Heinrich-Lübke-Siedlung: Bei Sanierung Barrierefreiheit und seniorengerechte Wohnformen berücksichtigen
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Thema Fußverkehr verfolgenBegründung
Sanierung Barrierefreiheit und seniorengerechte Wohnformen berücksichtigen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten a) in welchem Ausmaß im Sinne eines ganzheitlichen Sanierungskonzeptes für die Heinrich-Lübke-Siedlung, Maßnahmen zum barrierearmen und barrierefreien Umbau der Wohnhäuser verwirklicht werden können b) in welcher Form seniorengerechte Wohnformen in der Heinrich-Lübke-Siedlung in Folge der Sanierungsmaßnahmen entstehen können. Begründung: Die Sanierung der Heinrich-Lübke-Siedlung in Praunheim im Rahmen eines Modellprojektes wird von der CDU-Fraktion im Römer begrüßt. Berücksichtigung finden müssen in diesem Zusammenhang neben den sozialpolitischen Aspekten auch die Bedürfnisse von Senioren, Behinderten und Familien. Insbesondere zeitgemäße Standards hinsichtlich der oftmals durch Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen eingeschränkten Mobilität dieser Bevölkerungsschichten sind zu beachten. Die Umbauten der Wohnhäuser haben sich an den Maßgaben der Barrierefreiheit und Barrierearmut zu orientieren. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass eine Sanierung der Wohnungen und des Wohnumfeldes meist dann von nachhaltigem Erfolg gekrönt ist, wenn sich die Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Quartier und den Sanierungsmaßnahmen identifizieren können; der Erhalt der neuen Wohn- und Lebensqualität ist in diesen Fällen nachhaltig gesichert. Die Bewohner müssen sich in Ihrem Wohnumfeld wohlfühlen; dies setzt voraus, dass sie die Möglichkeit besitzen, sich frei von Barrieren zu bewegen. Allerdings darf sich das Angebot von barrierearmen und barrierefreien Wohnraum nicht nur auf die Erdgeschosslage der Häuser beschränken, da viele Menschen sich erst in höheren Etagen sicher fühlen. Hinsichtlich der Lebens- und Wohnsituation von Senioren ist zudem auf die Schaffung altersgerechter Wohnformen zu achten. Beispielsweise sollten Projekte wie das Bielefelder Modell oder Mehrgenerationenhäuser Eingang in die Sanierungspläne finden. Die Möglichkeit auch im Alter in dem gewohnten Wohnumfeld und Stadtviertel bleiben zu können trägt erheblich zur Lebensqualität älterer Menschen bei.
Inhalt
Antrag vom 16.11.2009, NR 1639
Betreff: Heinrich-Lübke-Siedlung: Bei Sanierung Barrierefreiheit und seniorengerechte Wohnformen berücksichtigen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten a) in welchem Ausmaß im Sinne eines ganzheitlichen Sanierungskonzeptes für die Heinrich-Lübke-Siedlung, Maßnahmen zum barrierearmen und barrierefreien Umbau der Wohnhäuser verwirklicht werden können b) in welcher Form seniorengerechte Wohnformen in der Heinrich-Lübke-Siedlung in Folge der Sanierungsmaßnahmen entstehen können.
Begründung: Die Sanierung der Heinrich-Lübke-Siedlung in Praunheim im Rahmen eines Modellprojektes wird von der CDU-Fraktion im Römer begrüßt. Berücksichtigung finden müssen in diesem Zusammenhang neben den sozialpolitischen Aspekten auch die Bedürfnisse von Senioren, Behinderten und Familien. Insbesondere zeitgemäße Standards hinsichtlich der oftmals durch Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen eingeschränkten Mobilität dieser Bevölkerungsschichten sind zu beachten. Die Umbauten der Wohnhäuser haben sich an den Maßgaben der Barrierefreiheit und Barrierearmut zu orientieren. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass eine Sanierung der Wohnungen und des Wohnumfeldes meist dann von nachhaltigem Erfolg gekrönt ist, wenn sich die Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Quartier und den Sanierungsmaßnahmen identifizieren können; der Erhalt der neuen Wohn- und Lebensqualität ist in diesen Fällen nachhaltig gesichert. Die Bewohner müssen sich in Ihrem Wohnumfeld wohlfühlen; dies setzt voraus, dass sie die Möglichkeit besitzen, sich frei von Barrieren zu bewegen. Allerdings darf sich das Angebot von barrierearmen und barrierefreien Wohnraum nicht nur auf die Erdgeschosslage der Häuser beschränken, da viele Menschen sich erst in höheren Etagen sicher fühlen. Hinsichtlich der Lebens- und Wohnsituation von Senioren ist zudem auf die Schaffung altersgerechter Wohnformen zu achten. Beispielsweise sollten Projekte wie das Bielefelder Modell oder Mehrgenerationenhäuser Eingang in die Sanierungspläne finden. Die Möglichkeit auch im Alter in dem gewohnten Wohnumfeld und Stadtviertel bleiben zu können trägt erheblich zur Lebensqualität älterer Menschen bei.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. November 2009Sie sind hierNRNR 1639Heinrich-Lübke-Siedlung: Bei Sanierung Barrierefreiheit und seniorengerechte Wohnformen berücksichtigenSTVV-Antrag · CDU
- 23. April 2010Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 269Heinrich-Lübke-Siedlung: Bei Sanierung Barrierefreiheit und seniorengerechte Wohnformen berücksichtigenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL