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Frankfurt braucht wieder einen eigenen Schlachthof!

Vorlagentyp: NRBFF
2 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Wiedererrichtung eines kommunalen Schlachthofs in Frankfurt am Main, um die regionalen Landwirte zu unterstützen und die negativen Auswirkungen der Zentralisierung der Schlachtbetriebe zu verringern. Ziel ist es, artgerechte Tierhaltung und kurze Transportwege zu fördern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Deutschherrnufer — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 28.11.2025.

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Begründung

Der jüngste Skandal um das größte Schlachtunternehmen Europas mit Sitz im westfälischen Rheda-Wiedenbrück und die vorübergehende Stilllegung des gesamten Werkes haben zu massiven Problemen bei den Landwirten geführt. Aufgrund fehlender regionaler Schlachthöfe sind diese auf Großschlachtbetriebe angewiesen. Von 1884 bis 1993 verfügte die Stadt Frankfurt über einen eigenen Schlacht- und Viehhof, der als Regiebetrieb geführt wurde, zuletzt als Kompaktschlachthof auf dem östlichen Areal am Deutschherrnufer. Mittlerweile gibt es in ganz Hessen nur noch zwei mittelständische Regionalschlachthöfe, nämlich in Brensbach (Odenwald) und Fulda. Nach Auskunft der Fleischerinnung Frankfurt-Darmstadt-Offenbach kann damit jedoch der heimische Markt nur zu 20 Prozent bedient werden, der überwiegende Teil des Fleischbedarfes wird von industriellen Schlachthöfen produziert. Die in den letzten Jahrzehnten erfolgte Zentralisierung der Schlachthöfe hat zahlreiche weitere negative Konsequenzen nach sich gezogen. So bedeuten längere Transportwege nicht nur mehr Stress für die Tiere, sondern einen höheren Aufwand und damit Kosten für den Transport, den die Landwirte zu tragen haben. In Folge dessen wird auch die Tierhaltung immer weiter zentralisiert, weil diese regional aufgrund zu weiter Transportwege nicht mehr darstellbar ist. Das wiederum läuft diametral dem entgegen, was die Gesellschaft einfordert: Artgerechte Tierhaltung, kurze Transportwege und eine schonende Schlachtung. Die Forderung der Fleischerinnung nach einer zentralen Schlachtstätte für die Region, die idealerweise von der Kommune oder vom Land betrieben wird, zielt daher in die richtige Richtung: Frankfurt braucht wieder einen eigenen Schlachthof!

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 27. Juli 2020 brachte BFF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.09.2020 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 40 · 25.08.2020
TO I, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1238 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFrankfurterFRAKTION
Ablehnung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FRANKFURTER gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 47 · 03.09.2020
TO II, TOP 14
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1238 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Annahme)

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