„Stadthaus am Markt“ als kritische Rekonstruktion einer Aula Regia
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
kritische Rekonstruktion einer Aula Regia Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Überbauung des Archäologischen Gartens wird als kritische Rekonstruktion in der Kubatur und Typologie einer Königshalle auf den noch vorhandenen Grundmauern im Bereich der karolingischen Pfalz ausgeführt. Aula Regia in Nordspanien um 830 Begründung: Nach Diskussionen im Dom-Römer-Ausschuss ist davon auszugehen, dass die vier Entwürfe des Architektenwettbewerbs zur Überbauung des Archäologischen Gartens dahingehend überarbeitet werden, dass ein Gebäude mit einem Erdgeschoss über den Mauerresten aus römischer und karolingischer Zeit und einem Obergeschoss für offizielle Empfänge und Präsentationen der Stadt entstehen soll. Nun bestand die klassische Königshalle einer Pfalz aus einem Erdgeschoss und dem repräsentativen Obergeschoss, in dem Amtshandlungen und Empfänge stattfanden, sodass die Art der ursprünglichen Nutzung der mittelalterlichen Halle der heute gewünschten entspricht. Dokumentationen, die eine historische Rekonstruktion der Aula Regia ermöglichen, existieren nicht. Aber die Grundmauern sind vorhanden und erlauben Analogien zu noch bestehenden Gebäuden. Daher könnte durch eine moderne Interpretation der Typologie das mittelalterlichen Gebäudes kritisch rekonstruiert werden. Im Untergeschoss entstünde ein Raum, in dem nicht nur die Ausgrabungen ansprechend präsentiert werden könnten, sondern auch virtuelle Darstellungen der nur noch als Grundmauern vorhandenen Gebäude Platz fänden. Im Obergeschoss würde ein stilvoll ausgeführter, an die mittelalterliche Geschichte erinnernder Raum entstehen, der den Wettbewerb mit dem Kaisersaal im Römer aufnehmen könnte.
Inhalt
Antrag vom 04.05.2010, NR 1848
Betreff: "Stadthaus am Markt" als kritische Rekonstruktion einer Aula Regia Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Überbauung des Archäologischen Gartens wird als kritische Rekonstruktion in der Kubatur und Typologie einer Königshalle auf den noch vorhandenen Grundmauern im Bereich der karolingischen Pfalz ausgeführt.
Aula Regia in Nordspanien um 830
Begründung: Nach Diskussionen im Dom-Römer-Ausschuss ist davon auszugehen, dass die vier Entwürfe des Architektenwettbewerbs zur Überbauung des Archäologischen Gartens dahingehend überarbeitet werden, dass ein Gebäude mit einem Erdgeschoss über den Mauerresten aus römischer und karolingischer Zeit und einem Obergeschoss für offizielle Empfänge und Präsentationen der Stadt entstehen soll. Nun bestand die klassische Königshalle einer Pfalz aus einem Erdgeschoss und dem repräsentativen Obergeschoss, in dem Amtshandlungen und Empfänge stattfanden, sodass die Art der ursprünglichen Nutzung der mittelalterlichen Halle der heute gewünschten entspricht. Dokumentationen, die eine historische Rekonstruktion der Aula Regia ermöglichen, existieren nicht. Aber die Grundmauern sind vorhanden und erlauben Analogien zu noch bestehenden Gebäuden. Daher könnte durch eine moderne Interpretation der Typologie das mittelalterlichen Gebäudes kritisch rekonstruiert werden. Im Untergeschoss entstünde ein Raum, in dem nicht nur die Ausgrabungen ansprechend präsentiert werden könnten, sondern auch virtuelle Darstellungen der nur noch als Grundmauern vorhandenen Gebäude Platz fänden. Im Obergeschoss würde ein stilvoll ausgeführter, an die mittelalterliche Geschichte erinnernder Raum entstehen, der den Wettbewerb mit dem Kaisersaal im Römer aufnehmen könnte.Hauptvorlage: Antrag vom 15.03.2010, NR 1766 Zuständige Ausschüsse: Sonderausschuss "Dom-Römer" Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 05.05.2010
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. Mai 2010 brachte FREIE_WÄHLER diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.05.2010 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, 4 SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP (= Kenntnis), bei einer Enthaltung SPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und FAG (= Annahme) sowie LINKE. (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und REP (NR 1766 = Ablehnung, NR 1848 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 1766 und NR 1848 = Ablehnung) Stv. Schenk (NR 1766 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. zu a) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und FAG (= Annahme) sowie LINKE., FREIE WÄHLER und Stv. Holtz (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG gegen FREIE WÄHLER (= Annahme); Stv. Holtz (= Enthaltung)