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Alt-Rödelheim als Quartiersplatz gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten

Vorlagentyp: NRLINKE
35 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren7 Sitzungen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
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und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, den Platz Alt-Rödelheim als Quartiersplatz mit generationenübergreifender Aufenthaltsqualität zu gestalten. Dies soll durch Bürger*innenbeteiligung und die Wiederherstellung einer angemessenen Bebauung geschehen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt,

  1. Der Straßenraum und der Platz Alt-Rödelheim werden als Quartiersplatz und Ortskern mit generationenübergreifender Aufenthaltsqualität gestaltet.
  2. Durch öffentliche Veranstaltungen wird eine Bürger*innenbeteiligung bei der Planung gesichert.
  3. Der Magistrat stellt mit Auflagen entsprechend der für diesen räumlichen Bereich geltenden Erhaltungssatzung (E34 zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart (gemäß §172 (1) Nr. 1 BauGB) für die Neugestaltung der leerstehenden Gebäude Alt Rödelheim 14-20 sowie Assenheimer Straße 1, eine Bebauung sicher, die dem historischen Charakter von Alt-Rödelheim entspricht und dem Quartiersplatz die entsprechende Raumwirkung gibt.
  4. Der Magistrat klärt zeitnah durch Terminsetzung und Fristen an die Eigentümer*innen der Häuserzeile Alt-Rödelheim 14 - 20 und Assenheimer Str. 1 die Bebauungssituation. Die Planung für die Gestaltung des Platzes als Quartiersplatz wird umgehend angegangen.
  5. Der Straßenraum Alt-Rödelheim zwischen Assenheimer Straße und der Burgfriedenstraße ist durch eine entsprechende Gestaltung (z.B. Aufpflasterung) vom übrigen Straßenraum optisch und räumlich abzugrenzen.
  6. Die Straßenverkehrsordnung wird so geändert, dass die Vermeidung von Autoverkehr über den zukünftigen Quartiersplatz möglich ist.

Begründung

Die Ortskerne in den Stadtteilen haben eine wichtige soziale Funktion: Sie sind identitätsstiftende soziale Zentren, in denen sich sozialräumliche Kommunikation und Interaktion abspielt und vielfältige Möglichkeiten des Zusammenkommens entfalten. Sie sollten lebendige Quartiere sein, die durch Geschäfte und Gastronomie Begegnungen ermöglichen. Sie sollten generationenübergreifend Angebote zum Verweilen schaffen, z.B. durch großzügige Sitzelemente und Freiflächen, Begrünung, die im Sommer auch genügend Schatten spendet, Bücherschränke, ausreichend Mülleimer und Spielelemente für Kinder und Jugendliche. Alt-Rödelheim ist solch ein Zentrum gewesen: Als ehemaliger Marktplatz mit historischen Gebäuden sowohl aus der dörflichen als auch aus der Gründerzeitvergangenheit des Stadtteils mit Außengastronomie, Handwerk und einem Eckhaus (Assenheimer Straße 1), in dem kurzzeitig ein Nachbarschaftstreff existierte. Das Haus der jüdischen Familien Arthur Stern und Capell, der Namensgeber des Arthur-Stern-Platzes am Rödelheimer Bahnhof, existiert seit über 100 Jahren unverändert. Die Straßenzüge Alt-Rödelheim und Burgfriedenstraße werden traditionell vom Vereinsring Rödelheim für das große Rödelheimer Straßenfest genutzt. Die Gebäudezeile Alt-Rödelheim 14-20 und die Assenheimer Straße 1 wurde vom Eigentümer dem Verfall preisgegeben. Seit 2014 fragt der Ortsbeirat nach Planung und Zustand der Häuserzeile im alten Ortskern von Rödelheim. Trotz der Ideenwerkstatt 'Vision Ortskern Rödelheim', die 2016 durchgeführt wurde, und ständiger Nachfragen wurde von Seiten der Stadt bisher nichts unternommen, um den Verfall zu stoppen und den öffentlichen Raum für die Nutzung durch die Rödelheimer*innen zu sichern. Meldungen über Missstände, Vermüllung und Rattenbefall wurden jahrelang vorgebracht, ohne dass sich grundlegend etwas geändert hat. Unklarheiten bezüglich der Besitzverhältnisse, die Weigerung des Eigentümers, mit dem Ortsbeirat ins Gespräch zu kommen, die wechselnden Namen von Architekt*innen, die wiederkehrenden und jeweils nichts zutreffenden Daten über den Abrissbeginn, die mangelnde Transparenz insgesamt hat die Geduld des Ortsbeirats und der Rödelheimer Bürger*innen verbraucht. Die Herstellung der Aufenthaltsqualität in Alt-Rödelheim eröffnet die Möglichkeit, den alten Ortskern zu beleben und dadurch den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken. Voraussetzung dafür ist die Wiederherstellung einer angemessenen Bebauung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Mai 2022Sie sind hier
    NRNR 390Alt-Rödelheim als Quartiersplatz gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten
    STVV-Antrag · LINKE.
  2. 13. Januar 2023Antwort des Magistrats · nach 35 WochenBB 24Alt-Rödelheim als Quartiersplatz gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern gestaltenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf7 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 8 · 23.05.2022
TO I, TOP 146
Beraten
Die Vorlage NR 390 wird zur weiteren Beratung und Entscheidung an den Ortsbeirat 7 delegiert.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Sonstige:
Linke (Annahme)Gartenpartei (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und Gartenpartei (= Annahme)

OBR 7
Sitzung 10 · 24.05.2022
TO I, TOP 21
Beraten
Die Vorlage NR 390 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 8 · 31.05.2022
TO I, TOP 76
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 390 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG

OBR 7
Sitzung 11 · 28.06.2022
TO I, TOP 10
Abgelehnt
Die Vorlage NR 390 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPBFFFreie Wähler
Ablehnung:
Farbechte/linkeÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, BFF und FREIE WÄHLER gegen farbechte/LINKE und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) bei Enthaltung CDU

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 9 · 05.07.2022
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 390 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Sonstige:
Grüne (Ablehnung)SPD (Ablehnung)FDP (Ablehnung)AfD (Ablehnung)Linke (Annahme)ÖkoLinX-ELF (Annahme)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)FRAKTION (Annahme)Gartenpartei (Annahme)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Voltgegen CDU und AfD (= Ablehnung) sowie LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme); BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 12 · 12.07.2022
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 390 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUAfDLinkeÖkoLinX-ELF
Sonstige:
BFF-BIG (Ablehnung)FRAKTION (Annahme)Gartenpartei (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und AfD (= Ablehnung) sowie LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Ablehnung) FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 12 · 08.11.2022
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 390 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION

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