Gedenktafel für die Zivilcourage von Emeka Okoronkwo
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Emeka Okoronkwo Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 06.05.2011 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Stadt Frankfurt am Main erinnert an die Ermordung von Emeka Okoronkwo. Dies kann z. B. in Form eines Gedenksteins, einer Stele oder einer Gedenktafel verwirklicht werden, die in der Münchener Straße am Ort des Geschehens im Frankfurter Bahnhofsviertel angebracht werden soll. Der Magistrat gibt dazu den Auftrag. Begründung: Der erst 21-Jährige Emeka Okoronkwo hat am frühen Sonntagmorgen des 2. Mai 2010 zwei Frauen, die im Bahnhofsviertel belästigt wurden, geholfen. Er bezahlte seine Zivilcourage mit dem Leben. Diese Tat hat viele Menschen nicht nur in unserer Heimatstadt betroffen und wütend gemacht. Zur Trauerfeier im Mai in seinem Heimatort Langen waren viele hundert Menschen erschienen und haben an diesem Tag ihre Trauer zum Ausdruck gebracht. Emeka Okoronkwo hatte sich in Frankfurt beim Kolpingwerk auf die Ausbildung zum Restaurantfachmann vorbereitet. Unter seinen KollegInnen und FreundInnen war er sehr beliebt. Sein ganzes Leben lang hatte er sich für andere eingesetzt. So auch an diesem Sonntagmorgen als er den beiden Frauen zu Hilfe kam. An diese Form von Zivilcourage sollte die Stadt Frankfurt am Main mit dem Anbringen einer Gedenktafel erinnern.
Inhalt
Antrag vom 24.11.2010, NR 2096
Betreff: Gedenktafel für die Zivilcourage von Emeka Okoronkwo Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 06.05.2011 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Stadt Frankfurt am Main erinnert an die Ermordung von Emeka Okoronkwo. Dies kann z. B. in Form eines Gedenksteins, einer Stele oder einer Gedenktafel verwirklicht werden, die in der Münchener Straße am Ort des Geschehens im Frankfurter Bahnhofsviertel angebracht werden soll. Der Magistrat gibt dazu den Auftrag.
Begründung: Der erst 21-Jährige Emeka Okoronkwo hat am frühen Sonntagmorgen des 2. Mai 2010 zwei Frauen, die im Bahnhofsviertel belästigt wurden, geholfen. Er bezahlte seine Zivilcourage mit dem Leben. Diese Tat hat viele Menschen nicht nur in unserer Heimatstadt betroffen und wütend gemacht. Zur Trauerfeier im Mai in seinem Heimatort Langen waren viele hundert Menschen erschienen und haben an diesem Tag ihre Trauer zum Ausdruck gebracht. Emeka Okoronkwo hatte sich in Frankfurt beim Kolpingwerk auf die Ausbildung zum Restaurantfachmann vorbereitet. Unter seinen KollegInnen und FreundInnen war er sehr beliebt. Sein ganzes Leben lang hatte er sich für andere eingesetzt. So auch an diesem Sonntagmorgen als er den beiden Frauen zu Hilfe kam. An diese Form von Zivilcourage sollte die Stadt Frankfurt am Main mit dem Anbringen einer Gedenktafel erinnern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. November 2010Sie sind hierNRNR 2096Gedenktafel für die Zivilcourage von Emeka OkoronkwoSTVV-Antrag · LINKE.
- 18. November 2011Antwort des Magistrats · nach 51 WochenBB 459Gedenktafel für die Zivilcourage von Emeka OkoronkwoMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP, FAG und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte