Zukunft des Ginnheimer Spargels
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Entwicklung eines Nutzungskonzepts für den Frankfurter Funkturm, um ihn wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies ist notwendig, um die Wertschätzung und kulturelle Bedeutung des Funkturms zu fördern und langfristig Finanzierungskonzepte zu entwickeln.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert 1. zu prüfen und zu berichten, inwieweit eine Bereitschaft der Eigentümergesellschaft DFMG Holding GmbH besteht, gemeinsam mit der Stadt Frankfurt ein Nutzungskonzept für den Frankfurter Funkturm zu entwickeln, um die Aussichtsplattform wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und 2. auf der Basis eines solchen Nutzungskonzeptes den nötigen Kostenrahmen zu entwickeln, und zwar sowohl in investiver Hinsicht als auch hinsichtlich der laufenden Betriebskosten.
Begründung
Dass der Funkturm von den Frankfurtern liebevoll als "Ginnheimer Spargel" bezeichnet wird (obwohl er auf Bockenheimer Gemarkung steht), zeigt seine hohe Wertschätzung bei der Bevölkerung. Er gehört neben den vielen Hochhäusern, dem Frankfurter Dom zum festen Bestandteil der Silhouette der Frankfurter Skyline. Es ist daher wünschenswert, ihn wieder öffentlich zugänglich zu machen. Andere Städte wie Hamburg und Dresden sind mit der öffentlichen Zugänglichmachung ihrer Funktürme schon weiter. Das liegt auch dran, dass dort frühzeitig gemeinsam mit der Eigentümergesellschaft Nutzungskonzepte entwickelt und darauf die erforderlichen Investitionen abgestimmt wurden. Die in Aussicht gestellten 25 Mio. EURO Bundesmittel für die Sanierung des Frankfurter Funkturms sind Ende 2025 verfallen, weil es dem Magistrat nicht gelungen ist, gemeinsam mit der Eigentümergesellschaft DFMG Holding GmbH ein Nutzungskonzept zu entwickeln und für die fehlenden weiteren 25 Mio. EURO ein Finanzierungskonzept für die veranschlagten Sanierungs- und Modernisierungskosten von 50 Mio. EURO zu erstellen. In Frankfurt wurden in dieser Hinsicht leider keine konkreten Schritte unternommen. Aber ohne konkrete Nutzungen sind Investitionen sinnlos. Es ist zwar jetzt bedauerlich, dass die Bundesmittel verfallen sind. Aber ein entsprechender Prozess lässt sich bei Konkretisierung des Projektes in der Zukunft wieder anschieben, wenn zumindest die Projektgrundlagen ordentlich ermittelt werden. Der Funkturm hätte es verdient.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Januar 2026Sie sind hierNRNR 1526Zukunft des Ginnheimer SpargelsSTVV-Antrag · CDU
- 8. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 163Zukunft des Ginnheimer SpargelsMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Linke (= Ablehnung) BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) Stadtv. Yilmaz (= Prüfung und Berichterstattung)