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Am Eschbachtal — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 24.02.2026.
- Erschließung und Wohnungsneubau im Bereich Bonames-Ost24.02.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Ortsrandstraße Bonames15.12.2025 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Kontrollen im Bereich der Kreuzung Heddernheimer Landstraße/Hessestraße, am KarlPerottPlatz und am Spielplatz hinter den Häusern Heddernheimer Landstraße 9928.11.2025 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Am Eschbachtal per E-MailBegründung
Frankfurt planen! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Bericht B 238 zur Vorlage A 363/18 wird zurückgewiesen.
- Das sich noch (bzw. wieder) in der Planung befindliche Baugebiet Am Eschbachtal (Bebauungsplan Nr. 516) wird als autofreies Wohngebiet realisiert. Begründung: Im Bericht zu unserem Antrag A 363/18 nennt der Magistrat Bedingungen, unter denen ein autofreies Wohngebiet in Frankfurt realisiert werden könnte, z.B. "müssen vielfältige alternative Mobilitätsangebote, wie ein besonders dichter und gut erreichbarer ÖPNV, besonders ausgestaltete Radverkehrsverbindungen, Bike- und/oder Car-Sharing-Konzepte usw. zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus müssen solche Wohnviertel über fußläufig erreichbare hochwertige Einzelhandelsstandorte und über gleichermaßen gut erreichbare soziale Infrastrukturen (z. B. Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, ärztliche Versorgung) verfügen." Die Aufzählung liest sich wie der Traum jedes autofreien Bürgers in Frankfurt, der sich aber zurzeit in vielen Stadtteilen und Siedlungen mit schlechtem ÖPNV, mangelnder Infrastruktur und zugeparkten Gehwegen abfinden muss. Dass der Magistrat derart hohe Hürden für ein autofreies Wohngebiet setzt, aber keinerlei Vorschläge macht, wie diese Lebensqualität zu erreichen wäre, zeigt, dass der Magistrat anders als die Städte Münster, Köln oder Hamburg kein Interesse an der Realisierung eines autofreien Wohngebietes hat. Das seit vierzig Jahren geplante Baugebiet am Stadtteilrand von Bonames eignet sich besonders gut als autofreies Wohngebiet. In Fußnähe befinden sich eine Kindertagesstätte, eine Grundschule, eine Bushaltestelle, die U-Bahn-Haltestelle Bonames Mitte, Supermärkte, Optiker, zwei Bäcker, zwei Cafés, mehrere Gaststätten, eine Apotheke, ein Allgemeinmediziner u.v.m. Es ist den vielen Menschen in Frankfurt, die dringend eine Wohnung suchen, nicht erklärbar, warum die Stadt die Realisierung dieses Baugebiets immer wieder verzögert. Sollte der Grund wirklich in den Sorgen einiger Bonameser Bürger liegen, das Neubaugebiet führe zu einem Verkehrskollaps im Stadtteil, wäre das Problem mit einer autofreien Planung gelöst. Eine Stadt mit begrenzter Fläche wie Frankfurt sollte endlich damit beginnen, Wohngebiete zu planen, in denen kein öffentlicher Raum für Parkflächen verschwendet wird.
Inhalt
Antrag vom 23.10.2018, NR 682
Betreff: Jetzt das erste autofreie Wohngebiet in Frankfurt planen! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Bericht B 238 zur Vorlage A 363/18 wird zurückgewiesen.
- Das sich noch (bzw. wieder) in der Planung befindliche Baugebiet Am Eschbachtal (Bebauungsplan Nr. 516) wird als autofreies Wohngebiet realisiert. Begründung: Im Bericht zu unserem Antrag A 363/18 nennt der Magistrat Bedingungen, unter denen ein autofreies Wohngebiet in Frankfurt realisiert werden könnte, z.B. "müssen vielfältige alternative Mobilitätsangebote, wie ein besonders dichter und gut erreichbarer ÖPNV, besonders ausgestaltete Radverkehrsverbindungen, Bike- und/oder Car-Sharing-Konzepte usw. zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus müssen solche Wohnviertel über fußläufig erreichbare hochwertige Einzelhandelsstandorte und über gleichermaßen gut erreichbare soziale Infrastrukturen (z. B. Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, ärztliche Versorgung) verfügen." Die Aufzählung liest sich wie der Traum jedes autofreien Bürgers in Frankfurt, der sich aber zurzeit in vielen Stadtteilen und Siedlungen mit schlechtem ÖPNV, mangelnder Infrastruktur und zugeparkten Gehwegen abfinden muss. Dass der Magistrat derart hohe Hürden für ein autofreies Wohngebiet setzt, aber keinerlei Vorschläge macht, wie diese Lebensqualität zu erreichen wäre, zeigt, dass der Magistrat anders als die Städte Münster, Köln oder Hamburg kein Interesse an der Realisierung eines autofreien Wohngebietes hat. Das seit vierzig Jahren geplante Baugebiet am Stadtteilrand von Bonames eignet sich besonders gut als autofreies Wohngebiet. In Fußnähe befinden sich eine Kindertagesstätte, eine Grundschule, eine Bushaltestelle, die U-Bahn-Haltestelle Bonames Mitte, Supermärkte, Optiker, zwei Bäcker, zwei Cafés, mehrere Gaststätten, eine Apotheke, ein Allgemeinmediziner u.v.m. Es ist den vielen Menschen in Frankfurt, die dringend eine Wohnung suchen, nicht erklärbar, warum die Stadt die Realisierung dieses Baugebiets immer wieder verzögert. Sollte der Grund wirklich in den Sorgen einiger Bonameser Bürger liegen, das Neubaugebiet führe zu einem Verkehrskollaps im Stadtteil, wäre das Problem mit einer autofreien Planung gelöst. Eine Stadt mit begrenzter Fläche wie Frankfurt sollte endlich damit beginnen, Wohngebiete zu planen, in denen kein öffentlicher Raum für Parkflächen verschwendet wird.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 06.08.2018, B 238 Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Versandpaket: 24.10.2018
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. August 2018BB 238Ängsten der Anwohner entgegentreten - „Am Eschbachtal“ autofrei planen!Magistratsbericht
- 23. Oktober 2018Sie sind hierNRNR 682Jetzt das erste autofreie Wohngebiet in Frankfurt planen!STVV-Antrag · FRANKFURTER
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF und FRAKTION gegen LINKE. und FRANKFURTER (= Zurückweisung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF und FRAKTION gegen LINKE. und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (B 238 = Kenntnis, NR 682 = Ablehnung) ÖkoLinX-ARL (B 238 = Zurückweisung, NR 682 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF und FRAKTION gegen LINKE., FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF und FRAKTION gegen LINKE., FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)