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Frankfurt auf dem Weg zur "Stillfreundlichen Kommune"

Vorlagentyp: NRGRÜNESPDFDPVolt
129 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren6 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, Frankfurt als stillfreundliche Kommune zu etablieren, indem Rückzugsmöglichkeiten für Stillende in öffentlichen Einrichtungen geschaffen werden. Dies soll die Akzeptanz des Stillens erhöhen und die Stadt für Familien attraktiver machen.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

  1. Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, wie bei Neubauten öffentlicher Einrichtungen angemessen gestaltete und gut erreichbare Rückzugsmöglichkeiten für Stillende einzurichten sind. In bereits vorhandenen öffentlichen Gebäuden installiert der Magistrat, dort wo es möglich ist, sukzessive abgegrenzte Stillbereiche.
  2. Die geschaffenen Stillorte werden auf der Internetseite der Stadt Frankfurt auch in leichter Sprache veröffentlicht. In den Sozialrathäusern und wichtigen Müttertreffpunkten werden mehrsprachige Infoflyer über dieses Angebot ausgelegt.
  3. Der Magistrat möge prüfen und berichten, ob hierfür Fördergelder, z.B. im Rahmen der Nationalen Stillstrategie vom Bund, abzurufen sind, und diese ggf. beantragen.

Begründung

Die am 07. Juli 2021 vom Bundeskabinett beschlossene "Nationale Stillstrategie" hat sich zum Ziel gesetzt, die Stillförderung in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Ziel der Strategie ist, die Akzeptanz der Öffentlichkeit für das Stillen zu erhöhen, die Stillmotivation in Deutschland zu steigern und Frauen nach ihrem individuellen Bedarf beim Stillen zu unterstützen. Zudem sieht die "Nationale Stillstrategie" vor, flächendeckend stillfreundliche Kommunen zu etablieren. Hier könnten sicher auch Fördergelder vom Bund fließen. Eine stillfreundliche Kommune erhöht die Akzeptanz für das Stillen als natürlichste Form der Ernährung eines Säuglings. Dies gelingt zum Beispiel dadurch, dass in öffentlichen Gebäuden eine geschützte Umgebung zum Stillen angeboten wird. Gleichzeitig wird die Attraktivität der Stadt für Familien erhöht. Um als stillfreundliche Kommune ausgezeichnet zu werden, sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: - Es muss ein geschützter Bereich in allen öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr bereitgestellt werden. - Es muss ein kostenloses Getränk wie etwa Leitungswasser geben. - Der Stillbereich muss einen bequemen Stuhl und eine Wickelmöglichkeit bieten. - Es müssen gut sichtbare Wegweiser zum Stillbereich führen. Mit einfachen Mitteln haben Kommunen und Gemeinden so die Möglichkeit, die Akzeptanz des Stillens im öffentlichen Raum zu fördern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. April 2022Sie sind hier
    NRNR 361Frankfurt auf dem Weg zur „Stillfreundlichen Kommune“
    STVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 5. Februar 2024BB 58Frankfurt auf dem Weg zur „Stillfreundlichen Kommune“Magistratsbericht
  3. 11. Oktober 2024Antwort des Magistrats · nach 129 WochenBB 388Frankfurt auf dem Weg zur „Stillfreundlichen Kommune“Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 8 · 24.05.2022
TO I, TOP 82
Angenommen
Der Vorlage NR 361 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPAfDVoltBFF-BIGGartenpartei
Ablehnung:
CDU
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Gartenpartei (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 13 · 09.06.2022
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 361 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPAfDVoltBFF-BIGGartenpartei
Ablehnung:
CDUÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und Gartenpartei gegen CDU und ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 11 · 06.10.2022
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 361 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und FRAKTION

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 15 · 16.02.2023
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 361 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPAfDVoltBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und BFF-BIG

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 19 · 06.07.2023
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 361 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 22 · 30.11.2023
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 361 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVolt
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD und Volt

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