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Geschichtliche Würdigung der Buchgasse als Grundstein der Buchmesse

Vorlagentyp: NRSPD
96 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Begründung

In der Buchgasse entwickelte sich neben den in Frankfurt bereits ansässigen Handelsmessen ab 1480 eine extra Buchmesse, die sich rasch zum Hauptbüchermarkt für gedruckte Bücher in ganz Europa entwickelte. Viele Buchhändler und Buchdrucker bezogen in der Buchgasse Quartier, nicht zuletzt der bekannte Johannes Gutenberg. Die Buchgasse entwickelte sich gleichzeitig zu einer bedeutenden Gelehrten- und Künstlermesse und war damit Treffpunkt und Ort der Diskussion für viele Intellektuelle aus ganz Europa. Hier sind neben Gutenberg beispielhaft die Namen Martin Luther, Erasmus von Rotterdam und Dürer zu nennen. Frankfurt sollte diesen historischen Ort in angemessener Form würdigen. Dabei sollte das große Engagement von Frankfurter Bürgern wie Herrn Groll, die sich für das historische Frankfurt interessieren und für das Sichtbarmachen von Frankfurter Kulturgeschichte einsetzen, unterstützt werden.

Inhalt

Antrag vom 27.09.2006, NR 147

Betreff:

Geschichtliche Würdigung der Buchgasse als Grundstein der Buchmesse

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, die geschichtsträchtige Buchgasse an der Leonhardskirche als Entstehungsort der Frankfurter Buchmesse in angemessener Art und Weise zu würdigen. Grundlage für eine Würdigung könnte das bereits in der Presse veröffentlichte Konzept von Architekt Groll sein, der vorschlägt, eine der Skulpturen des Projektes "Frankfurtbook Town“ der letztjährigen Buchmesse zu verwenden, deren Kauf durch eine Spende des Cityforums bereits gesichert ist. Der Magistrat wird aufgefordert, die Differenzfinanzierung zu sichern und das Projekt schnellstmöglich umzusetzen.

Begründung:

In der Buchgasse entwickelte sich neben den in Frankfurt bereits ansässigen Handelsmessen ab 1480 eine extra Buchmesse, die sich rasch zum Hauptbüchermarkt für gedruckte Bücher in ganz Europa entwickelte. Viele Buchhändler und Buchdrucker bezogen in der Buchgasse Quartier, nicht zuletzt der bekannte Johannes Gutenberg. Die Buchgasse entwickelte sich gleichzeitig zu einer bedeutenden Gelehrten- und Künstlermesse und war damit Treffpunkt und Ort der Diskussion für viele Intellektuelle aus ganz Europa. Hier sind neben Gutenberg beispielhaft die Namen Martin Luther, Erasmus von Rotterdam und Dürer zu nennen. Frankfurt sollte diesen historischen Ort in angemessener Form würdigen. Dabei sollte das große Engagement von Frankfurter Bürgern wie Herrn Groll, die sich für das historische Frankfurt interessieren und für das Sichtbarmachen von Frankfurter Kulturgeschichte einsetzen, unterstützt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. September 2006Sie sind hier
    NRNR 147Geschichtliche Würdigung der Buchgasse als Grundstein der Buchmesse
    STVV-Antrag · SPD
  2. 9. März 2007BB 141Geschichtliche Würdigung der Buchgasse als Grundstein der BuchmesseMagistratsbericht
  3. 31. August 2007BB 633Geschichtliche Würdigung der Buchgasse als Grundstein der BuchmesseMagistratsbericht
  4. 8. Februar 2008BB 77Geschichtliche Würdigung der Buchgasse als Grundstein der BuchmesseMagistratsbericht
  5. 28. Juli 2008Antwort des Magistrats · nach 96 WochenBB 464Geschichtliche Würdigung der Buchgasse als Grundstein der BuchmesseMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 6 · 31.10.2006
TO I, TOP 71
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 147 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 5 · 02.11.2006
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 147 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP und FAG

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 6 · 30.11.2006
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 147 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke.wasgFDPFAG
Sonstige:
BFF (Prüfung und Berichterstattung)REP (Prüfung und Berichterstattung)NPD (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF, REP und NPD (= Prüfung und Berichterstattung)

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