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Regionaltangente West - Bürgerbeteiligung schon in der Planungsphase

Vorlagentyp: NRLINKE
23 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren5 Sitzungen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

Bürgerbeteiligung schon in der Planungsphase Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat möge bei der Planungsgesellschaft RTW mbH darauf hinwirken, dass diese ihre Arbeit kontinuierlich im Internet darstellt.
  2. Dieser Internet-Auftritt soll eine interaktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ermöglichen. Begründung: Die Regionaltangente West, kurz RTW, ist eine der größten und bedeutendsten Projekte für den Ausbau des ÖPNV in der Rhein-Main Region. Mit der RTW soll eine Schienen-Tangentialverbindung für das Rhein-Main-Gebiet geschaffen werden, wodurch eine direkte Verbindung der Frankfurter Umlandgemeinden ermöglicht wird. Dadurch wird die Attraktivität des ÖPNV in den betroffenen Städten und Gemeinden erhöht, und gleichzeitig das insbesondere im Innenstadttunnel an seine Kapazitätsgrenze angelangte Schienennetz in Frankfurt entlastet. Die RTW ist ein verkehrspolitisch sinnvolles Projekt, und es sollte möglichst schnell vorangetrieben werden. Am 28.11.2008 wurde eine RTW Planungsgesellschaft mbH gegründet. Diese hat den Auftrag, die planerische Vorbereitung des Vorhabens RTW durchzuführen. Bedingt durch die Größe des Projektes, wird die RTW sowohl hohe Kosten als auch bedeutende Eingriffe in den städtischen Raum wie auch in die Natur mit sich bringen. In der Vergangenheit war, auch in Frankfurt, festzustellen, dass verkehrliche Projekte selbst geringerer Größe auf Vorbehalte der betroffenen Bevölkerung stoßen. Es gibt noch eine ganze Reihe offener Fragen in Zusammenhang mit der RTW. Neben der großen Frage der Verteilung der Finanzierung zwischen den beteiligten Kommunen und Kreisen sind dies in erster Linie Fragen der Streckenführung, beispielsweise in Praunheim im Zusammenhang mit der Europäischen Schule, den Sulzbachwiesen in Sossenheim, oder der Leunastrasse in Höchst. Es ist folglich wichtig, die Akzeptanz für ein solches Großprojekt frühzeitig zu fördern. Dies kann erreicht werden, indem bereits der Planungsprozess der RTW für die Bürgerinnen und Bürger transparent gestaltet wird. Diese Transparenz ließe sich erreichen, indem die Arbeit der Planungsgesellschaft im Internet dargestellt wird, einschließlich der Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger, sich Interaktiv, mit Kommentaren und Anregungen, zu beteiligen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es erklärtes Ziel der Stadtverordnetenversammlung ist, dass die Bürgerbeteiligung über das Internet verstärkt wird.

Inhalt

Antrag vom 18.03.2009, NR 1323

Betreff: Regionaltangente West - Bürgerbeteiligung schon in der Planungsphase Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat möge bei der Planungsgesellschaft RTW mbH darauf hinwirken, dass diese ihre Arbeit kontinuierlich im Internet darstellt.
  2. Dieser Internet-Auftritt soll eine interaktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ermöglichen. Begründung: Die Regionaltangente West, kurz RTW, ist eine der größten und bedeutendsten Projekte für den Ausbau des ÖPNV in der Rhein-Main Region. Mit der RTW soll eine Schienen-Tangentialverbindung für das Rhein-Main-Gebiet geschaffen werden, wodurch eine direkte Verbindung der Frankfurter Umlandgemeinden ermöglicht wird. Dadurch wird die Attraktivität des ÖPNV in den betroffenen Städten und Gemeinden erhöht, und gleichzeitig das insbesondere im Innenstadttunnel an seine Kapazitätsgrenze angelangte Schienennetz in Frankfurt entlastet. Die RTW ist ein verkehrspolitisch sinnvolles Projekt, und es sollte möglichst schnell vorangetrieben werden. Am 28.11.2008 wurde eine RTW Planungsgesellschaft mbH gegründet. Diese hat den Auftrag, die planerische Vorbereitung des Vorhabens RTW durchzuführen. Bedingt durch die Größe des Projektes, wird die RTW sowohl hohe Kosten als auch bedeutende Eingriffe in den städtischen Raum wie auch in die Natur mit sich bringen. In der Vergangenheit war, auch in Frankfurt, festzustellen, dass verkehrliche Projekte selbst geringerer Größe auf Vorbehalte der betroffenen Bevölkerung stoßen. Es gibt noch eine ganze Reihe offener Fragen in Zusammenhang mit der RTW. Neben der großen Frage der Verteilung der Finanzierung zwischen den beteiligten Kommunen und Kreisen sind dies in erster Linie Fragen der Streckenführung, beispielsweise in Praunheim im Zusammenhang mit der Europäischen Schule, den Sulzbachwiesen in Sossenheim, oder der Leunastrasse in Höchst. Es ist folglich wichtig, die Akzeptanz für ein solches Großprojekt frühzeitig zu fördern. Dies kann erreicht werden, indem bereits der Planungsprozess der RTW für die Bürgerinnen und Bürger transparent gestaltet wird. Diese Transparenz ließe sich erreichen, indem die Arbeit der Planungsgesellschaft im Internet dargestellt wird, einschließlich der Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger, sich Interaktiv, mit Kommentaren und Anregungen, zu beteiligen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es erklärtes Ziel der Stadtverordnetenversammlung ist, dass die Bürgerbeteiligung über das Internet verstärkt wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. März 2009Sie sind hier
    NRNR 1323Regionaltangente West - Bürgerbeteiligung schon in der Planungsphase
    STVV-Antrag · LINKE.
  2. 13. Juli 2009BB 587Regionaltangente West - Bürgerbeteiligung schon in der PlanungsphaseMagistratsbericht
  3. 24. August 2009Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 703Regionaltangente West - Bürgerbeteiligung schon in der PlanungsphaseMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
OBR 7
Sitzung 32 · 21.04.2009
TO I, TOP 32
Angenommen
Der Vorlage NR 1323 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDFarbechteBFF
Ablehnung:
1 CDUREP
Enthaltung:
5 CDUFDP
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: SPD, FARBECHTE und BFF gegen 1 CDU und REP (= Ablehnung) bei Enthaltung 5 CDU, FDP und Jourdan

OBR 6
Sitzung 32 · 21.04.2009
TO I, TOP 59
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 1323 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 31 · 23.04.2009
TO I, TOP 23
Angenommen
a) Ziffer 1. der Vorlage NR 1323 wird zugestimmt. b) Ziffer 2. der Vorlage NR 1323 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneLinkeBFF
Ablehnung:
CDUFDPSPDLinkeBFF
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE. und BFF gegen CDU und FDP (= Ablehnung) CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE, LINKE. und BFF (= Annahme)

OBR 5
Sitzung 32 · 24.04.2009
TO I, TOP 33
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 1323 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Verkehrsausschusses
Sitzung 30 · 28.04.2009
TO I, TOP 9
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1323 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGBFF
Sonstige:
NPD (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme)

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