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Pilotprojekt Fitness-Parcours im Huthpark

Vorlagentyp: NRFAG
2 SitzungenAbgelehnt
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Begründung

Huthpark Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat berichtet in angemessenen Abständen über die Erfahrungen beim Fitness-Parcours im Huthpark sowie den weiteren Parcours. Begründung: Am 7.5.2010 wurde der Fitness-Parcours mit einer kleinen Veranstaltung und zusätzlichen Bewegungsangeboten wie Quigong im Huthpark in Betrieb genommen. Der Parcours mit seinen Geräten hat Pilotcharakter. Dieser erste Bewegungs- oder Fitness-Parcours in einer Grünanlage ist vor allem für die Generation 50+ eingerichtet worden. Er ist Ergebnis der Studie "Genderdifferenzierte Untersuchungen zur Freiflächennutzung älterer Menschen" vom Oktober 2008. Ein zweiter Parcours wird im Heinrich-Kraft-Park folgen. Es ist bei dieser Pilotanlage im Huthpark sinnvoll, sie über einen gewissen Zeitraum nach bestimmten Kriterien zu beobachten und zu bewerten, ob und wie die einzelnen Geräte sowie die Gesamtanlage angenommen werden. Kriterien wären beispielsweise Nutzung durch welche Altersgruppen und welches Geschlecht, Brauchbarkeit der Geräte, Haltbarkeit der Geräte, Vandalismusschäden, Lesbarkeit und Verständlichkeit der Schrifttafeln, Kosten für Instandhaltung und Pflege, Werbung für den Bewegungs-Parcours bei der Generation 50+, wiederholte Beratung zu den Geräten vor Ort, ergänzende Angebote usw. Am 18.5.2010 wurde festgestellt, dass die drei Basketballplätze mangels Bällen nicht benutzt werden konnten. Es gibt vor Ort keine Information, wann die Bälle, die an leicht durchschneidbaren Ketten hängen, wieder zur Verfügung stehen. Das sog. DIPS-Gerät war aus der Verankerung gerissen und umgekippt, also 11 Tage nach der Freigabe, was auf bauliche und technische Mängel hindeutet. Das kaputte Gerät wurde am 18.5.2010 mit einem Bauzaun umstellt. Wenn ein so schweres Gerät umkippt, kann es zu gefährlichen Körperverletzungen kommen. Die Frage stellt sich, ob dieses für kleine Menschen (<1,80 Körpergröße) sowieso unbrauchbare Gerät gegen ein nützlicheres ausgetauscht wird. Die Tafeln zu den einzelnen Geräten sind teils falsch, teils ungünstig positioniert. Es sollte ein Schild für ein Hundeverbot aufgestellt werden. Bisher sind die aufgestellten Geräte und die vorgeschlagenen Trainingseinheiten nicht im Internet abzurufen; dies ist eine Informationslücke. Die Parcours-Anlage sowie die weiteren sollten über die heutigen Informationsmedien (Internet) verglichen werden können.

Inhalt

Antrag vom 20.05.2010, NR 1876

Betreff: Pilotprojekt Fitness-Parcours im Huthpark Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat berichtet in angemessenen Abständen über die Erfahrungen beim Fitness-Parcours im Huthpark sowie den weiteren Parcours.

Begründung: Am 7.5.2010 wurde der Fitness-Parcours mit einer kleinen Veranstaltung und zusätzlichen Bewegungsangeboten wie Quigong im Huthpark in Betrieb genommen. Der Parcours mit seinen Geräten hat Pilotcharakter. Dieser erste Bewegungs- oder Fitness-Parcours in einer Grünanlage ist vor allem für die Generation 50+ eingerichtet worden. Er ist Ergebnis der Studie "Genderdifferenzierte Untersuchungen zur Freiflächennutzung älterer Menschen" vom Oktober 2008. Ein zweiter Parcours wird im Heinrich-Kraft-Park folgen. Es ist bei dieser Pilotanlage im Huthpark sinnvoll, sie über einen gewissen Zeitraum nach bestimmten Kriterien zu beobachten und zu bewerten, ob und wie die einzelnen Geräte sowie die Gesamtanlage angenommen werden. Kriterien wären beispielsweise Nutzung durch welche Altersgruppen und welches Geschlecht, Brauchbarkeit der Geräte, Haltbarkeit der Geräte, Vandalismusschäden, Lesbarkeit und Verständlichkeit der Schrifttafeln, Kosten für Instandhaltung und Pflege, Werbung für den Bewegungs-Parcours bei der Generation 50+, wiederholte Beratung zu den Geräten vor Ort, ergänzende Angebote usw. Am 18.5.2010 wurde festgestellt, dass die drei Basketballplätze mangels Bällen nicht benutzt werden konnten. Es gibt vor Ort keine Information, wann die Bälle, die an leicht durchschneidbaren Ketten hängen, wieder zur Verfügung stehen. Das sog. DIPS-Gerät war aus der Verankerung gerissen und umgekippt, also 11 Tage nach der Freigabe, was auf bauliche und technische Mängel hindeutet. Das kaputte Gerät wurde am 18.5.2010 mit einem Bauzaun umstellt. Wenn ein so schweres Gerät umkippt, kann es zu gefährlichen Körperverletzungen kommen. Die Frage stellt sich, ob dieses für kleine Menschen (<1,80 Körpergröße) sowieso unbrauchbare Gerät gegen ein nützlicheres ausgetauscht wird. Die Tafeln zu den einzelnen Geräten sind teils falsch, teils ungünstig positioniert. Es sollte ein Schild für ein Hundeverbot aufgestellt werden. Bisher sind die aufgestellten Geräte und die vorgeschlagenen Trainingseinheiten nicht im Internet abzurufen; dies ist eine Informationslücke. Die Parcours-Anlage sowie die weiteren sollten über die heutigen Informationsmedien (Internet) verglichen werden können.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 26.05.2010

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. Mai 2010 brachte FAG diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.07.2010 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 42 · 17.06.2010
TO I, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1876 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneNPDStv. Schenk
Ablehnung:
LinkeFAGFreie WählerREP
Enthaltung:
FDPStv. Holtz
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen LINKE. und FAG (= Annahme); FDP (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und REP (= Annahme) NPD und Stv. Schenk (= Ablehnung) Stv. Holtz (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 45 · 01.07.2010
TO II, TOP 21
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1876 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneNPDStv. Schenk
Ablehnung:
LinkeFAGFreie WählerREP
Enthaltung:
FDPStv. Holtz
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, NPD und Stv. Schenk gegen LINKE., FAG, FREIE WÄHLER und REP (= Annahme); FDP und Stv. Holtz (= Enthaltung)

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Ortsbeiratssitzung