Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Stellplatzsatzung sozial-ökologisch novellieren - Baukosten senken und Mobilitätswende sichern

Vorlagentyp: NRLINKE

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Stellplatzsatzung in Frankfurt am Main sozial-ökologisch zu novellieren. Dies geschieht mit der Absicht, Baukosten zu senken und die Mobilitätswende zu sichern, indem die Vorgaben an den tatsächlichen Bedarf und an eine gute ÖPNV-Anbindung angepasst werden. Der seit langem geforderte Umbau soll eine nachhaltige und bedarfsgerechte Parkplatzregelung schaffen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antwort steht aus

Bei Überweisung an den Magistrat läuft die Frist bis zum 17.12.2026.Warum?

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Fahrradfahren verfolgen

Antrag

  1. die Stellplatzsatzung der Stadt Frankfurt am Main vor dem Hintergrund der Novellierung des § 52 HBO zu evaluieren und einen Entwurf für ihre Neufassung vorzulegen;
  2. dabei insbesondere zu prüfen, wie die Pflicht zur Bereitstellung von Pkw-Stellplätzen über die unmittelbar geltenden Vorgaben der HBO hinaus reduziert oder aufgehoben werden kann, insbesondere bei gutem ÖPNV-Anschluss, gefördertem und gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau sowie bei verbindlichen autoarmen Mobilitätskonzepten;
  3. die Anforderungen an sichere, barrierefrei erreichbare und alltagstaugliche Fahrradabstellplätze sowie an Stellplätze für Menschen mit Behinderung zu erhalten und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln;
  4. die Auswirkungen unterschiedlicher Regelungen auf Baukosten, bezahlbare Mieten, Flächenverbrauch, den öffentlichen Straßenraum, die Barrierefreiheit sowie die Einnahmen und Verwendungsmöglichkeiten aus der Stellplatzablöse darzustellen;
  5. die Neufassung mit dem Ausbau der Parkraumbewirtschaftung, der Reduzierung des Parkens im öffentlichen Straßenraum und dem Ausbau von ÖPNV, Fuß-, Rad- und Sharing-Angeboten zu verbinden.

Begründung

Die Novellierung des § 52 HBO hat die Stellplatzpflicht für den Wohnungsbau bereits deutlich begrenzt. Deshalb ist eine Anpassung der Frankfurter Stellplatzsatzung notwendig. Verpflichtende Pkw-Stellplätze können Flächen binden, versiegeln und insbesondere durch den Bau von Tiefgaragen die Baukosten erhöhen. Die Vorgaben sollten daher stärker am tatsächlichen Bedarf, an der ÖPNV-Anbindung und an verbindlichen Mobilitätskonzepten ausgerichtet werden.

Eine vollständige Abschaffung der Satzung greift jedoch zu kurz. Sie würde Pkw- und Fahrradstellplätze undifferenziert behandeln und kommunale Gestaltungsmöglichkeiten aufgeben. Ziel muss eine sozial-ökologische Neuregelung sein: weniger verpflichtende Pkw-Stellplätze, gute und barrierefrei erreichbare Fahrradabstellanlagen sowie eine Verbindung mit Parkraumbewirtschaftung und dem Ausbau umweltfreundlicher Mobilitätsangebote.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 18. September 2026 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen