Ausbau der Main-Weser-Bahn: ÖPNV während der Bauzeit sichern
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Thema Fußverkehr verfolgenBegründung
ÖPNV während der Bauzeit sichern Der notwendige Ausbau der Main-Weser-Bahn wird für einige Stadtteile im Frankfurter Norden zu jahrelangen und erheblichen Belastungen führen. Obwohl die Bauarbeiten in wenigen Wochen beginnen, sind viele wichtige Fragen noch offen. So z. B. am Bahnhof Berkersheim, der für die Fahrgäste aus Nieder-Erlenbach, Harheim und Berkersheim der wichtigste Zugang zum städtischen Schienenverkehr bedeutet. Hier ist sowohl die künftige Gestaltung des barrierefreien Bahnübergangs als auch die Erreichbarkeit der Bahngleise während der Bauzeit noch ungeklärt. Zudem ist nicht bekannt, wie der barrierefreie Fußgänger- und Radverkehr zwischen Berkersheim und Harheim während der Bauphase ermöglicht wird. Der Magistrat hat alle Anfragen der zuständigen Ortsbeiräte aus den letzten Jahren mit lapidaren Nullsätzen beantwortet. In wenigen Wochen soll der feierliche Spatenstich an der Ausbaustrecke erfolgen. Um die Akzeptanz für den Ausbau zu erhöhen, muss die Stadt sicherstellen, dass die Leistungen des ÖPNV während der Bauzeit nicht noch unter das derzeitig schlechte Niveau in den nördlichen Stadtteilen fallen. Eine Lösung wäre die Stärkung des Busverkehrs während der Bauphase der Main-Weser-Bahn. So könnte die Buslinie 28, die als Zubringerlinie zur U 2 fungiert, ab 2018 alle 15 Minuten fahren. Derzeit fährt die Linie werktags zwischen 9 und 15 Uhr sowie ab 21 Uhr und am Wochenenden ganztägig nur alle 30 Minuten.
Inhalt
Antrag gem. § 17 (3) GOS vom 21.11.2017, NR 462
Betreff: Ausbau der Main-Weser-Bahn: ÖPNV während der Bauzeit sichern Der notwendige Ausbau der Main-Weser-Bahn wird für einige Stadtteile im Frankfurter Norden zu jahrelangen und erheblichen Belastungen führen. Obwohl die Bauarbeiten in wenigen Wochen beginnen, sind viele wichtige Fragen noch offen. So z. B. am Bahnhof Berkersheim, der für die Fahrgäste aus Nieder-Erlenbach, Harheim und Berkersheim der wichtigste Zugang zum städtischen Schienenverkehr bedeutet. Hier ist sowohl die künftige Gestaltung des barrierefreien Bahnübergangs als auch die Erreichbarkeit der Bahngleise während der Bauzeit noch ungeklärt. Zudem ist nicht bekannt, wie der barrierefreie Fußgänger- und Radverkehr zwischen Berkersheim und Harheim während der Bauphase ermöglicht wird. Der Magistrat hat alle Anfragen der zuständigen Ortsbeiräte aus den letzten Jahren mit lapidaren Nullsätzen beantwortet. In wenigen Wochen soll der feierliche Spatenstich an der Ausbaustrecke erfolgen. Um die Akzeptanz für den Ausbau zu erhöhen, muss die Stadt sicherstellen, dass die Leistungen des ÖPNV während der Bauzeit nicht noch unter das derzeitig schlechte Niveau in den nördlichen Stadtteilen fallen. Eine Lösung wäre die Stärkung des Busverkehrs während der Bauphase der Main-Weser-Bahn. So könnte die Buslinie 28, die als Zubringerlinie zur U 2 fungiert, ab 2018 alle 15 Minuten fahren. Derzeit fährt die Linie werktags zwischen 9 und 15 Uhr sowie ab 21 Uhr und am Wochenenden ganztägig nur alle 30 Minuten. Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:
- Der Magistrat legt den Stadtverordneten und Ortsbeiräten umgehend die Pläne zum Brückenbauwerk in Berkersheim vor und nach der Bauphase vor.
- Um einen akzeptablen ÖPNV zu sichern, stärkt der Magistrat während der Bauphase der Main-Weser-Bahn den Busverkehr im Frankfurter Norden. Der Takt der Buslinie 28 zwischen Harheim Tempelhof und der U-Bahnhaltestelle Kalbach wird auf 4 mal pro Stunde sonn- und werktäglich erhöht.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. November 2017Sie sind hierNRNR 462Ausbau der Main-Weser-Bahn: ÖPNV während der Bauzeit sichernSTVV-Antrag · FRANKFURTER
- 5. März 2018Antwort des Magistrats · nach 15 WochenBB 61Ausbau der Main-Weser-Bahn: ÖPNV während der Bauzeit sichernMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER zu b) CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP gegen LINKE., BFF und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (NR 462 = Prüfung und Berichterstattung) ÖkoLinX-ARL (NR 462 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER zu b) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und FRAKTION gegen LINKE., BFF, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme