Ökologische Verkehrsentwicklung verfolgen
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
verfolgen Der Magistrat wird beauftragt, 1. auf die Verkehrsgesellschaften hinzuwirken, die Fahrpreise im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) deutlich zu senken, 2. ein Verkehrskonzept zu erstellen, das wegweisend für eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik ist und das Ziel verfolgt, den motorisierten Individualverkehr in der Stadt nachhaltig zu reduzieren, 3. zu prüfen und zu berichten, wie viele in Frankfurt zugelassene Fahrzeuge aufgrund der bekannten Manipulationen der Abgaswerte eine unzutreffende Emissionsschlüsselnummer besitzen, 4. vermehrt in Verkehrskontrollen sicherzustellen, dass LKW, deren AdBlue-Anlage stillgelegt wurde, in der richtigen Mautklasse registriert sind. Begründung: Die Ausweitung der "Umweltzone", Fahrverbote für Dieselfahrzeuge und eine blaue Plakette doktern an den Symptomen herum, ohne die Ursache zu bekämpfen: eine verfehlte Verkehrspolitik, die auf das Auto ausgerichtet ist. Laut Untersuchungen von Greenpeace werden Stickoxid-Grenzwerte in Frankfurt regelmäßig überschritten. Dies gilt insbesondere für die Friedberger Landstraße und die Höhenstraße. Die Richtlinien der Europäischen Kommission sind damit nicht erfüllt. Wir können die Bevölkerung nur schützen und Luftschadstoffe effektiv reduzieren, indem es einen Paradigmenwechsel gibt: weg vom Auto! Stattdessen Busse und Bahnen stärken, den Radverkehr und fußläufige Wegeverbindungen ausbauen. Um die Luftqualität zu verbessern, muss der motorisierte Individualverkehr soweit wie möglich reduziert werden. Ziel muss es sein, Frankfurt auf den Weg zur autofreien Stadt zu bringen. Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen, sollen in einem Verkehrskonzept dargestellt werden. Eine Umweltzone ist ohne Einhaltung der Richtlinien sinnlos. Mindestens Fahrzeuge von VW, Audi und Porsche sowie zahlreiche LKW aus osteuropäischen Ländern sind manipuliert. Vermehrte Kontrollen sollen in Zukunft sicherstellen, dass Halter, deren Fahrzeuge zu hohe Emissionen von Schadstoffen vorweisen, angemessene Steuern bzw. Mautgebühren zahlen. Luftschadstoffe sind nachweislich verantwortlich für vermehrte Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und eine erhöhte Sterblichkeit. Für eine echte Verkehrswende bedarf es mehr als grüner Vorzeigeprojekte wie der Umweltzone.
Inhalt
Antrag vom 14.03.2017, NR 286
Betreff: Ökologische Verkehrsentwicklung verfolgen Der Magistrat wird beauftragt, 1. auf die Verkehrsgesellschaften hinzuwirken, die Fahrpreise im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) deutlich zu senken, 2. ein Verkehrskonzept zu erstellen, das wegweisend für eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik ist und das Ziel verfolgt, den motorisierten Individualverkehr in der Stadt nachhaltig zu reduzieren, 3. zu prüfen und zu berichten, wie viele in Frankfurt zugelassene Fahrzeuge aufgrund der bekannten Manipulationen der Abgaswerte eine unzutreffende Emissionsschlüsselnummer besitzen, 4. vermehrt in Verkehrskontrollen sicherzustellen, dass LKW, deren AdBlue-Anlage stillgelegt wurde, in der richtigen Mautklasse registriert sind.
Begründung: Die Ausweitung der "Umweltzone", Fahrverbote für Dieselfahrzeuge und eine blaue Plakette doktern an den Symptomen herum, ohne die Ursache zu bekämpfen: eine verfehlte Verkehrspolitik, die auf das Auto ausgerichtet ist. Laut Untersuchungen von Greenpeace werden Stickoxid-Grenzwerte in Frankfurt regelmäßig überschritten. Dies gilt insbesondere für die Friedberger Landstraße und die Höhenstraße. Die Richtlinien der Europäischen Kommission sind damit nicht erfüllt. Wir können die Bevölkerung nur schützen und Luftschadstoffe effektiv reduzieren, indem es einen Paradigmenwechsel gibt: weg vom Auto! Stattdessen Busse und Bahnen stärken, den Radverkehr und fußläufige Wegeverbindungen ausbauen. Um die Luftqualität zu verbessern, muss der motorisierte Individualverkehr soweit wie möglich reduziert werden. Ziel muss es sein, Frankfurt auf den Weg zur autofreien Stadt zu bringen. Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen, sollen in einem Verkehrskonzept dargestellt werden. Eine Umweltzone ist ohne Einhaltung der Richtlinien sinnlos. Mindestens Fahrzeuge von VW, Audi und Porsche sowie zahlreiche LKW aus osteuropäischen Ländern sind manipuliert. Vermehrte Kontrollen sollen in Zukunft sicherstellen, dass Halter, deren Fahrzeuge zu hohe Emissionen von Schadstoffen vorweisen, angemessene Steuern bzw. Mautgebühren zahlen. Luftschadstoffe sind nachweislich verantwortlich für vermehrte Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und eine erhöhte Sterblichkeit. Für eine echte Verkehrswende bedarf es mehr als grüner Vorzeigeprojekte wie der Umweltzone.Hauptvorlage: Antrag vom 16.01.2017, NR 213 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Verkehrsausschuss Versandpaket: 15.03.2017
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. März 2017 brachte LINKE. diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 23.03.2017 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage NR 213 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 231 wird abgelehnt. 3. Es dient zur Kenntnis, dass der Verkehrsausschuss die Beratung der Vorlage NR 286 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 4. Die Vorlage OA 119 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD und BFF (= Prüfung und Berichterstattung), LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 186) sowie FDP und FRANKFURTER (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und FRANKFURTER (= Annahme) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 4. CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage NR 213 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 231 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 286 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage OA 119 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD und BFF (= Prüfung und Berichterstattung), LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 286) sowie FDP und FRANKFURTER (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und FRANKFURTER (= Annahme) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF und FRANKFURTER gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und FRAKTION (= Annahme) zu 4. CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 213 und NR 286 = Annahme, NR 231 = Ziffern 1. und 3. Ablehnung, Ziffer 2. Annahme, OA 119 = Prüfung und Berichterstattung)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (5 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage NR 213 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 231 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 286 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage OA 119 wird im vereinfachten Verfahren erledigt. 5. Der Vorlage OA 26 wird im Rahmen der Vorlage NR 213 zugestimmt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen AfD und BFF (= Prüfung und Berichterstattung), LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 286) sowie FDP und FRANKFURTER (= Ablehnung) zu 2. Ziffern 1. und 3.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen AfD und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und FRANKFURTER (= Annahme) Ziffer 2.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF und FRANKFURTER gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) zu 4. CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen AfD und ÖkoLinX-ARL (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) zu 5. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, BFF und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., FDP, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)