Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Modellregion Inklusion - schnellstmöglich Klarheit schaffen

Vorlagentyp: NRSPD
16 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Klarheit schaffen Der Magistratsvortrag M 6 wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Insbesondere wird die fehlende Substanz dieser Vorlage dafür sorgen, dass die betroffenen Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen noch weitere zwei Jahre verunsichert sind und die Auswirkungen dieser unzulänglichen Inklusionsverordnung alleine tragen müssen. Je schneller der Magistrat Klarheit schafft, desto eher besteht die Chance, dass Inklusion von Kindern mit Förderbedarf auch wirklich gelingt. Und dies sollte das Ziel aller im Römer vertretenen Fraktionen sein. Um gleichzeitig mit dem Schulentwicklungsplan zum Schuljahr 2015/2016 an den Start gehen zu können - dessen Beschlussfassung laut M6 parallel zum Beschluss der Modellregion Inklusion erfolgen soll - ist ein zeitlicher Vorlauf nötig, so dass beide Konzepte spätestens im Herbst 2014 vorliegen müssen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Magistratsvortrag M 6 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Magistrat bis zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 ein Konzept vorlegt, das die folgenden Fragen beantwortet:

  1. Wie sollen die Grundstrukturen der Modellregion aussehen?
    • a)Soll die Struktur des Inklusionsverbunds Nord oder der Pilotregion Süd auf die Modellregion übertragen werden?
    • b)Wie beurteilt der Magistrat in diesem Zusammenhang, dass an der Pilotregion Süd noch keine weiterführende Schule teilnimmt?
    • c)Bis wann plant der Magistrat, die endgültige Ausbaustufe der Pilotregion Süd erreicht zu haben?
  2. Wie werden die Erfahrungen der allgemeinbildenden Schulen aus dem ersten Jahr der Inklusionsverordnung des Landes Hessen, die im Bericht B 551/2013 dargelegt sind, in die Struktur aufgenommen?
  3. Wie konkret soll die angestrebte "Anpassung der stationären Fördersysteme" erfolgen?
    • a)Trifft es zu, dass die Bürgermeister-Grimm-Schule und die Karl-Oppermann-Schule als Förderschulen auslaufen, aber ihr Förderzentrum weiterführen sollen?
    • b)Trifft es zu, dass die Casinoschule als Förderschule erhalten bleibt, aber ihr Förderzentrum aufgeben soll?
    • c)Hält es der Magistrat für sinnvoll, Förderschulen und Förderzentren in dieser Form voneinander zu trennen?
  4. Trifft es zu, dass das Personal der auslaufenden Förderschulen bis zum Schuljahr 2019/20202 sukzessive in einen zentralen Stellenpool überführt werden soll?
    • a)Wenn ja, wird dieser Stellenpool dann direkt dem Stadtschulamt zugeordnet?
    • b)Oder soll das Personal in die Förderzentren eingegliedert werden?
    • c)Wie steht der Magistrat zu der Forderung der allgemeinbildenden Schulen, die Förderlehrer jeweils wieder - wie vor der Inklusionsverordnung - in ihr eigenes Kollegium zu integrieren?
    • d)Wann gedenkt der Magistrat die Personalräte zu informieren?
  5. Wie soll die Verteilung der für Frankfurt insgesamt bewilligten Förderstunden auf die einzelnen Förderzentren erfolgen, die diese dann den Kindern mit Förderbedarf zuteilen?
  6. Wer soll diese Verteilung koordinieren und was gedenkt der Magistrat zu tun, wenn die Förderstunden nicht ausreichen, um den vorhandenen Bedarf zu decken (wie in 2013 bereits geschehen)?
  7. Wie will der Magistrat die "Partizipation von Eltern, Schulen und Verbänden" gewährleisten?
  8. Ist der Magistrat bereit, sich gegenüber der schwarz-grünen Landesregierung dafür einzusetzen, dass der Ressourcenvorbehalt aus dem Schulgesetz gestrichen wird (§54 HSchG)?

Inhalt

Antrag vom 22.01.2014, NR 779

Betreff: Modellregion Inklusion - schnellstmöglich Klarheit schaffen Der Magistratsvortrag M 6 wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Insbesondere wird die fehlende Substanz dieser Vorlage dafür sorgen, dass die betroffenen Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen noch weitere zwei Jahre verunsichert sind und die Auswirkungen dieser unzulänglichen Inklusionsverordnung alleine tragen müssen. Je schneller der Magistrat Klarheit schafft, desto eher besteht die Chance, dass Inklusion von Kindern mit Förderbedarf auch wirklich gelingt. Und dies sollte das Ziel aller im Römer vertretenen Fraktionen sein. Um gleichzeitig mit dem Schulentwicklungsplan zum Schuljahr 2015/2016 an den Start gehen zu können - dessen Beschlussfassung laut M6 parallel zum Beschluss der Modellregion Inklusion erfolgen soll - ist ein zeitlicher Vorlauf nötig, so dass beide Konzepte spätestens im Herbst 2014 vorliegen müssen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Magistratsvortrag M 6 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Magistrat bis zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 ein Konzept vorlegt, das die folgenden Fragen beantwortet:

  1. Wie sollen die Grundstrukturen der Modellregion aussehen?
    • a)Soll die Struktur des Inklusionsverbunds Nord oder der Pilotregion Süd auf die Modellregion übertragen werden?
    • b)Wie beurteilt der Magistrat in diesem Zusammenhang, dass an der Pilotregion Süd noch keine weiterführende Schule teilnimmt?
    • c)Bis wann plant der Magistrat, die endgültige Ausbaustufe der Pilotregion Süd erreicht zu haben?
  2. Wie werden die Erfahrungen der allgemeinbildenden Schulen aus dem ersten Jahr der Inklusionsverordnung des Landes Hessen, die im Bericht B 551/2013 dargelegt sind, in die Struktur aufgenommen?
  3. Wie konkret soll die angestrebte "Anpassung der stationären Fördersysteme" erfolgen?
    • a)Trifft es zu, dass die Bürgermeister-Grimm-Schule und die Karl-Oppermann-Schule als Förderschulen auslaufen, aber ihr Förderzentrum weiterführen sollen?
    • b)Trifft es zu, dass die Casinoschule als Förderschule erhalten bleibt, aber ihr Förderzentrum aufgeben soll?
    • c)Hält es der Magistrat für sinnvoll, Förderschulen und Förderzentren in dieser Form voneinander zu trennen?
  4. Trifft es zu, dass das Personal der auslaufenden Förderschulen bis zum Schuljahr 2019/20202 sukzessive in einen zentralen Stellenpool überführt werden soll?
    • a)Wenn ja, wird dieser Stellenpool dann direkt dem Stadtschulamt zugeordnet?
    • b)Oder soll das Personal in die Förderzentren eingegliedert werden?
    • c)Wie steht der Magistrat zu der Forderung der allgemeinbildenden Schulen, die Förderlehrer jeweils wieder - wie vor der Inklusionsverordnung - in ihr eigenes Kollegium zu integrieren?
    • d)Wann gedenkt der Magistrat die Personalräte zu informieren?
  5. Wie soll die Verteilung der für Frankfurt insgesamt bewilligten Förderstunden auf die einzelnen Förderzentren erfolgen, die diese dann den Kindern mit Förderbedarf zuteilen?
  6. Wer soll diese Verteilung koordinieren und was gedenkt der Magistrat zu tun, wenn die Förderstunden nicht ausreichen, um den vorhandenen Bedarf zu decken (wie in 2013 bereits geschehen)?
  7. Wie will der Magistrat die "Partizipation von Eltern, Schulen und Verbänden" gewährleisten?
  8. Ist der Magistrat bereit, sich gegenüber der schwarz-grünen Landesregierung dafür einzusetzen, dass der Ressourcenvorbehalt aus dem Schulgesetz gestrichen wird (§54 HSchG)?Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 17.01.2014, M 6

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Januar 2014MM 6Modellregion für inklusive Schulentwicklung Frankfurt am MainMagistratsvortrag
  2. 22. Januar 2014Sie sind hier
    NRNR 779Modellregion Inklusion - schnellstmöglich Klarheit schaffen
    STVV-Antrag · SPD
  3. 9. Mai 2014Antwort des Magistrats · nach 16 WochenBB 152Modellregion Inklusion - schnellstmögliche Klarheit schaffen Inklusion - Gemeinsam auf einen guten Weg bringenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 27 · 28.01.2014
TO I, TOP 30
Beraten
Punkt 2: Die Vorlage NR 779 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 6 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 779 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 3. Die Vorlage NR 786 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 4. Die Vorlage NR 794 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und RÖMER gegen LINKE. und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) sowie FDP (= Annahme im Rahmen NR 786) und Piraten (= Annahme im Rahmen NR 794) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD, FDP, Piraten und RÖMER (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung) zu 4. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) sowie Piraten und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (M 6 und NR 779 = Annahme, NR 786 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 28 · 30.01.2014
TO I, TOP 8
Beraten
Punkt 2: Die Vorlage NR 779 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 6 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 779 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 3. Die Vorlage NR 786 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 4. a) Die Vorlage NR 794 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Stock, Sylvia Weber, von Wangenheim, Fischer, Thiele, Brillante, Hübner, Lang und Kliehm sowie von Stadträtin Sorge dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömerÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, RÖMER und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) sowie FDP (= Annahme im Rahmen NR 786) und Piraten (= Annahme im Rahmen NR 794) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD, FDP, Piraten und RÖMER (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 4. zu a) CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) sowie Piraten, RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

KAV
Sitzung 15 · 10.02.2014
TO I, TOP 1
Angenommen
Punkt 2: Der Vorlage NR 779 wird zugestimmt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 6 wird zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 779 wird zugestimmt. 3. Der Vorlage NR 786 wird zugestimmt. 4. Der Vorlage NR 794 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 18 · 17.03.2014
TO I, TOP 8
Beraten
Die Vorlage NR 779 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. Beschlussausfertigung(en): § 4145,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen