Digitale Schnittstelle zwischen Berufsschulen und Betrieben
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Einführung eines Pilotprojekts zur digitalen Schnittstelle zwischen Berufsschulen und Betrieben in Frankfurt. Dies soll die Zusammenarbeit modernisieren und die Transparenz über Lerninhalte und Ausbildungsstände verbessern. Die Erwartung ist eine verbesserte kommunikative Effizienz und eine bessere Integration von digitalen Lösungen in die duale Ausbildung.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert,
a) bis Ende des Jahres ein Pilotprojekt "Digitale Schnittstelle Ausbildung" für mindestens zwei Frankfurter Berufsschulen mit je 3-5 Kooperationsbetrieben zu initiieren;
b) dafür bis 31.12.2025 das Konzept einer technischen Lösung (z. B. dialogbasierte Plattform, Video ‑ /Dokumenten ‑ Upload, Curricula ‑ Abgleich, digitale Klassenbücher) zu initiieren und Konzepte von Tandems innerhalb des Pilotprojekts #HESSENbildung.digital (z. B. Paul ‑ Ehrlich ‑ Schule) zu prüfen und anzupassen;
c) den Zugang zu Fördermitteln (z. B. DISTR@AL, Hessen Digital) zu prüfen und ggf. weitere Haushaltsmittel für Entwicklung, Hosting, Wartung und Schulung bereitzustellen;
d) nach einer Pilotphase über den Stand, erste Ergebnisse und Skalierungspotenziale für weitere Berufsschulen in Frankfurt zu berichten.
Begründung
Aus Sicht der hessischen Wirtschaft kann der gezielte Einsatz digitaler Instrumente neue Impulse für eine Zusammenarbeit von Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben bewirken und damit auch einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung und Weiterentwicklung der dualen Ausbildung insgesamt leisten. Aktuell fehlt eine digitale Kommunikations- und Kooperationsschnittstelle zwischen Berufsschulen in Frankfurt und ihren Ausbildungspartnern in Frankfurt und der Region. Hierdurch ist die Transparenz bezüglich Lerninhalten, Ausbildungsstand, Anwesenheiten von Auszubildenden in der Schule und Praxisphasen eingeschränkt. Eine Machbarkeitsstudie ("digi-leokop") der Goethe-Universität bestätigte 2022 in Hessen das große Potenzial digitaler Lernortkooperationen und enthielt konkrete Empfehlungen, etwa für eine landesweite Plattform oder dezentrale Systeme. Daher sollte die Stadt mit dem Land in Verbindung treten, um die bestehende Plattform "Schulportal Hessen" auch für Betriebe in der IHK-Region Rhein-Main pilotweise zu öffnen oder mit Fördermitteln des Landes und in Zusammenarbeit mit der IHK Frankfurt eine eigene digitale Schnittstelle schaffen. So könnten Frankfurter Berufsschulen sowie Betriebe und ihre Ausbilder einfacher kommunizieren und den jeweiligen Wissensstand der Schüler/-innen sowie behandelte Inhalte abgleichen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. Juli 2025Sie sind hierNRNR 1311Digitale Schnittstelle zwischen Berufsschulen und BetriebenSTVV-Antrag · CDU
- 16. Januar 2026BB 24Digitale Schnittstelle zwischen Berufsschulen und BetriebenMagistratsbericht
- 18. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 42 WochenBB 166Digitale Schnittstelle zwischen Berufsschulen und BetriebenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, BFF-BIG, AfD und FRAKTION gegen Linke und FDP (= Prüfung und Berichterstattung); GRÜNE, SPD und Volt (= Votum im Ausschuss für Bildung und Schulbau)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP und Volt gegen CDU, AfD und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG, AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie Linke und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.