Konzept zur Reduzierung von Glückspielgelegenheiten
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Glückspielgelegenheiten Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 04.02.2011 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Konzept zu entwickeln, mit dem der Wildwuchs an Spielhallen, Wettbüros und Casinos eingedämmt werden kann. Hierzu soll er sich ggfs. mit den Vermietern in Verbindung setzen, um eine Sensibilisierung herbeizuführen. Begründung: Das Überangebot an Spielgelegenheiten erhöht die Gefahr, dass derartige Freizeitbeschäftigungen als gesellschaftlich anerkannt empfunden werden und die Gefahr der Spielsucht unterschätzt wird. Privatinsolvenzen sind nur eine - schwere - Folge dieser Spielsucht. Im Umkreis von 250 Metern um die Konstablerwache befinden sich z.B. mittlerweile mindestens 12 Spielhallen, Wettbüros und Casinos. Durch die ohnehin schon schwierige Situation an der Konstablerwache und der näheren Umgebung fühlen sich die AnwohnerInnen vor allem nachts gestört und bedroht. Die Anhäufungen von Glücksspielgelegenheiten tragen nicht zu einem angenehmen und sicheren Wohnumfeld bei.
Inhalt
Antrag vom 02.06.2010, NR 1890
Betreff: Konzept zur Reduzierung von Glückspielgelegenheiten Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 04.02.2011 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Konzept zu entwickeln, mit dem der Wildwuchs an Spielhallen, Wettbüros und Casinos eingedämmt werden kann. Hierzu soll er sich ggfs. mit den Vermietern in Verbindung setzen, um eine Sensibilisierung herbeizuführen.
Begründung: Das Überangebot an Spielgelegenheiten erhöht die Gefahr, dass derartige Freizeitbeschäftigungen als gesellschaftlich anerkannt empfunden werden und die Gefahr der Spielsucht unterschätzt wird. Privatinsolvenzen sind nur eine - schwere - Folge dieser Spielsucht. Im Umkreis von 250 Metern um die Konstablerwache befinden sich z.B. mittlerweile mindestens 12 Spielhallen, Wettbüros und Casinos. Durch die ohnehin schon schwierige Situation an der Konstablerwache und der näheren Umgebung fühlen sich die AnwohnerInnen vor allem nachts gestört und bedroht. Die Anhäufungen von Glücksspielgelegenheiten tragen nicht zu einem angenehmen und sicheren Wohnumfeld bei.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Juni 2010Sie sind hierNRNR 1890Konzept zur Reduzierung von GlückspielgelegenheitenSTVV-Antrag · FAG
- 29. August 2011Antwort des Magistrats · nach 65 WochenBB 339Konzept zur Reduzierung von GlücksspielgelegenheitenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD, LINKE. und FAG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte