Medizinische Vergabe von Cannabisprodukten
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Cannabisprodukten Am 19.1.2017 verabschiedete der Bundestag das Gesetz zur medizinischen Nutzung von Cannabis. Damit ist es möglich, Patientinnen und Patienten auf Kosten der Krankenkassen mit Cannabis-Arzneimitteln zu versorgen. Ärztinnen und Ärzte können Cannabis in Form der getrockneten Cannabisblüten und Cannabisextrakte verschreiben, die in geprüfter Qualität in Apotheken erhältlich sein werden. Ebenso wird ein grundsätzlicher Anspruch auf Versorgung mit den Wirkstoffen Dronabinol und Nabilon geschaffen. Um die Versorgung sicherzustellen, wird der Anbau zu medizinischen Zwecken in Deutschland ermöglicht.
Inhalt
Antrag vom 19.01.2018, NR 490
Betreff: Medizinische Vergabe von Cannabisprodukten Am 19.1.2017 verabschiedete der Bundestag das Gesetz zur medizinischen Nutzung von Cannabis. Damit ist es möglich, Patientinnen und Patienten auf Kosten der Krankenkassen mit Cannabis-Arzneimitteln zu versorgen. Ärztinnen und Ärzte können Cannabis in Form der getrockneten Cannabisblüten und Cannabisextrakte verschreiben, die in geprüfter Qualität in Apotheken erhältlich sein werden. Ebenso wird ein grundsätzlicher Anspruch auf Versorgung mit den Wirkstoffen Dronabinol und Nabilon geschaffen. Um die Versorgung sicherzustellen, wird der Anbau zu medizinischen Zwecken in Deutschland ermöglicht. Dies vorausgeschickt möge der Magistrat prüfen und berichten:
- Wie sieht der Magistrat die aktuellen Rahmenbedingungen für die Behandlung mit medizinischen Cannabis-Präparaten und die Versorgungsstruktur mit medizinischen Cannabis-Präparaten?
- Sind Defizite wahrnehmbar, die es erfordern, systematisch und fundiert erfasst zu werden?
- Wie kann eine Versorgungsstruktur mit den Apotheken für Frankfurt aufgebaut werden, und wie können Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte darüber informiert werden?
- Ist bekannt, ob die Zahl der Arztpraxen, die medizinisches Cannabis verschreiben, mittlerweile ansteigt?
- Wie sieht die Versorgung über die Apotheken aus? Ist medizinisches Cannabis in ausreichender Menge vorhanden?
- Wie gestaltet sich die Kostenübernahme einer Therapie mit medizinischem Cannabis durch die gesetzlichen sowie durch die privaten Krankenkassen?
- Ist bekannt, ob es ein Dunkelfeld von Gruppen gibt, die auch zukünftig aus der medizinischen Versorgung mit Cannabis-Präparaten herausfallen wird und wie groß es ist?
- Welche weitere Vorgehensweise plant der Magistrat, um die Versorgungssituation in Frankfurt zu erfassen?
- Wurden mittlerweile Krankenhäuser in Frankfurt in ein Gesamtkonzept zur medizinischen Vergabe von Cannabis eingebunden?
- Kann eine Vergabe von Cannabis in Krankenhäusern beginnen und wenn ja, wann? Und wird es dazu Begleitstudien geben?
- Wie wird eine Netzwerkstruktur in Frankfurt aufgebaut?
- Ist daran gedacht, eine Clearingstelle zu implementieren?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Januar 2018Sie sind hierNRNR 490Medizinische Vergabe von CannabisproduktenSTVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 14. Mai 2018Antwort des Magistrats · nach 16 WochenBB 136Medizinische Vergabe von CannabisproduktenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) FRAKTION und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF und ÖkoLinX-ARL gegen AfD (= Ablehnung) sowie FRAKTION und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung)