Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenBegründung
Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 09.04.2008 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat nimmt Verhandlungen mit der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH Hessen (GWH ) auf, um die Räume "An der Litzelwiese 8" wieder für eine internationale Begegnungsstätte für die Betreuung von SeniorInnen mit Migrationshintergrund kostenfrei zur Verfügung gestellt zu bekommen. Sollten diese Verhandlungen nicht erfolgreich sein, stellt der Magistrat anderweitig Räume für eine internationale Begegnungsstätte zur Verfügung.
- Die Trägerschaft für die neue interkulturelle Begegnungsstätte wird dem Verein Associazione Famiglie Italiane e.V. in Frankfurt-Höchst übergeben. Begründung: Laut der Studie der INBAS-Sozialforschung aus dem Jahre 2005 im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main (Jugend- und Sozialamt Jugendhilfe- und Sozialplanung) liegt der Anteil von MigrantInnen unter den BesucherInnen von Altenbegegnungsstätten und Seniorenclubs bei unter 20 Prozent. Dieser Anteil muss erhöht werden! Das Ende der Arbeitstätigkeit hat bei vielen älteren Menschen eine Verringerung des aktiven und sozialen Lebens zur Folge. Dies resultiert in einem geringeren außerhäuslichen Engagement. Da Isolation den Alltag der Betroffenen prägt, haben die Bekämpfung von Isolation und Passivität im Leben älterer Bürger den absoluten Vorrang. Zusätzlich ist das bestehende Altenhilfesystem für ältere MigrantInnen schwer zugänglich. Auf Grund dieser Realitäten muss die Stadt Frankfurt ihrer Pflicht gerecht werden und die Frankfurter SeniorInnen mit der Einrichtung einer neuen Begegnungsstätte, die auf BesucherInnen mit Migrationshintergrund ausgerichtet ist, unterstützen. In den Jahren 1998 bis 2002 wurden bereits die Räumlichkeiten "An der Litzelwiese 8" kostenfrei für eine internationale Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt. Obwohl diese ideal für das Projekt waren, wurde leider der für drei Jahre abgeschlossene Mietvertrag im Jahr 2002 von der GWH nicht erneuert. Seitdem stehen diese Räume leer! Die GWH sollte auch ein Interesse daran haben, dass diese Räumlichkeiten endlich wieder genutzt werden. An der Litzelwiese befindet sich bereits eine Wohnanlage für SeniorInnen. Eine Begegnungsstätte hier würde somit auch diesen BürgerInnen zu Gute kommen. Die neue Begegnungsstätte soll im bestehenden Altenhilfesystem vernetzt werden und die Kontakte zwischen SeniorInnen verschiedener Nationalitäten fördern. Der Isolation der älteren Frankfurter Bevölkerung soll auf diese Weise entgegengewirkt werden. Der Verein A.F.I. e.V. Höchst besteht bereits seit 20 Jahren und erfreut sich höchster Beliebtheit unter den MigrantInnen. Er betreut seine Mitglieder in allen Lebensbereichen und fördert die Freundschaft und Kontakte zwischen den verschiedenen Kulturen. Daher wäre dieser Verein der ideale Träger für die neue Begegnungsstätte unserer Frankfurter SeniorInnen.
Inhalt
Antrag vom 22.01.2008, NR 733
Betreff: Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 09.04.2008 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat nimmt Verhandlungen mit der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH Hessen (GWH ) auf, um die Räume "An der Litzelwiese 8" wieder für eine internationale Begegnungsstätte für die Betreuung von SeniorInnen mit Migrationshintergrund kostenfrei zur Verfügung gestellt zu bekommen. Sollten diese Verhandlungen nicht erfolgreich sein, stellt der Magistrat anderweitig Räume für eine internationale Begegnungsstätte zur Verfügung.
- Die Trägerschaft für die neue interkulturelle Begegnungsstätte wird dem Verein Associazione Famiglie Italiane e.V. in Frankfurt-Höchst übergeben. Begründung: Laut der Studie der INBAS-Sozialforschung aus dem Jahre 2005 im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main (Jugend- und Sozialamt Jugendhilfe- und Sozialplanung) liegt der Anteil von MigrantInnen unter den BesucherInnen von Altenbegegnungsstätten und Seniorenclubs bei unter 20 Prozent. Dieser Anteil muss erhöht werden! Das Ende der Arbeitstätigkeit hat bei vielen älteren Menschen eine Verringerung des aktiven und sozialen Lebens zur Folge. Dies resultiert in einem geringeren außerhäuslichen Engagement. Da Isolation den Alltag der Betroffenen prägt, haben die Bekämpfung von Isolation und Passivität im Leben älterer Bürger den absoluten Vorrang. Zusätzlich ist das bestehende Altenhilfesystem für ältere MigrantInnen schwer zugänglich. Auf Grund dieser Realitäten muss die Stadt Frankfurt ihrer Pflicht gerecht werden und die Frankfurter SeniorInnen mit der Einrichtung einer neuen Begegnungsstätte, die auf BesucherInnen mit Migrationshintergrund ausgerichtet ist, unterstützen. In den Jahren 1998 bis 2002 wurden bereits die Räumlichkeiten "An der Litzelwiese 8" kostenfrei für eine internationale Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt. Obwohl diese ideal für das Projekt waren, wurde leider der für drei Jahre abgeschlossene Mietvertrag im Jahr 2002 von der GWH nicht erneuert. Seitdem stehen diese Räume leer! Die GWH sollte auch ein Interesse daran haben, dass diese Räumlichkeiten endlich wieder genutzt werden. An der Litzelwiese befindet sich bereits eine Wohnanlage für SeniorInnen. Eine Begegnungsstätte hier würde somit auch diesen BürgerInnen zu Gute kommen. Die neue Begegnungsstätte soll im bestehenden Altenhilfesystem vernetzt werden und die Kontakte zwischen SeniorInnen verschiedener Nationalitäten fördern. Der Isolation der älteren Frankfurter Bevölkerung soll auf diese Weise entgegengewirkt werden. Der Verein A.F.I. e.V. Höchst besteht bereits seit 20 Jahren und erfreut sich höchster Beliebtheit unter den MigrantInnen. Er betreut seine Mitglieder in allen Lebensbereichen und fördert die Freundschaft und Kontakte zwischen den verschiedenen Kulturen. Daher wäre dieser Verein der ideale Träger für die neue Begegnungsstätte unserer Frankfurter SeniorInnen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Januar 2008Sie sind hierNRNR 733Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit MigrationshintergrundSTVV-Antrag · FAG
- 1. September 2008Antwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 549Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit MigrationshintergrundMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FARBECHTE
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und FAG (= Annahme); BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und FAG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF