in Frankfurt und ist die Nachfrage gedeckt? 2 . Sind dem Magistrat weitere Flächen und Möglichkeiten bekannt, um Wald- und Naturkindergärten zu realisieren? Falls ja, wo sind diese Flächen?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. Februar 2014Sie sind hier
    NRNR 803Bedarf und Flächen für Wald- und Naturkindergärten in Frankfurt prüfen
    STVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 30. Juni 2014Antwort des Magistrats · nach 19 WochenBB 218Bedarf und Flächen für Wald- und Naturkindergärten in Frankfurt prüfenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
KAV
Sitzung 16 · 17.03.2014
TO II, TOP 2
Angenommen
Der Vorlage NR 803 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 18 · 17.03.2014
TO I, TOP 2
Beraten
Die Vorlage NR 803 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 28 · 24.03.2014
TO I, TOP 8
Angenommen
Der Vorlage NR 803 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerElf PiratenRömerÖkoLinX-ARLNPDREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL, NPD und REP (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 30 · 03.04.2014
TO II, TOP 8
Angenommen
Der Vorlage NR 803 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerElf PiratenRömerÖkoLinX-ARLNPDREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten, RÖMER, ÖkoLinX-ARL, NPD und REP

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