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Illumination des Stadtraums Main in Griesheim, Nied und Schwanheim

Vorlagentyp: NRCDUGRÜNE
12 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren4 SitzungenAngenommen
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Begründung

Griesheim, Nied und Schwanheim Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, für die Illumination einzelner, vom Main aus sichtbarer Gebäude der Stadtteile Griesheim, Nied und Schwanheim ein Konzept einschließlich der anfallenden Kosten zu erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Die Illumination soll eine Abstrahlrichtung an die Umgebung vermeiden, eine sinnvolle Nachtpause der zu beleuchtenden Gebäude beinhalten, sowie die aktuellsten und energieeffizientesten Beleuchtungskörper nutzen. Als Identifikationspunkte und wichtige Bestandteile des Stadtraumes Main in Schwanheim sind die beiden Schwanheimer Kirchen und das Schwanheimer Brückenhäuschen in das Illuminationskonzept mit der Zielsetzung aufzunehmen, die Beleuchtung der Kirchengebäude vorab möglichst zu ihrem 100-jährigen Jubiläum im Sommer 2011 fertig zu stellen und dafür Sponsoren (Einbeziehung der Kirchen) zu suchen. Begründung: Das Beispiel des Mainufers in Höchst zeigt, dass eine die baulichen und topographischen Besonderheiten geschickt in Szenen setzende Illumination die Anziehungskraft und Wertschätzung der Stadträume enorm erhöht. Die positiven Wirkungen erstrecken sich nicht nur auf die unmittelbare Wohn- und Lebensqualität der Bevölkerung und deren zunehmende Identifikation mit ihrem Stadtteil, sondern auch auf den Tourismus und den örtlichen Einzelhandel. Durch eine maßvolle Beleuchtung einzelner Gebäude der drei westlichen Stadtteile, die vom Main aus sichtbar sind, würde die Illumination des Stadtraums Main zwischen der Innenstadt und Höchst ergänzt werden. Die Bürgerinnen und Bürger von Griesheim, Nied und Schwanheim schätzen den Erholungs- und Freizeitwert der Mainlandschaft in ihrem Stadtteil. Insgesamt würde die Attraktivität und Anziehungskraft auch dieser westlichen Stadtteile erhöht werden. Dabei ist bei einem Illuminationskonzept zu berücksichtigen, dass die Ansicht von Schwanheim vom Main und von der Schwanheimer Uferstraße aus durch die beiden Kirchengebäude und auch das Schwanheimer Brückenhäuschen geprägt wird. Mit einer innovativen Beleuchtungstechnik, die weder Flora und Fauna beeinträchtigen und auch keine Umgebungsaufhellung bewirken, könnten die Gebäude hervorgehoben werden und wären (auch nachts) als Wahrzeichen und in ihrer Bedeutung für den Stadtraum Main zu erkennen. Ein sparsamer Energieverbrauch ist selbstverständlich Voraussetzung für eine Illumination.

Inhalt

Antrag vom 22.12.2010, NR 2133

Betreff: Illumination des Stadtraums Main in Griesheim, Nied und Schwanheim Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, für die Illumination einzelner, vom Main aus sichtbarer Gebäude der Stadtteile Griesheim, Nied und Schwanheim ein Konzept einschließlich der anfallenden Kosten zu erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Die Illumination soll eine Abstrahlrichtung an die Umgebung vermeiden, eine sinnvolle Nachtpause der zu beleuchtenden Gebäude beinhalten, sowie die aktuellsten und energieeffizientesten Beleuchtungskörper nutzen. Als Identifikationspunkte und wichtige Bestandteile des Stadtraumes Main in Schwanheim sind die beiden Schwanheimer Kirchen und das Schwanheimer Brückenhäuschen in das Illuminationskonzept mit der Zielsetzung aufzunehmen, die Beleuchtung der Kirchengebäude vorab möglichst zu ihrem 100-jährigen Jubiläum im Sommer 2011 fertig zu stellen und dafür Sponsoren (Einbeziehung der Kirchen) zu suchen.

Begründung: Das Beispiel des Mainufers in Höchst zeigt, dass eine die baulichen und topographischen Besonderheiten geschickt in Szenen setzende Illumination die Anziehungskraft und Wertschätzung der Stadträume enorm erhöht. Die positiven Wirkungen erstrecken sich nicht nur auf die unmittelbare Wohn- und Lebensqualität der Bevölkerung und deren zunehmende Identifikation mit ihrem Stadtteil, sondern auch auf den Tourismus und den örtlichen Einzelhandel. Durch eine maßvolle Beleuchtung einzelner Gebäude der drei westlichen Stadtteile, die vom Main aus sichtbar sind, würde die Illumination des Stadtraums Main zwischen der Innenstadt und Höchst ergänzt werden. Die Bürgerinnen und Bürger von Griesheim, Nied und Schwanheim schätzen den Erholungs- und Freizeitwert der Mainlandschaft in ihrem Stadtteil. Insgesamt würde die Attraktivität und Anziehungskraft auch dieser westlichen Stadtteile erhöht werden. Dabei ist bei einem Illuminationskonzept zu berücksichtigen, dass die Ansicht von Schwanheim vom Main und von der Schwanheimer Uferstraße aus durch die beiden Kirchengebäude und auch das Schwanheimer Brückenhäuschen geprägt wird. Mit einer innovativen Beleuchtungstechnik, die weder Flora und Fauna beeinträchtigen und auch keine Umgebungsaufhellung bewirken, könnten die Gebäude hervorgehoben werden und wären (auch nachts) als Wahrzeichen und in ihrer Bedeutung für den Stadtraum Main zu erkennen. Ein sparsamer Energieverbrauch ist selbstverständlich Voraussetzung für eine Illumination.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Dezember 2010Sie sind hier
    NRNR 2133Illumination des Stadtraums Main in Griesheim, Nied und Schwanheim
    STVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 18. März 2011Antwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 151Illumination des Stadtraums Main in Griesheim, Nied und SchwanheimMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 6
Sitzung 49 · 10.01.2011
TO I, TOP 65
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 2133 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 47 · 17.01.2011
TO I, TOP 16
Angenommen
Der Vorlage NR 2133 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Ablehnung:
LinkeFreie Wähler
Enthaltung:
Stv. Holtz
Sonstige:
REP (Prüfung und Berichterstattung)NPD (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen LINKE. (= Ablehnung) und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Prüfung und Berichterstattung) Stv. Holtz (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 50 · 27.01.2011
TO II, TOP 26
Angenommen
Der Vorlage NR 2133 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Ablehnung:
LinkeFreie WählerREPNPD
Enthaltung:
Stv. Holtz
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen LINKE. (= Ablehnung) sowie FREIE WÄHLER, REP und NPD (= Prüfung und Berichterstattung); Stv. Holtz (= Enthaltung)

KAV
Sitzung 3 · 07.02.2011
TO II, TOP 3
Angenommen
Der Vorlage NR 2133 wird zugestimmt. Beschlussausfertigung(en): § 9332,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Mitdiskutieren

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