Grünes Licht für die Umgestaltung und „Beblühung“ des Goetheplatzes
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
"Beblühung" des Goetheplatzes Einer der unwirtlichsten Plätze in der Stadt ist ohne Frage der Goetheplatz. Kaum eine Platzgestaltung hat in solchem Umfang den Unmut der Bevölkerung hervorgerufen. Nun kam in einem Presseinterview die Gestalterin des Platzes, Gabriele Kiefer, zu Wort. In diesem Interview betonte sie ausdrücklich, dass sie keinerlei Bedenken gegen blumenbestückte Kübel hätte. Der Urheberschutz kann als Begründung für eine ablehnende Haltung zur Umgestaltung nicht länger herangezogen werden, wie es der Planungsdezernent häufig getan hat. Außerdem beklagt Frau Kiefer den Umgang mit der Öffentlichkeit. Ihr sei von städtischer Seite der Dialog mit den Nutzern untersagt worden. Hätte dieser Dialog früher stattgefunden, so wäre sicherlich eine einvernehmliche Lösung gefunden worden. Dialoge sollten geführt und nicht unterbunden werden.
Inhalt
Antrag vom 21.04.2011, NR 4
Betreff: Grünes Licht für die Umgestaltung und "Beblühung" des Goetheplatzes Einer der unwirtlichsten Plätze in der Stadt ist ohne Frage der Goetheplatz. Kaum eine Platzgestaltung hat in solchem Umfang den Unmut der Bevölkerung hervorgerufen. Nun kam in einem Presseinterview die Gestalterin des Platzes, Gabriele Kiefer, zu Wort. In diesem Interview betonte sie ausdrücklich, dass sie keinerlei Bedenken gegen blumenbestückte Kübel hätte. Der Urheberschutz kann als Begründung für eine ablehnende Haltung zur Umgestaltung nicht länger herangezogen werden, wie es der Planungsdezernent häufig getan hat. Außerdem beklagt Frau Kiefer den Umgang mit der Öffentlichkeit. Ihr sei von städtischer Seite der Dialog mit den Nutzern untersagt worden. Hätte dieser Dialog früher stattgefunden, so wäre sicherlich eine einvernehmliche Lösung gefunden worden. Dialoge sollten geführt und nicht unterbunden werden. Dies vorausgeschickt möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:
- Auf der Platzfolge Goetheplatz werden Kübel mit Blumen/Stauden in Absprache mit Frau Kiefer aufgestellt.
- Bei künftigen größeren Bauvorhaben, beispielsweise der Umgestaltung der Hauptwache, findet ein breiter Dialog mit der Bevölkerung in geeigneter Weise (z.B. per Bürgeranhörung oder Planungswerkstatt) statt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 21. April 2011Sie sind hierNRNR 4Grünes Licht für die Umgestaltung und „Beblühung“ des GoetheplatzesSTVV-Antrag · FDP
- 16. September 2011BB 380Grünes Licht für die Umgestaltung und „Beblühung“ des GoetheplatzesMagistratsbericht
- 23. Juli 2012BB 332Grünes Licht für die Umgestaltung und "Beblühung" des GoetheplatzesMagistratsbericht
- 17. Dezember 2012BB 546Grünes Licht für die Umgestaltung und „Beblühung“ des GoetheplatzesMagistratsbericht
- 13. Mai 2013BB 236Grünes Licht für die Umgestaltung und „Beblühung“ des GoetheplatzesMagistratsbericht
- 2. Dezember 2013Antwort des Magistrats · nach 137 WochenBB 547Grünes Licht für die Umgestaltung und „Beblühung“ des GoetheplatzesMagistratsbericht
- 22. Mai 2015MM 81Weiterentwicklung der Platzfolge Rathenauplatz/Goetheplatz/RoßmarktMagistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FDP (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER und Bunte (= Ablehnung) zu b) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Bunte gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD und REP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE und LINKE. (= Zurückweisung) bei Enthaltung FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, NPD und REP (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER und Bunte (= Ablehnung) zu b) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Bunte, NPD und REP gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung)