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Städtisches Eigentum schützen - Hausbesetzungen unterbinden

Vorlagentyp: NRCDU
4 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert den Magistrat auf, die Besetzung der Liegenschaft Lahnstraße 1 zu beenden und rechtliche Schritte einzuleiten. Ziel ist es, eine klare Linie im Umgang mit rechtswidrigen Besetzungen städtischen Eigentums zu etablieren, um den Rechtsstaat zu schützen und politisch motivierte Besetzer nicht zu ermutigen.

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Thema Sicherheit verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, die Besetzung der Liegenschaft Lahnstraße 1 zu beenden und die dafür nötigen rechtlichen Schritte einzuleiten. Außerdem wird er aufgefordert, bei rechtswidriger Besetzung städtischer Gebäude oder Grundstücke grundsätzlich umgehend

  1. Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs und ggf. weiterer in Betracht kommender Straftatbestände zu erstatten,
  2. die sofortige polizeiliche Räumung einzuleiten, sowie
  3. alle zur Wiederherstellung des rechtmäßigen Zustands erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Ein Abweichen von diesem Vorgehen ist nur dann zulässig, wenn ein förmlicher Beschluss des gesamten Magistrats unter schriftlicher Begründung getroffen wird. Der Magistrat wird darüber hinaus aufgefordert, die Stadtverordnetenversammlung in jedem Einzelfall unverzüglich schriftlich zu informieren, sofern von der vorstehenden Regelung abgewichen wird.

Begründung

Frankfurt braucht eine klare Linie im Umgang mit der rechtswidrigen Besetzung städtischen Eigentums. In der Vergangenheit ist mehrfach versäumt worden, konsequent und zeitnah zu handeln - mit dem Ergebnis, dass der Rechtsstaat beschädigt und politisch motivierte Besetzer ermutigt wurden. Um solchen Entwicklungen künftig vorzubeugen, ist eine eindeutige und verbindliche Handlungsanweisung notwendig: Wer städtisches Eigentum rechtswidrig in Besitz nimmt, muss mit Konsequenzen rechnen. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass begründete Ausnahmen nur auf Basis eines bewussten, transparenten Gesamtbeschlusses des Magistrats möglich sind. Das schützt nicht nur das Eigentum der Stadt, sondern auch die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Ordnungspolitik.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. August 2025 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 18.09.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 1
Sitzung 41 · 02.09.2025
TO I, TOP 62
Beraten
Die Vorlage NR 1320 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDUFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und FDP (= Kenntnis)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 38 · 09.09.2025
TO I, TOP 15
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1320 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1351 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfDFDPBFF-BIG
Sonstige:
Gartenpartei (NR 1320 und NR 1351 = Ablehnung)Stadtv. Yilmaz (NR 1320 und NR 1351 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme), FDP (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1351) sowie BFF-BIG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1308) zu 2. GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (unter Hinweis auf NR 1320), FDP, BFF-BIG und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (NR 1320 und NR 1351 = Ablehnung)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 38 · 15.09.2025
TO I, TOP 13
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1320 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1351 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDFDPBFF-BIG
Sonstige:
FRAKTION (NR 1320 und NR 1351 = Ablehnung)Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1320 und NR 1351 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und AfD (= Annahme), FDP (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1351) sowie BFF-BIG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1308) zu 2. GRÜNE, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Annahme unter Hinweis auf die Vorlage NR 1320) sowie FDP, BFF-BIG und AfD (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (NR 1320 und NR 1351 = Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1320 und NR 1351 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 43 · 18.09.2025
TO I, TOP 7
Abgelehnt
1. Die Vorlage NR 1320 wird abgelehnt. 2. 1. Die Vorlage NR 1351 wird abgelehnt. 2. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Schäfer, Pürsün, Eberz, Busch, Yilmaz, Pauli, Huber, Dr. Schulz, Zieran, Fuchs und Ditfurth sowie von Stadträtin Weber dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDFDPBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei gegen CDU und AfD (= Annahme), FDP (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1351) sowie BFF-BIG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1308) zu 2. zu 1.: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei gegen CDU (unter Hinweis auf NR 1320), FDP, BFF-BIG und AfD (= Annahme)

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