Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Städtisches Liegenschaftsmanagement verbessern

Vorlagentyp: NRGRÜNESPDFDPVolt
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, das städtische Liegenschaftsmanagement zu verbessern, um die Leerstandsdauer von städtischen Liegenschaften, insbesondere von Wohnungen, zu minimieren. Dies ist notwendig, da Wohnraum in Frankfurt knapp ist und Leerstand nicht hingenommen werden kann.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, ein Konzept zur Verbesserung des städtischen Liegenschaftsmanagements zu erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. Ziel des Konzepts ist es, die Verwaltung aller städtischen Liegenschaften zu bündeln, um die Leerstandsdauer von Liegenschaften, und insbesondere von Wohnungen, zu minimieren.

Dabei ist auch die Ausgliederung der Liegenschaftsverwaltung, jedoch nicht die Übertragung des Eigentums, in eine eigens zu gründende Gesellschaft oder die Übertragung dieser Aufgabe an eine bestehende Gesellschaft, zu prüfen.

Das Konzept soll folgende Maßgaben berücksichtigen:

- Eine Veräußerung der Liegenschaften ist - wie bisher - grundsätzlich nicht möglich. Begründete Ausnahmen müssen der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Liegenschaften werden im Rahmen einer Konzeptvergabe in Erbpacht vergeben. Die dauerhafte Sicherung bezahlbaren Wohnraums ist ein entscheidendes Kriterium.

Bis zur Beschlussfassung über ein neues Konzept zum städtischen Liegenschaftsmanagement sind

  1. leerstehende Wohnungen schnellstmöglich in vermietbaren Zustand zu setzen, dauerhaft zu vermieten oder einer Zwischenwohnnutzung für Menschen mit dringendem Wohnraumbedarf zuzuführen,
  2. Vergaben von Liegenschaften in Erbpacht nur auf der Basis eines Konzeptverfahrens zulässig, bei dem der dauerhafte Erhalt bezahlbaren Wohnraums ein entscheidendes Kriterium ist.

Sollten Wohnungen trotz der unter 1. genannten Vorgaben länger leer stehen, wird der Magistrat gebeten die Gründe hierfür aufzuführen.

Begründung

Wohnraum ist weiterhin in Frankfurt knapp. Angesichts dieser Knappheit können wir uns Leerstand nicht leisten. Die Stadt Frankfurt hat daher die Pflicht, Leerstände im eigenen Wohnungsbestand zu minimieren und möglichst alle vorhandenen Wohnungen vermietbar zu halten und schnellstmöglich - ggf. auch als Zwischennutzung - wieder für Wohnzwecke zu nutzen. Gleichzeitig sind die Strukturen im Amt für Bau und Immobilien zwar auf die Verwaltung von Erbbaurechten, nicht aber auf die Verwaltung von Wohnungen im Streubesitz ausgelegt. Dies führt u.a. dazu, dass Wohnungen in einigen Fällen länger leer stehen als nötig und Immobilien zu lang einer adäquaten Nachnutzung vorenthalten bleiben. Im Sinne der Stadt und der Bürgerinnen und Bürger gilt es deshalb, die Strukturen zu optimieren, wobei im Idealfall städtische Gesellschaften genutzt werden sollten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 29. September 2023 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.11.2023 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 21 · 17.10.2023
TO I, TOP 17
Angenommen
Der Vorlage NR 769 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTIONAfDGartenpartei
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELF
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung); CDU und BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Gartenpartei (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 24 · 31.10.2023
TO I, TOP 9
Angenommen
1. Der Vorlage NR 769 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 785 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfDLinkeÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Sonstige:
Gartenpartei (NR 769 Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Ablehnung:
CDULinkeAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme im Rahmen NR 785), LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU, LINKE. und AfD (= Beratung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= NR 769 Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 26 · 02.11.2023
TO II, TOP 22
Angenommen
1. Der Vorlage NR 769 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 785 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDLinkeÖkoLinX-ELFBFF-BIG
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Ablehnung:
CDULinkeAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Volt, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU und AfD (= Annahme im Rahmen NR 785), LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU, LINKE. und AfD (= Beratung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen