Keine vollendeten Tatsachen schaffen - Runder Tisch zum Pumpwerk im Niedwald
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
schaffen - Runder Tisch zum Pumpwerk im Niedwald Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, nach dem Ankauf des Pumpwerkes im Niedwald vorerst keinen Mietvertrag mit dem Verein Freiraum e.V. oder einem anderen Verein zu unterzeichnen. Der Magistrat richtet einen runden Tisch unter Beteiligung des Vereinsrings Griesheim, des zuständigen Ortsbeirats 6, sowie der an der Nutzung des Gebäudes interessierten Institutionen ein, um die Interessen abzuwägen und möglichst eine Einigung herbeizuführen. Die Stadtverordnetenversammlung behält sich vor, über die künftige Vermietung der Liegenschaft mittels eines Magistratsvortrages zu entscheiden. Eine vorzeitige Besitzübertragung unterbleibt. Begründung: Presseberichten zu folge erwägt der Magistrat unter Umgehung der Stadtverordnetenversammlung, das ehemalige Pumpwerk im Niedwald von der Hessenwasser GmbH zu einem symbolischen Betrag zu kaufen und einem Mietvertrag mit dem Verein Freiraum e.V. abzuschließen, die hier Werkstätten für Künstlerinnen und Künstler einrichten will und Untermietverträge mit interessierten Vereinen und Institutionen abschließen will. Auf Antrag des Ortsbeirates hatte die Stadtverordnetenversammlung allerdings beschlossen, eine waldfreundliche Nutzung in dem Gebäude zuzulassen. Diese waldfreundliche Nutzung ist von dem, vom Magistrat bevorzugten Verein gegenüber der Öffentlichkeit bisher nicht nachgewiesen worden, es wurde nicht einmal versucht. Griesheimer Vereine fühlen sich in diesem Verfahren übergangen. Mit den beabsichtigten Vertragsabschlüssen und dem vorzeitigen Besitzübergang würde die Stadtverordnetenversammlung, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, darauf degradiert, nachträglich die Verträge zu genehmigen.
Inhalt
Antrag gem. § 17 (3) GOS vom 15.06.2011, NR 36
Betreff: Keine vollendeten Tatsachen schaffen - Runder Tisch zum Pumpwerk im Niedwald Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, nach dem Ankauf des Pumpwerkes im Niedwald vorerst keinen Mietvertrag mit dem Verein Freiraum e.V. oder einem anderen Verein zu unterzeichnen. Der Magistrat richtet einen runden Tisch unter Beteiligung des Vereinsrings Griesheim, des zuständigen Ortsbeirats 6, sowie der an der Nutzung des Gebäudes interessierten Institutionen ein, um die Interessen abzuwägen und möglichst eine Einigung herbeizuführen. Die Stadtverordnetenversammlung behält sich vor, über die künftige Vermietung der Liegenschaft mittels eines Magistratsvortrages zu entscheiden. Eine vorzeitige Besitzübertragung unterbleibt.
Begründung: Presseberichten zu folge erwägt der Magistrat unter Umgehung der Stadtverordnetenversammlung, das ehemalige Pumpwerk im Niedwald von der Hessenwasser GmbH zu einem symbolischen Betrag zu kaufen und einem Mietvertrag mit dem Verein Freiraum e.V. abzuschließen, die hier Werkstätten für Künstlerinnen und Künstler einrichten will und Untermietverträge mit interessierten Vereinen und Institutionen abschließen will. Auf Antrag des Ortsbeirates hatte die Stadtverordnetenversammlung allerdings beschlossen, eine waldfreundliche Nutzung in dem Gebäude zuzulassen. Diese waldfreundliche Nutzung ist von dem, vom Magistrat bevorzugten Verein gegenüber der Öffentlichkeit bisher nicht nachgewiesen worden, es wurde nicht einmal versucht. Griesheimer Vereine fühlen sich in diesem Verfahren übergangen. Mit den beabsichtigten Vertragsabschlüssen und dem vorzeitigen Besitzübergang würde die Stadtverordnetenversammlung, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, darauf degradiert, nachträglich die Verträge zu genehmigen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. Juni 2011 brachte SPD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 16.06.2011 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP; FREIE WÄHLER (= Enthaltung) und Bunte (= Votum im Plenum)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und Bunte gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung der Dringlichkeit)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und Bunte gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP; FREIE WÄHLER (= Enthaltung)