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Bahnhofsviertelnacht

Vorlagentyp: NRFRAKTION
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Thema Kultur verfolgen

Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, die Bahnhofsviertelnacht nicht am 10.11.2016 stattfinden zu lassen, sondern dafür auf den Ursprungstermin am 18.08.2016 zurückzukehren, oder die Bahnhofsviertelnacht am 24.12.2016 zu veranstalten. Begründung: Es ist offensichtlich, dass der Magistrat die Bahnhofsviertelnacht nicht mehr haben möchte. Wie sonst lässt sich erklären, dass diese überaus erfolgreiche Veranstaltung auf die kälteste Nacht des Jahres (10.11.2016) verlegt wurde. Eine große Anzahl von Frankfurtern und Besuchern, Schätzungen sprechen von bis zu 50.000 bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr, konnten in den letzten Jahren dank des gemeinsamen Angebots von Gastronomen, Anwohnern, Vereinen, Initiativen und letztlich Die PARTEI massiv von der Bahnhofsviertelnacht profitieren. Nicht zuletzt wegen solcher Angebote kürte die "New York Times" Frankfurt im Jahre 2014 zu einem der attraktivsten Orte zum Ausgehen. Den Bürgern des Bahnhofsviertels eröffnet ein Straßenfest aber auch einen Raum der Begegnung mit dem kulturellen Angebot des Viertels, das oftmals in geschlossenen Räumen verborgen bleibt. Im Rahmen der Vorgaben des Presse- und Informationsamts haben es die zahlreich vertretenen Gruppierungen geschafft, das Bahnhofsviertel bunt und kulturell vielfältig darzustellen, obwohl es das nicht ist. Es steht deshalb zu befürchten, dass das Bild des Bahnhofsviertels unter dem Ausbleiben des jährlichen, öffentlichen Umtrunks mit "guter" Musik und kostenlosen Laufhaus-Führungen leidet und in der öffentlichen Wahrnehmung wieder zu dem wird, was es schon einmal war: Das Bahnhofsviertel - ein Schmuddelviertel. Eine Verlegung der Festivität in die Räumlichkeiten der einzelnen Teilnehmer (Initiativen und Vereinen) ist auch angesichts des hohen Zuschauerzuspruchs mehr als fragwürdig. Eine zur Bahnhofsviertelnacht analoge Verschiebung des jährlichen Museumsuferfestes in den Januar und in die Räume der teilnehmenden kulturellen Einrichtungen erschiene in diesem Lichte jedem absurd. Deshalb schlagen wir vor die Verschiebung der Bahnhofsviertelnacht auf den 10.11.2016 zurückzunehmen, sodass sie am mittlerweile schon traditionellen dritten Donnerstag im August, dem 18.08.2016, stattfinden kann. Ist dies nicht möglich, so möge das Fest im Bahnhofsviertel am 24.12. durchgeführt werden. Zum einen handelt sich dabei um das "Fest der Feste", zum anderen ist dann sichergestellt, dass auch wirklich niemand kommt.

Inhalt

Antrag vom 03.05.2016, NR 25

Betreff: Bahnhofsviertelnacht Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, die Bahnhofsviertelnacht nicht am 10.11.2016 stattfinden zu lassen, sondern dafür auf den Ursprungstermin am 18.08.2016 zurückzukehren, oder die Bahnhofsviertelnacht am 24.12.2016 zu veranstalten.

Begründung: Es ist offensichtlich, dass der Magistrat die Bahnhofsviertelnacht nicht mehr haben möchte. Wie sonst lässt sich erklären, dass diese überaus erfolgreiche Veranstaltung auf die kälteste Nacht des Jahres (10.11.2016) verlegt wurde. Eine große Anzahl von Frankfurtern und Besuchern, Schätzungen sprechen von bis zu 50.000 bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr, konnten in den letzten Jahren dank des gemeinsamen Angebots von Gastronomen, Anwohnern, Vereinen, Initiativen und letztlich Die PARTEI massiv von der Bahnhofsviertelnacht profitieren. Nicht zuletzt wegen solcher Angebote kürte die "New York Times" Frankfurt im Jahre 2014 zu einem der attraktivsten Orte zum Ausgehen. Den Bürgern des Bahnhofsviertels eröffnet ein Straßenfest aber auch einen Raum der Begegnung mit dem kulturellen Angebot des Viertels, das oftmals in geschlossenen Räumen verborgen bleibt. Im Rahmen der Vorgaben des Presse- und Informationsamts haben es die zahlreich vertretenen Gruppierungen geschafft, das Bahnhofsviertel bunt und kulturell vielfältig darzustellen, obwohl es das nicht ist. Es steht deshalb zu befürchten, dass das Bild des Bahnhofsviertels unter dem Ausbleiben des jährlichen, öffentlichen Umtrunks mit "guter" Musik und kostenlosen Laufhaus-Führungen leidet und in der öffentlichen Wahrnehmung wieder zu dem wird, was es schon einmal war: Das Bahnhofsviertel - ein Schmuddelviertel. Eine Verlegung der Festivität in die Räumlichkeiten der einzelnen Teilnehmer (Initiativen und Vereinen) ist auch angesichts des hohen Zuschauerzuspruchs mehr als fragwürdig. Eine zur Bahnhofsviertelnacht analoge Verschiebung des jährlichen Museumsuferfestes in den Januar und in die Räume der teilnehmenden kulturellen Einrichtungen erschiene in diesem Lichte jedem absurd. Deshalb schlagen wir vor die Verschiebung der Bahnhofsviertelnacht auf den 10.11.2016 zurückzunehmen, sodass sie am mittlerweile schon traditionellen dritten Donnerstag im August, dem 18.08.2016, stattfinden kann. Ist dies nicht möglich, so möge das Fest im Bahnhofsviertel am 24.12. durchgeführt werden. Zum einen handelt sich dabei um das "Fest der Feste", zum anderen ist dann sichergestellt, dass auch wirklich niemand kommt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Mai 2016Sie sind hier
    NRNR 25Bahnhofsviertelnacht
    STVV-Antrag · FRAKTION
  2. 9. September 2016Antwort des Magistrats · nach 18 WochenBB 244BahnhofsviertelnachtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 1 · 07.06.2016
TO I, TOP 7
Beraten
Die Vorlage NR 25 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFrankfurter
Ablehnung:
AfDFDPLinkeFRAKTION
Sonstige:
BFF (Prüfung und Berichterstattung)ÖkoLinX-ARL (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FRANKFURTER gegen AfD und FDP (= Ablehnung) sowie LINKE. und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Prüfung und Berichterstattung) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

OBR 1
Sitzung 2 · 07.06.2016
TO I, TOP 12
Angenommen
Der Vorlage NR 25 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDLinkeFDPBFFParteiFraktionslos
Ablehnung:
CDUGrüneÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, LINKE., FDP, BFF, PARTEI und fraktionslos gegen CDU, GRÜNE und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 4 · 16.06.2016
TO I, TOP 16
Zur Kenntnis
a) Die Vorlage NR 25 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Wehnemann und Amann dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFrankfurter
Ablehnung:
AfDFDPÖkoLinX-ARLLinkeFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE und FRANKFURTER gegen AfD, FDP und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) sowie LINKE. und FRAKTION (= Annahme)

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