Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Hürden abbauen: Ausschöpfungsquote von Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets in Frankfurt signifikant erhöhen

Vorlagentyp: NRLINKE
2 Stationen im Verfahren4 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Ausschöpfungsquote von Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets in Frankfurt zu erhöhen, um Kinderarmut zu bekämpfen und die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Die Notwendigkeit ergibt sich aus der hohen Armutsgefährdungsquote bei Haushalten mit Kindern. Das erwartete Ergebnis ist eine signifikante Verbesserung des Zugangs zu diesen Leistungen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat ergreift geeignete Maßnahmen, um die Ausschöpfungsquote von Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) signifikant zu erhöhen.

Begründung

Laut Magistratsbericht B 127/23 lag im Jahr 2021 die Armutsgefährdungsquote bei Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren bei 29,8 Prozent. Der Anteil junger Menschen unter 18 Jahren, die in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II leben, betrug 2021 knapp 18 Prozent. Ein Mittel, die Kinderarmut zu bekämpfen und die gesellschaftliche Teilhabe und Bildungsteilhabe zu verbessern, sind die Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT). Durch bürokratische Hürden und Unkenntnis über bestehende Hilfen werden diese Leistungen jedoch zu selten abgerufen. Die Ausschöpfungsquote von Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets in Frankfurt betrug in 2021 lediglich 56,3 Prozent. In 2022 sank die Ausschöpfungsquote auf nur noch 52,56 Prozent, wobei 42.897 Kinder und Jugendliche leistungsberechtigt waren. Um mehr Kindern und Jugendlichen die gesellschaftliche Teilhabe trotz Armutsgefährdung zu ermöglichen, muss die Ausschöpfungsquote signifikant erhöht werden. Hierzu müssen bürokratische Hürden abgebaut und geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um den Familien den Zugang zu den Leistungen zu erleichtern, ohne diese dabei zu stigmatisieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. März 2023BB 127Kinderarmut in FrankfurtMagistratsbericht
  2. 24. August 2023Sie sind hier
    NRNR 737Hürden abbauen: Ausschöpfungsquote von Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets in Frankfurt signifikant erhöhen
    STVV-Antrag · Linke

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 20 · 14.09.2023
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 737 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfD
Ablehnung:
CDULinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und AfD gegen CDU und LINKE. (= Beratung)

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 78 · 09.10.2023
TO I, TOP 2
Beraten
Die Vorlage NR 737 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 21 · 12.10.2023
TO I, TOP 8
Abgelehnt
Die Vorlage NR 737 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONGartenpartei
Sonstige:
BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 26 · 02.11.2023
TO II, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 737 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONGartenparteiBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen LINKE., FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen