Transparente Kennzeichnung von Baustellen im öffentlichen Raum
Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine verpflichtende, transparente Kennzeichnung von Baustellen im öffentlichen Raum, um Bürgerinnen und Bürger über die Verantwortlichen, den Zweck und die Dauer von Einschränkungen zu informieren. Dies soll dem Unmut über unklare Baustellen entgegenwirken und die Kommunikation verbessern.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass künftig alle privaten, gewerblichen oder durch Dritte (z. B. Versorger, Baufirmen, Bauträger) verursachten Baustellen im öffentlichen Raum - insbesondere mit Auswirkungen auf den Fuß-, Rad- oder Kfz-Verkehr - verpflichtend mit gut sichtbaren Informationstafeln gekennzeichnet werden. Dazu
- sind die rechtlichen, organisatorischen und vertraglichen Voraussetzungen zu schaffen, um eine solche Kennzeichnungspflicht verbindlich umzusetzen;
- ist ein einheitliches Layout oder Format für die Informationstafeln stadtweit vorzugeben und
- die Pflicht zur Aufstellung solcher Tafeln verbindlich in Genehmigungsverfahren und Sondernutzungserlaubnissen zu verankern. Ziel ist, dass bei jeder baulichen Maßnahme mit Einschränkungen im öffentlichen Verkehrsraum deutlich sichtbar folgende Informationen kommuniziert werden:
- Auftraggeber bzw. Verantwortlicher der Maßnahme
- Zweck bzw. Art der Maßnahme (z. B. Leitungsarbeiten, Gebäudesanierung)
- voraussichtliche Dauer der Einschränkungen
- Kontaktmöglichkeit bei Rückfragen
Begründung
Bürgerinnen und Bürger stoßen im Alltag häufig auf Baustellen, bei denen weder klar ist, wer sie veranlasst hat, noch wie lange die Einschränkung andauern wird. Das sorgt für Unmut, wenn ohne erkennbare Hinweise auf Grund oder Verantwortlichkeit insbesondere Gehwege gesperrt, Radwege blockiert oder Fahrbahnen verengt sind. Eine verpflichtende Informationstafel erhöht die Transparenz, stärkt das Verständnis der Öffentlichkeit und ermöglicht ggf. auch eine gezielte Rückmeldung an die zuständige Stelle. In Frankfurt werden manchmal bei städtischen Maßnahmen Hinweistafeln eingesetzt. Diese gute Praxis sollte für alle Baustellen im öffentlichen Raum mit Auswirkungen auf den Verkehrsraum verpflichtend werden, unabhängig vom Träger der Maßnahme.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. August 2025Sie sind hierNRNR 1348Transparente Kennzeichnung von Baustellen im öffentlichen RaumSTVV-Antrag · CDU
- 23. Januar 2026BB 34Transparente Kennzeichnung von Baustellen im öffentlichen RaumMagistratsbericht
- 21. August 2026Antwort des Magistrats · nach 51 WochenBB 267Transparente Kennzeichnung von Baustellen im öffentlichen RaumMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf20 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, Linke und fraktionslos gegen SPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE und SPD gegen CDU, FDP, Linke, ÖkoLinX-ARL und BFF (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, farbechte/Linke, FDP und BFF gegen GRÜNE (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP und fraktionslos gegen CDU und AfD (= Kennntis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, Linke, FDP und FREIE WÄHLER gegen GRÜNE (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG und Volt gegen CDU, FDP, AfD, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung SPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU, Linke und fraktionslos (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, CDU, FDP und BFF gegen GRÜNE und SPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Linke gegen Volt (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG, Volt und Gartenpartei gegen CDU, FDP, AfD, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und BFF gegen 1 Linke und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); 1 Linke (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen GRÜNE (= Ablehnung)