Magistratsvorlagen endlich beschließen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die sofortige Beschlussfassung über zwei Magistratsvorlagen zur finanziellen Entlastung von Familien in Frankfurt. Diese Vorlagen betreffen das entgeltfreie letzte Krippenjahr und die Erhöhung der ÖPNV-Zuschüsse für Frankfurt-Pass-Inhaber*innen. Die Ablehnung der Vorlagen wird als unverantwortlich angesehen, insbesondere in Anbetracht der aktuellen Inflation.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, die sich seit Monaten in der Magistratsabstimmung befindlichen Magistratsvorlagen zur Umsetzung des entgeltfreien letzten Krippenjahres und der Erhöhung der ÖPNV-Zuschüsse für Frankfurt-Pass-Inhaber*innen sofort zu beschließen.
Begründung
Seit Monaten berät der Magistrat über zwei Magistratsvorlagen, die eine erhebliche Verbesserung der Lebenssituation für viele Menschen in Frankfurt bedeuten würden. Dies ist zum einen die Vorlage zum entgeltfreien letzten Betreuungsjahr von Kindern unter drei Jahren und zum anderen ein Beschluss, die Zuschüsse für ÖPNV-Zeitfahrkarten für Frankfurt-Pass Inhaber*innen anzuheben. Beide Vorlagen bedeuten für viele Frankfurter*innen und für viele Familien eine erhebliche finanzielle Entlastung. Gerade im Zuge der jetzigen enormen Inflation mit den extrem steigenden Lebensmittelpreisen und Energiekosten stellen diese beiden Vorlagen konkrete kommunale Maßnahmen dar, um die Menschen schnell und effektiv zu entlasten. Daher ist es unverantwortlich, seitens des Magistrats diese Vorgänge seit Monaten aufzuschieben und damit die Hilfe zu blockieren. Diese Blockadehaltung muss sofort beendet und die Vorlagen beschlossen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 12. Dezember 2022 brachte LINKE. diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.02.2023 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu a) Ablehnung der Dringlichkeit durch CDU, AfD und BFF-BIG gegen GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und FRAKTION (= Aufnahme auf Tagesordnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme); FRAKTION (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme); FRAKTION (= Enthaltung)