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Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund

Vorlagentyp: NRFAG
32 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren5 Sitzungen
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Begründung

Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 09.04.2008 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat nimmt Verhandlungen mit der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH Hessen (GWH ) auf, um die Räume "An der Litzelwiese 8" wieder für eine internationale Begegnungsstätte für die Betreuung von SeniorInnen mit Migrationshintergrund kostenfrei zur Verfügung gestellt zu bekommen. Sollten diese Verhandlungen nicht erfolgreich sein, stellt der Magistrat anderweitig Räume für eine internationale Begegnungsstätte zur Verfügung.
  2. Die Trägerschaft für die neue interkulturelle Begegnungsstätte wird dem Verein Associazione Famiglie Italiane e.V. in Frankfurt-Höchst übergeben. Begründung: Laut der Studie der INBAS-Sozialforschung aus dem Jahre 2005 im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main (Jugend- und Sozialamt Jugendhilfe- und Sozialplanung) liegt der Anteil von MigrantInnen unter den BesucherInnen von Altenbegegnungsstätten und Seniorenclubs bei unter 20 Prozent. Dieser Anteil muss erhöht werden! Das Ende der Arbeitstätigkeit hat bei vielen älteren Menschen eine Verringerung des aktiven und sozialen Lebens zur Folge. Dies resultiert in einem geringeren außerhäuslichen Engagement. Da Isolation den Alltag der Betroffenen prägt, haben die Bekämpfung von Isolation und Passivität im Leben älterer Bürger den absoluten Vorrang. Zusätzlich ist das bestehende Altenhilfesystem für ältere MigrantInnen schwer zugänglich. Auf Grund dieser Realitäten muss die Stadt Frankfurt ihrer Pflicht gerecht werden und die Frankfurter SeniorInnen mit der Einrichtung einer neuen Begegnungsstätte, die auf BesucherInnen mit Migrationshintergrund ausgerichtet ist, unterstützen. In den Jahren 1998 bis 2002 wurden bereits die Räumlichkeiten "An der Litzelwiese 8" kostenfrei für eine internationale Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt. Obwohl diese ideal für das Projekt waren, wurde leider der für drei Jahre abgeschlossene Mietvertrag im Jahr 2002 von der GWH nicht erneuert. Seitdem stehen diese Räume leer! Die GWH sollte auch ein Interesse daran haben, dass diese Räumlichkeiten endlich wieder genutzt werden. An der Litzelwiese befindet sich bereits eine Wohnanlage für SeniorInnen. Eine Begegnungsstätte hier würde somit auch diesen BürgerInnen zu Gute kommen. Die neue Begegnungsstätte soll im bestehenden Altenhilfesystem vernetzt werden und die Kontakte zwischen SeniorInnen verschiedener Nationalitäten fördern. Der Isolation der älteren Frankfurter Bevölkerung soll auf diese Weise entgegengewirkt werden. Der Verein A.F.I. e.V. Höchst besteht bereits seit 20 Jahren und erfreut sich höchster Beliebtheit unter den MigrantInnen. Er betreut seine Mitglieder in allen Lebensbereichen und fördert die Freundschaft und Kontakte zwischen den verschiedenen Kulturen. Daher wäre dieser Verein der ideale Träger für die neue Begegnungsstätte unserer Frankfurter SeniorInnen.

Inhalt

Antrag vom 22.01.2008, NR 733

Betreff: Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 09.04.2008 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat nimmt Verhandlungen mit der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH Hessen (GWH ) auf, um die Räume "An der Litzelwiese 8" wieder für eine internationale Begegnungsstätte für die Betreuung von SeniorInnen mit Migrationshintergrund kostenfrei zur Verfügung gestellt zu bekommen. Sollten diese Verhandlungen nicht erfolgreich sein, stellt der Magistrat anderweitig Räume für eine internationale Begegnungsstätte zur Verfügung.
  2. Die Trägerschaft für die neue interkulturelle Begegnungsstätte wird dem Verein Associazione Famiglie Italiane e.V. in Frankfurt-Höchst übergeben. Begründung: Laut der Studie der INBAS-Sozialforschung aus dem Jahre 2005 im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main (Jugend- und Sozialamt Jugendhilfe- und Sozialplanung) liegt der Anteil von MigrantInnen unter den BesucherInnen von Altenbegegnungsstätten und Seniorenclubs bei unter 20 Prozent. Dieser Anteil muss erhöht werden! Das Ende der Arbeitstätigkeit hat bei vielen älteren Menschen eine Verringerung des aktiven und sozialen Lebens zur Folge. Dies resultiert in einem geringeren außerhäuslichen Engagement. Da Isolation den Alltag der Betroffenen prägt, haben die Bekämpfung von Isolation und Passivität im Leben älterer Bürger den absoluten Vorrang. Zusätzlich ist das bestehende Altenhilfesystem für ältere MigrantInnen schwer zugänglich. Auf Grund dieser Realitäten muss die Stadt Frankfurt ihrer Pflicht gerecht werden und die Frankfurter SeniorInnen mit der Einrichtung einer neuen Begegnungsstätte, die auf BesucherInnen mit Migrationshintergrund ausgerichtet ist, unterstützen. In den Jahren 1998 bis 2002 wurden bereits die Räumlichkeiten "An der Litzelwiese 8" kostenfrei für eine internationale Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt. Obwohl diese ideal für das Projekt waren, wurde leider der für drei Jahre abgeschlossene Mietvertrag im Jahr 2002 von der GWH nicht erneuert. Seitdem stehen diese Räume leer! Die GWH sollte auch ein Interesse daran haben, dass diese Räumlichkeiten endlich wieder genutzt werden. An der Litzelwiese befindet sich bereits eine Wohnanlage für SeniorInnen. Eine Begegnungsstätte hier würde somit auch diesen BürgerInnen zu Gute kommen. Die neue Begegnungsstätte soll im bestehenden Altenhilfesystem vernetzt werden und die Kontakte zwischen SeniorInnen verschiedener Nationalitäten fördern. Der Isolation der älteren Frankfurter Bevölkerung soll auf diese Weise entgegengewirkt werden. Der Verein A.F.I. e.V. Höchst besteht bereits seit 20 Jahren und erfreut sich höchster Beliebtheit unter den MigrantInnen. Er betreut seine Mitglieder in allen Lebensbereichen und fördert die Freundschaft und Kontakte zwischen den verschiedenen Kulturen. Daher wäre dieser Verein der ideale Träger für die neue Begegnungsstätte unserer Frankfurter SeniorInnen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Januar 2008Sie sind hier
    NRNR 733Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund
    STVV-Antrag · FAG
  2. 1. September 2008Antwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 549Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit MigrationshintergrundMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
KAV
Sitzung 22 · 04.02.2008
TO II, TOP 3
Angenommen
Der Vorlage NR 733 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 7
Sitzung 20 · 12.02.2008
TO I, TOP 21
Abgelehnt
Die Vorlage NR 733 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
Farbechte
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FARBECHTE

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 18 · 18.02.2008
TO I, TOP 89
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 733 wird unter Angabe der Kosten dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDFDPLinkeFAG
Enthaltung:
BFF
Sonstige:
REP (Ablehnung)NPD (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und FAG (= Annahme); BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Ablehnung)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 18 · 21.02.2008
TO I, TOP 67
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 733 wird unter Angabe der Kosten dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDFDPBFFLinkeFAG
Sonstige:
REP (Ablehnung)NPD (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und FAG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Ablehnung)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 22 · 12.06.2008
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 733 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF

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