Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Keine vollendeten Tatsachen schaffen - Runder Tisch zum Pumpwerk im Niedwald

Vorlagentyp: NRSPD
3 SitzungenAngenommen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Begründung

schaffen - Runder Tisch zum Pumpwerk im Niedwald Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, nach dem Ankauf des Pumpwerkes im Niedwald vorerst keinen Mietvertrag mit dem Verein Freiraum e.V. oder einem anderen Verein zu unterzeichnen. Der Magistrat richtet einen runden Tisch unter Beteiligung des Vereinsrings Griesheim, des zuständigen Ortsbeirats 6, sowie der an der Nutzung des Gebäudes interessierten Institutionen ein, um die Interessen abzuwägen und möglichst eine Einigung herbeizuführen. Die Stadtverordnetenversammlung behält sich vor, über die künftige Vermietung der Liegenschaft mittels eines Magistratsvortrages zu entscheiden. Eine vorzeitige Besitzübertragung unterbleibt. Begründung: Presseberichten zu folge erwägt der Magistrat unter Umgehung der Stadtverordnetenversammlung, das ehemalige Pumpwerk im Niedwald von der Hessenwasser GmbH zu einem symbolischen Betrag zu kaufen und einem Mietvertrag mit dem Verein Freiraum e.V. abzuschließen, die hier Werkstätten für Künstlerinnen und Künstler einrichten will und Untermietverträge mit interessierten Vereinen und Institutionen abschließen will. Auf Antrag des Ortsbeirates hatte die Stadtverordnetenversammlung allerdings beschlossen, eine waldfreundliche Nutzung in dem Gebäude zuzulassen. Diese waldfreundliche Nutzung ist von dem, vom Magistrat bevorzugten Verein gegenüber der Öffentlichkeit bisher nicht nachgewiesen worden, es wurde nicht einmal versucht. Griesheimer Vereine fühlen sich in diesem Verfahren übergangen. Mit den beabsichtigten Vertragsabschlüssen und dem vorzeitigen Besitzübergang würde die Stadtverordnetenversammlung, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, darauf degradiert, nachträglich die Verträge zu genehmigen.

Inhalt

Antrag gem. § 17 (3) GOS vom 15.06.2011, NR 36

Betreff: Keine vollendeten Tatsachen schaffen - Runder Tisch zum Pumpwerk im Niedwald Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, nach dem Ankauf des Pumpwerkes im Niedwald vorerst keinen Mietvertrag mit dem Verein Freiraum e.V. oder einem anderen Verein zu unterzeichnen. Der Magistrat richtet einen runden Tisch unter Beteiligung des Vereinsrings Griesheim, des zuständigen Ortsbeirats 6, sowie der an der Nutzung des Gebäudes interessierten Institutionen ein, um die Interessen abzuwägen und möglichst eine Einigung herbeizuführen. Die Stadtverordnetenversammlung behält sich vor, über die künftige Vermietung der Liegenschaft mittels eines Magistratsvortrages zu entscheiden. Eine vorzeitige Besitzübertragung unterbleibt.

Begründung: Presseberichten zu folge erwägt der Magistrat unter Umgehung der Stadtverordnetenversammlung, das ehemalige Pumpwerk im Niedwald von der Hessenwasser GmbH zu einem symbolischen Betrag zu kaufen und einem Mietvertrag mit dem Verein Freiraum e.V. abzuschließen, die hier Werkstätten für Künstlerinnen und Künstler einrichten will und Untermietverträge mit interessierten Vereinen und Institutionen abschließen will. Auf Antrag des Ortsbeirates hatte die Stadtverordnetenversammlung allerdings beschlossen, eine waldfreundliche Nutzung in dem Gebäude zuzulassen. Diese waldfreundliche Nutzung ist von dem, vom Magistrat bevorzugten Verein gegenüber der Öffentlichkeit bisher nicht nachgewiesen worden, es wurde nicht einmal versucht. Griesheimer Vereine fühlen sich in diesem Verfahren übergangen. Mit den beabsichtigten Vertragsabschlüssen und dem vorzeitigen Besitzübergang würde die Stadtverordnetenversammlung, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, darauf degradiert, nachträglich die Verträge zu genehmigen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. Juni 2011 brachte SPD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 16.06.2011 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 2 · 09.06.2011
TO I, TOP 31
Angenommen
Der Vorlage NR 36 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
Sonstige:
Bunte (Votum im Plenum)
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP; FREIE WÄHLER (= Enthaltung) und Bunte (= Votum im Plenum)

Ältestenausschusses
Sitzung 2 · 16.06.2011
TO I, TOP 6
Beraten
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 36 auf die Tagesordnung II der 3. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss die Vorlage zur Entscheidung an den Haupt- und Finanzausschuss überwiesen hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeBunte
Ablehnung:
FDPFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und Bunte gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung der Dringlichkeit)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 3 · 16.06.2011
TO II, TOP 51
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 36 auf die Tagesordnung II der 3. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Der Vorlage NR 36 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeBunte
Ablehnung:
FDPFreie Wähler
zu b)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und Bunte gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP; FREIE WÄHLER (= Enthaltung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen