Testungen für Kita-Kinder ermöglichen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Entwicklung eines einheitlichen Konzepts zur regelmäßigen Testung von Kita-Kindern, um Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen. Dies ist besonders wichtig, da Kinder unter fünf Jahren nicht geimpft werden können und die Inzidenzwerte in dieser Altersgruppe hoch sind.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Der Magistrat entwickelt ein einheitliches und flächendeckendes Konzept, um die regelmäßige Testung von Kindern in Kindertagesstätten (Kita, U3 und Ü3) zu ermöglichen. Hierbei sollen die Träger die Möglichkeit haben, schnell und unkompliziert Gelder, die das Land Hessen und die Stadt Frankfurt zur Verfügung gestellt haben, abzurufen, um eine Testung der Kinder zu gewährleisten. Wie und wann die Testungen erfolgen, sollen dabei die Träger bzw. Einrichtungen in Absprache mit den Eltern festlegen. Von einer Testpflicht ist aber abzusehen.
Begründung
Kinder unter fünf Jahren haben noch nicht die Möglichkeit, sich durch eine Corona-Schutzimpfung vor einer Infektion zu schützen. Auch deshalb sind die Inzidenzwerte in dieser Altersgruppe mit am höchsten. Um die Kinder in Kitas vor einer Infektion zu schützen, ist es wichtig, Infektionsketten schnell zu erkennen und diese zu unterbrechen. Dies gelingt am besten durch die Testung der Kinder, was wiederum auch die Familien schützt. Wie die Testungen durchgeführt werden und in welchem Umfang, muss dabei in den Einrichtungen mit den Eltern besprochen und festgelegt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Dezember 2021Sie sind hierNRNR 216Testungen für Kita-Kinder ermöglichenSTVV-Antrag · LINKE.
- 29. April 2022Antwort des Magistrats · nach 19 WochenBB 192Testungen für Kita-Kinder ermöglichenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und AfD (= Ablehnung) sowie LINKE., ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU und AfD (= Ablehnung) sowie LINKE. und FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.