Aufenthaltsqualität am Mainkai erhöhen
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Aufenthaltsqualität am Mainkai durch eine Umgestaltung zu erhöhen. Dies soll durch die Schaffung eines großen Platzes, mehr Grünflächen und eine Verkehrsberuhigung erreicht werden. Das erwartete Ergebnis ist ein attraktiverer Ort für Fußgänger und Radfahrer.
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Zu dieser Straße geht es weiter
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Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, den Mainkai mit dem Ziel einer deutlich erhöhten Aufenthaltsqualität umzugestalten. Dazu ist eine umsetzungsreife Planung zu erarbeiten, die das Konzept "Platz am Fahrtor" aufgreift, auch hinsichtlich eines höheren Grünanteils weiterentwickelt und sich an folgenden Merkmalen orientiert:
a) Schaffen eines großen zusammenhängenden, an das Mainufer angrenzenden Platzes zwischen Fahrtor und Leonhardskirche durch ein bogenförmiges Verschwenken der Fahrbahn der Straße Am Mainkai Richtung Norden.
b) Gliederung der neu gewonnenen, zum Main hin gelegenen Platzfläche südlich der Fahrbahn durch Grünflächen und Bäume, durch von Bäumen beschattete Sitzbereiche und Stufenanlagen am Mainufer, die durch integrierte Podeste Auftrittsmöglichkeiten für Theater-, Musik- und Aktionsgruppen bieten.
c) Fassung der vorhandenen Bäume auf der Platzfläche nördlich der Fahrbahn mit Bänken. Attraktivierung der Hochwassermauer vor der angrenzenden Wohnbebauung durch Grünhügel mit eingebetteten Sitzgelegenheiten.
d) Die Straße am Mainkai bleibt als Ost-West-Verbindung in reduzierter, verkehrsberuhigter Form erhalten: - eine Fahrspur pro Fahrtrichtung - Tempo 30 - einen Fahrradweg pro Fahrtrichtung - Anhebung der Fahrbahnebene auf das Platzniveau im Bereich Fahrtor und Leonhardskirche - Einheitliches Pflaster von Platzfläche und Fahrbahn. Über die Planung und den weiteren Zeitplan ist der Stadtverordnetenversammlung zu berichten.
Begründung
Der Mainkai bedarf dringend einer Aufwertung, der ihn als Aufenthaltsort für Fußgänger attraktiv macht. Dafür ein ist Interessenausgleich zwischen den vielen unterschiedlichen Erwartungen und Funktionen notwendig. Das Konzept "Platz am Fahrtor" ist dazu grundsätzlich geeignet und sollte deshalb weiterentwickelt und realisiert werden. Der gescheiterte Verkehrsversuch hat gezeigt, dass die Straße Am Mainkai für den Autoverkehr weiterhin benötigt wird, will man nicht andere Straßen und Stadteile übermäßig durch zusätzlichen Verkehr belasten. Gleichwohl ist es zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität notwendig, durch eine Verringerung der Fahrbahnfläche für Autos, geringere Geschwindigkeit, Fahrradwege und weitere Maßnahmen die Verkehrsmenge zu reduzieren. Das Konzept "Platz am Fahrtor" kombiniert die Verkehrsberuhigung mit dem Schaffen eines großzügigen, zum Main hin gelegenen Platzes. Durch Verschwenkung der Fahrbahn zwischen Fahrtor und Leonhardskirche in Richtung Norden lässt wird eine zusammenhängende, zum Main hin gelegenen Platzfläche schaffen, die Fußgängern einen attraktiven Ort zum Verweilen mit zusätzlichen Grünflächen, Bäumen, Sitzgelegenheiten und Aktionsflächen am Mainufer bietet. Mit diesem in seinen Details weiterzuentwickelnden Konzept wird eine stadträumliche Neugestaltung der historischen Verbindung zwischen Römerberg und Mainufer geschaffen, die mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer sowie eine hohe Aufenthaltsqualität schafft. Es ist ein gelungener Interessenausgleich, der nicht durch Verkehrsverlagerungen zu Lasten anderer Stadtteile erzielt wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Dezember 2021 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.01.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Die PARTEI gegen CDU (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Annahme) und AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Annahme) und AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION (= Ablehnung)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. 1. Satz 1 der Vorlage NR 59 wird abgelehnt. 2. Den Sätzen 2 bis 4 der Vorlage NR 59 wird im Rahmen der Vorlage NR 237 zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 214 wird abgelehnt. 3. Der Vorlage NR 237 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) b) GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) sowie LINKE., ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme ohne Zusatz) zu 2. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU (= Annahme) sowie AfD und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Gartenpartei (= Ablehnung)