Naturerlebnisbad auf dem Gelände des ehemaligen Höchster Strandbades
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Schließung des Höchster Strandbades hat im Frankfurter Westen zu erheblichen BürgerInnenprotesten geführt. Besonders für die BewohnerInnen der Stadtteile Nied, Sossenheim und Höchst war der Verlust dieser Einrichtung schmerzhaft. Gerade in Zeiten ständig steigender Arbeitsbelastungen ist Erholung im Nahbereich des Wohnortes unerlässlich. Die gesundheitsförderliche Wirkung von Schwimm- und Badeeinrichtungen ist unbestritten. Die Einrichtung von sogenannten Schwimmteichen ist eine für Kommunen kostengünstige Alternative zu teuren Freibädern. Die Betriebskosten liegen weit unter denen eines Freibades. Auch aus umweltpolitischer Sicht ist die Einrichtung einer Badeteichanlage sinnvoll. Die Reinigung des Badewassers übernimmt die Natur mittels Wasserpflanzen und Mikroorganismen, Chlor wird nicht eingesetzt. Die Erwärmung des Badewassers erfolgt durch Sonnenwärme, indem das Wasser über eine seichte, mit Blauasphalt gepflasterte "Solarstrecke" fließt. Durch den geschlossenen Wasserkreislauf wird kein zusätzlicher Trinkwasserverbrauch notwendig. Eine ähnliche Anlage im südniedersächsischen Uslar wurde vom dortigen Sozialministerium ausgezeichnet, da sie "in vorbildlicher Weise den Zielen der Agenda 21 für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung entspricht." Antragstellende Fraktion: SPD Antragsteller/innen: Stadtv. Rudi Baumgärtner Stadtv. Jan Klingelhöfer Stadtv. Marion Klug Stadtv. Walter Ofer Stadtv. Anneliese Scheurich Stadtv. Silke Seitz Stadtv. Dr. Matthias Stoffregen Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 31.03.2003, B 268 Bericht des Magistrats vom 22.07.2002, B 743 Zuständige Ausschüsse: Sportausschuss Ausschuss für Umwelt, Energie, Brandschutz und Stadtgrün Versandpaket: 05.12.2001 Beratungsergebnisse: 7. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie, Brandschutz und Stadtgrün am 17.01.2002, TO I, TOP 5 Bericht: TO II Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Vorlage NR 404 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) BFF (= Enrhaltung) 7. Sitzung des Sportausschusses am 24.01.2002, TO I, TOP 7 Bericht: TO II Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Vorlage NR 404 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG, REP, PDS, BFF, ÖkoLinX-ARL und E.L. (= Annahme) 9. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 31.01.2002, TO II, TOP 33 Beschluss: Der Vorlage NR 404 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG, REP, PDS, BFF, ÖkoLinX-ARL und E.L. Beschlussausfertigung(en): § 1912, 9. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 31.01.2002 Aktenzeichen: 52 1
Inhalt
Antrag vom 28.11.2001, NR 404
Betreff:
Naturerlebnisbad auf dem Gelände des ehemaligen Höchster Strandbades
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, ob auf dem Gelände des ehemaligen Höchster Strandbades ein Naturerlebnisbad/Badeteich, nach dem Vorbild des "Naturerlebnisbades Niestetal" eingerichtet werden kann. Dem Bericht soll eine Kostenaufstellung für die Einrichtung und den Unterhalt beigefügt werden.
Begründung:
Die Schließung des Höchster Strandbades hat im Frankfurter Westen zu erheblichen BürgerInnenprotesten geführt. Besonders für die BewohnerInnen der Stadtteile Nied, Sossenheim und Höchst war der Verlust dieser Einrichtung schmerzhaft.
Gerade in Zeiten ständig steigender Arbeitsbelastungen ist Erholung im Nahbereich des Wohnortes unerlässlich. Die gesundheitsförderliche Wirkung von Schwimm- und Badeeinrichtungen ist unbestritten.
Die Einrichtung von sogenannten Schwimmteichen ist eine für Kommunen kostengünstige Alternative zu teuren Freibädern. Die Betriebskosten liegen weit unter denen eines Freibades.
Auch aus umweltpolitischer Sicht ist die Einrichtung einer Badeteichanlage sinnvoll. Die Reinigung des Badewassers übernimmt die Natur mittels Wasserpflanzen und Mikroorganismen, Chlor wird nicht eingesetzt. Die Erwärmung des Badewassers erfolgt durch Sonnenwärme, indem das Wasser über eine seichte, mit Blauasphalt gepflasterte "Solarstrecke" fließt.
Durch den geschlossenen Wasserkreislauf wird kein zusätzlicher Trinkwasserverbrauch notwendig.
Eine ähnliche Anlage im südniedersächsischen Uslar wurde vom dortigen Sozialministerium ausgezeichnet, da sie "in vorbildlicher Weise den Zielen der Agenda 21 für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung entspricht."
Antragstellende Fraktion: SPD Antragsteller/innen: Stadtv. Rudi Baumgärtner Stadtv. Jan Klingelhöfer Stadtv. Marion Klug Stadtv. Walter Ofer Stadtv. Anneliese Scheurich Stadtv. Silke Seitz Stadtv. Dr. Matthias Stoffregen
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. November 2001Sie sind hierNRNR 404Naturerlebnisbad auf dem Gelände des ehemaligen Höchster StrandbadesSTVV-Antrag · SPD
- 22. Juli 2002BB 743Naturerlebnisbad auf dem Gelände des ehemaligen Höchster StrandbadesMagistratsbericht
- 31. März 2003Antwort des Magistrats · nach 70 WochenBB 268Naturerlebnisbad auf dem Gelände des ehemaligen Höchster StrandbadesMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) BFF (= Enrhaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG, REP, PDS, BFF, ÖkoLinX-ARL und E.L. (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG, REP, PDS, BFF, ÖkoLinX-ARL und E.L.