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Autoarme Innenstadt

Vorlagentyp: NRFRAKTION
6 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Frankfurter Innenstadt in eine autoarme Zone umzuwandeln, um den Durchgangsverkehr zu reduzieren und die Lebensqualität zu erhöhen. Dies soll durch verschiedene Maßnahmen wie Modalfilter, Umwandlung von Parkplätzen und die Schaffung von Radwegen erreicht werden. Die erwarteten Ergebnisse sind eine Verbesserung der Luftqualität, eine Reduzierung von Lärm und eine Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Börsenstraße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.06.2026.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird beauftragt, den Innenstadtbereich innerhalb des Anlagenrings (Neue Mainzer Straße, Hochstraße, Bleichstraße, Seilerstraße, Lange Straße, Mainkai) in eine autoarme Zone umzugestalten, die für den Durchgangsverkehr gesperrt wird. Für Anlieger*innen, Handwerker*innen, Lieferant*innen, ÖPNV, Rettungsdienste sowie den nichtmotorisierten Verkehr soll die Zufahrt weiterhin möglich sein. Die Umgestaltung umfasst folgende Maßnahmen:

  1. Modalfilter, z.B. versenkbare Poller, sowie Einbahnstraßenregelungen werden an geeigneten Stellen eingerichtet, um den Durchgangsverkehr effektiv zu verhindern. Die Belange von Rettungsdiensten werden berücksichtigt.
  2. Straßenbegleitende Parkplätze werden flächendeckend in Lade-/Liefer-/Handwerkszonen oder Behinderten-Parkplätze umgewandelt bzw. entfallen zugunsten von Abstellmöglichkeiten für (Lasten-)Fahrräder und e-Scooter, nicht-kommerziellen Sitz- und Verweilmöglichkeiten, Stadtgrün sowie Flächen für die Außengastronomie.
  3. Die Zufahrt zu den bestehenden Parkhäusern bleibt möglich.
  4. Auf Straßen, die mehr als einen Fahrstreifen pro Richtung umfassen, entfallen diese. Stattdessen werden baulich getrennte Radwege eingerichtet.
  5. Erweiterung der Fußgängerzone auf die Straßen Goethe- und Rathenauplatz; Aufhebung der Einbahnstraßenregelung in der Börsenstraße, um die Ausfahrt aus dem Parkhaus Börsenplatz Richtung Hochstraße zu ermöglichen.
  6. Im gesamten Gebiet gilt Tempo 30.
  7. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird wissenschaftlich begleitet und bezüglich der Auswirkungen auf Lebens- und Aufenthaltsqualität, Luftverschmutzung, Verkehrssituation (auch in den angrenzenden Stadtteilen) und wirtschaftlicher Situation der Anliegerbetriebe fortlaufend evaluiert.

Begründung

Der Erfolg des Kampfes gegen die globale Klimakrise hängt maßgeblich vom verantwortlichen Handeln der großen Städte ab. Die Stadt Frankfurt muss ihre Politik am Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2035 ausrichten. Ein wichtiger Baustein dazu ist eine deutliche Verschiebung der Anteile der Verkehrsarten am Verkehrsaufkommen (Modal Split) zugunsten des Umweltverbundes und damit einhergehend eine Verringerung des motorisierten Individualverkehrs, unter Berücksichtigung der Belange sowohl von Anwohner*innen als auch Gewerbetreibenden. Die Frankfurter Innenstadt soll ein Raum für alle Menschen sein. Dazu ist es notwendig, die Ver(sch)wendung öffentlichen Raumes als Verkehrsfläche für den MIV zu beenden und stattdessen Nutzungsformen ermöglichen, die dem Gemeinwohl dienen - zum Beispiel Stadtgrün und Verweilmöglichkeiten auch außerhalb von Außengastronomie. Eine Verkehrsberuhigung der Innenstadt hätte positive Auswirkungen auch in anderen Bereichen: Sie ginge einher mit einer Verringerung der Lärm- und Schadstoffemissionen sowie Erhöhung der Verkehrssicherheit im Stadtgebiet. Die Gewerbetreibenden vor Ort müssen eine Verkehrsberuhigung nicht fürchten: Studien aus London und mehreren US-Städten belegen, dass entsprechende Maßnahmen den Umsatz vor Ort eher steigern als verringern. Ebenso sind Befürchtungen von Bewohner*innen angrenzender Quartiere, der Verkehr würde sich 1:1 dorthin verlagern, wissenschaftlich widerlegt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 2. Juni 2021 brachte FRAKTION diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 23.09.2021 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
OBR 1
Sitzung 3 · 29.06.2021
TO I, TOP 55
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 52 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDUFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., Volt und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und FDP (= Zurückweisung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 3 · 13.07.2021
TO I, TOP 17
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 52 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 4 · 15.07.2021
TO II, TOP 15
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 52 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 1 · 13.09.2021
TO I, TOP 8
Abgelehnt
Die Vorlage NR 52 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 4 · 21.09.2021
TO II, TOP 3
Abgelehnt
Die Vorlage NR 52 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) und FRAKTION (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 6 · 23.09.2021
TO II, TOP 4
Abgelehnt
Die Vorlage NR 52 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)

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