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Buslinie 51 in Schwanheim

Vorlagentyp: NRFAG
17 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen
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Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat prüft und berichtet, ob die Linienführungen der Buslinie 51 in Schwanheim und Goldstein verbessert werden kann, um die weiten Fußwege zu den Haltestellen zu verkürzen. Begründung: Die Buslinie 51 ist die wichtigste Verbindung des ÖPNV in die Stadtteile Höchst und Niederrad. In Höchst befinden sich wichtige öffentliche Einrichtungen (Meldebehörde, Amtsgericht, Finanzamt), das Krankenhaus Höchst, viele Facharztpraxen und die Arbeitsstätten im Industriepark. In Goldstein wollen viele Schwanheimer zur Carl von Weinberg-Schule, Arztpraxen und die Kirche St. Johannes. Die Goldsteiner sind zum Einkaufen auf die Märkte in Schwanheim oder Niederrad angewiesen. In Niederrad befinden sich ebenfalls Facharztpraxen und die katholische Kirche Mutter vom Guten Rat. Durch den Zusammenschluss der drei katholischen Pfarreien ist es für die vorwiegend älteren Bürgerinnen und Bürger zunehmend wichtiger, eine bessere Busanbindung zu den Kirchen St. Mauritius in Schwanheim und St. Johannes in Goldstein zu bekommen; nach Niederrad ist die Linienführung ausreichend. Die Buslinie 51 fährt in Schwanheim durch die Rheinlandstraße und die Geisenheimerstraße, die Haltestellen liegen somit am äußeren Rand Schwanheims. Richtung Niederrad biegt sie in Goldstein erst in Höhe Tannenkopfweg von der Schnellstraße in die Wohnbebauung ein und fährt dann an deren Nordgrenze nur am östlichen Teil des Stadtteils entlang. Von den Haltestellen Tannenkopfweg oder Tränkweg sind die Fußwege zu den oben genannten Zielen mindestens 700 m lang, eine Strecke, die für viele Ältere und Gehbehinderte nicht zu bewältigen ist. In Richtung Höchst fährt der Bus in Goldstein teilweise eine andere Strecke, die näher an die genannten Ziele heranführt. Das ergibt eine Umsteigemöglichkeit am Tränkweg. Die Weiterfahrt für eine oder zwei Stationen erfordert aber einen neuen Fahrschein da die Rückfahrt in die Gegenrichtung angetreten wird. Damit wird die Busfahrt für viele auch zu einem finanziellen Problem. Die Linienführung wird in beiden Stadtteilen auch durch die Einbahnstraßenregelungen bestimmt. Eine Lösung müsste sowohl für Schwanheim als auch in Goldstein eine zentralere Linienführung vorsehen. Hierzu sollte auch die derzeitigen Einbahnregelungen überprüft werden. In Schwanheim wäre dann z. B. die Fahrt durch die Vogesenstraße (Ost-West-Lösung) oder als Nord-Süd-Lösung durch Alt Schwanheim und Eifelstraße oder alternativ die Hegarstraße denkbar. In Goldstein ähnlich, dort könnten zwei nahe und parallel laufende Einbahnstraßen genutzt werden, die mehr im Siedlungskern liegen. Der Magistrat wird daher beauftragt, zu prüfen, ob die genannten Probleme - z.B. durch eine veränderte Linienführung oder eine grundlegende Änderung - behoben werden können.

Inhalt

Antrag vom 25.01.2011, NR 2158

Betreff: Buslinie 51 in Schwanheim Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat prüft und berichtet, ob die Linienführungen der Buslinie 51 in Schwanheim und Goldstein verbessert werden kann, um die weiten Fußwege zu den Haltestellen zu verkürzen.

Begründung: Die Buslinie 51 ist die wichtigste Verbindung des ÖPNV in die Stadtteile Höchst und Niederrad. In Höchst befinden sich wichtige öffentliche Einrichtungen (Meldebehörde, Amtsgericht, Finanzamt), das Krankenhaus Höchst, viele Facharztpraxen und die Arbeitsstätten im Industriepark. In Goldstein wollen viele Schwanheimer zur Carl von Weinberg-Schule, Arztpraxen und die Kirche St. Johannes. Die Goldsteiner sind zum Einkaufen auf die Märkte in Schwanheim oder Niederrad angewiesen. In Niederrad befinden sich ebenfalls Facharztpraxen und die katholische Kirche Mutter vom Guten Rat. Durch den Zusammenschluss der drei katholischen Pfarreien ist es für die vorwiegend älteren Bürgerinnen und Bürger zunehmend wichtiger, eine bessere Busanbindung zu den Kirchen St. Mauritius in Schwanheim und St. Johannes in Goldstein zu bekommen; nach Niederrad ist die Linienführung ausreichend. Die Buslinie 51 fährt in Schwanheim durch die Rheinlandstraße und die Geisenheimerstraße, die Haltestellen liegen somit am äußeren Rand Schwanheims. Richtung Niederrad biegt sie in Goldstein erst in Höhe Tannenkopfweg von der Schnellstraße in die Wohnbebauung ein und fährt dann an deren Nordgrenze nur am östlichen Teil des Stadtteils entlang. Von den Haltestellen Tannenkopfweg oder Tränkweg sind die Fußwege zu den oben genannten Zielen mindestens 700 m lang, eine Strecke, die für viele Ältere und Gehbehinderte nicht zu bewältigen ist. In Richtung Höchst fährt der Bus in Goldstein teilweise eine andere Strecke, die näher an die genannten Ziele heranführt. Das ergibt eine Umsteigemöglichkeit am Tränkweg. Die Weiterfahrt für eine oder zwei Stationen erfordert aber einen neuen Fahrschein da die Rückfahrt in die Gegenrichtung angetreten wird. Damit wird die Busfahrt für viele auch zu einem finanziellen Problem. Die Linienführung wird in beiden Stadtteilen auch durch die Einbahnstraßenregelungen bestimmt. Eine Lösung müsste sowohl für Schwanheim als auch in Goldstein eine zentralere Linienführung vorsehen. Hierzu sollte auch die derzeitigen Einbahnregelungen überprüft werden. In Schwanheim wäre dann z. B. die Fahrt durch die Vogesenstraße (Ost-West-Lösung) oder als Nord-Süd-Lösung durch Alt Schwanheim und Eifelstraße oder alternativ die Hegarstraße denkbar. In Goldstein ähnlich, dort könnten zwei nahe und parallel laufende Einbahnstraßen genutzt werden, die mehr im Siedlungskern liegen. Der Magistrat wird daher beauftragt, zu prüfen, ob die genannten Probleme - z.B. durch eine veränderte Linienführung oder eine grundlegende Änderung - behoben werden können.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. Januar 2011Sie sind hier
    NRNR 2158Buslinie 51 in Schwanheim
    STVV-Antrag · FAG
  2. 27. Mai 2011Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 276Buslinie 51 in SchwanheimMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 48 · 15.02.2011
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage NR 2158 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPNPDÖkoLinX-ARLStv. Holtz
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD, ÖkoLinX-ARL und Stv. Holtz (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 51 · 24.02.2011
TO II, TOP 13
Angenommen
Der Vorlage NR 2158 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPNPDÖkoLinX-ARLStv. Holtz
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER, REP, NPD, ÖkoLinX-ARL und Stv. Holtz

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