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Wohnraum für junge Menschen mit Behinderungen

Vorlagentyp: NRCDUGRÜNE
3 SitzungenAngenommen

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Begründung

Behinderungen Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, die Registrier- und Vergaberichtlinien des Amtes für Wohnungswesen so zu überarbeiten und zu ergänzen, dass junge Menschen, die im elterlichen Haushalt leben, aber selbstständig leben wollen, das 25.Lebensjahr noch nicht vollendet haben und auf Grund ihrer Behinderung nicht in der Lage sind, die Mietkosten und den Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen zu bestreiten, für eine Wohnungsvermittlung registriert werden können. Begründung: Menschen mit Behinderungen unter 25 Jahren haben auf Grund ihrer individuellen Situation oftmals nicht die Möglichkeit, ein so hohes Einkommen zu erzielen, dass sie aus diesem Mietkosten und Lebensunterhalt bestreiten können. Dies ist aber in den geltenden Registrier- und Vergaberichtlinien des Amtes für Wohnungswesen, Ziff.4.2.2, zwingend vorgesehen, um als Wohnungssuchende/r registriert werden zu können. Damit ist ihnen eine unabhängige Lebensführung im Sinne von selbstbestimmter Lebensführung von vornherein verwehrt, auch wenn ansonsten alle weiteren Voraussetzungen für eine Registrierung erfüllt wären. Dies entspricht nicht der von der Stadt Frankfurt am Main mehrmals bekundeten Ziel der Herstellung der Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen. Auf die in absehbarere Zeit anstehende Verpflichtung zur Umsetzung der UN-Charta über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sei in diesem Zusammenhang hingewiesen.

Inhalt

Antrag vom 12.03.2009, NR 1318

Betreff: Wohnraum für junge Menschen mit Behinderungen Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, die Registrier- und Vergaberichtlinien des Amtes für Wohnungswesen so zu überarbeiten und zu ergänzen, dass junge Menschen, die im elterlichen Haushalt leben, aber selbstständig leben wollen, das 25.Lebensjahr noch nicht vollendet haben und auf Grund ihrer Behinderung nicht in der Lage sind, die Mietkosten und den Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen zu bestreiten, für eine Wohnungsvermittlung registriert werden können.

Begründung: Menschen mit Behinderungen unter 25 Jahren haben auf Grund ihrer individuellen Situation oftmals nicht die Möglichkeit, ein so hohes Einkommen zu erzielen, dass sie aus diesem Mietkosten und Lebensunterhalt bestreiten können. Dies ist aber in den geltenden Registrier- und Vergaberichtlinien des Amtes für Wohnungswesen, Ziff.4.2.2, zwingend vorgesehen, um als Wohnungssuchende/r registriert werden zu können. Damit ist ihnen eine unabhängige Lebensführung im Sinne von selbstbestimmter Lebensführung von vornherein verwehrt, auch wenn ansonsten alle weiteren Voraussetzungen für eine Registrierung erfüllt wären. Dies entspricht nicht der von der Stadt Frankfurt am Main mehrmals bekundeten Ziel der Herstellung der Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen. Auf die in absehbarere Zeit anstehende Verpflichtung zur Umsetzung der UN-Charta über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sei in diesem Zusammenhang hingewiesen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. März 2009 brachten CDU, GRÜNE diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 07.05.2009 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 30 · 27.04.2009
TO I, TOP 14
Angenommen
Der Vorlage NR 1318 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFFNPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 30 · 30.04.2009
TO I, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 1318 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFFREPNPDÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 33 · 07.05.2009
TO II, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage NR 1318 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFFREPNPDÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL

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