Öffentlichkeitsbeteiligung bei ÖPNV-Planung sicherstellen!
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine stärkere Einbindung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange in die Planung von ÖPNV-Projekten. Dies soll die Qualität und Akzeptanz der Projekte erhöhen und das Vertrauen in politische Entscheidungen stärken. Ziel ist es, durch frühzeitige Beteiligung mögliche Konflikte und Planungslücken zu identifizieren.
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Am Hauptbahnhof — 17 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.
- Rücksicht statt Dauerhupen und Dieselgestank: Wohnqualität in der Ottostraße schützen19.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof19.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- ÖPNV für alle: Ausfälle von Fahrtreppen und Aufzügen inakzeptabel01.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Am Hauptbahnhof per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, bei den anstehenden Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der Straßenbahn am Hauptbahnhof und in der Gutleutstraße alle Träger Öffentlicher Belange (TÖB) angemessen zu beteiligen. Ebenso soll sichergestellt werden, dass Einzelpersonen die Möglichkeit erhalten, Stellungnahmen einzureichen.
Begründung
Die Bedeutung der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung im kommunalen Planungsprozess muss gestärkt werden. Die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange im Rahmen von Planfeststellungsverfahren trägt wesentlich zur Qualität, Akzeptanz und Rechtssicherheit von Projekten bei. Eine frühzeitige und umfassende Einbindung der Öffentlichkeit schafft Vertrauen in politische Entscheidungen und ermöglicht es den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, ihre Anliegen, Erfahrungen und Kenntnisse aktiv in die Planung einzubringen. Auch die Träger öffentlicher Belange - wie Umweltbehörden, Denkmalschutz oder Wasserwirtschaft - leisten mit ihrem fachlichen Input einen entscheidenden Beitrag dazu, dass relevante gesetzliche Anforderungen berücksichtigt und mögliche Konflikte frühzeitig erkannt werden können. Darüber hinaus lassen sich durch die Beteiligung potenzielle Planungslücken oder örtliche Besonderheiten identifizieren, die im weiteren Verfahren berücksichtigt und in die Ausgestaltung eines Vorhabens eingebunden werden können. Dies führt nicht nur zu besseren und tragfähigeren Lösungen, sondern reduziert langfristig auch das Risiko von Verzögerungen, Einsprüchen oder gerichtlichen Auseinandersetzungen. Nicht zuletzt ermöglicht die Beteiligung auch eine frühzeitige Bewertung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Auswirkungen und ist somit ein wichtiger Bestandteil verantwortungsvoller kommunaler Mobilitätspolitik.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Mai 2025 brachte FRAKTION diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.07.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) ÖkoLinX-ELF, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen Linke und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE und CDU gegen SPD, FDP, Linke, ÖkoLinX-ARL, BFF und Die Partei (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen Linke und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) sowie ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)