Empfehlungskatalog für den Umgang mit Corona in Gemeinschaftsunterkünften
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Stadt Frankfurt auf, den Empfehlungskatalog des Robert-Koch-Instituts für den Umgang mit Corona in Gemeinschaftsunterkünften umzusetzen. Dies ist notwendig, um die Menschen in diesen Einrichtungen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen, da die Enge in den Unterkünften Physical Distancing erschwert.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Die Stadt Frankfurt sorgt für die Umsetzung des "Empfehlungskatalogs für den Umgang mit Corona in Gemeinschaftsunterkünften" des Robert-Koch-Instituts für sämtliche Gemeinschaftsunterkünfte im Stadtgebiet.
Begründung
Menschen in Gemeinschaftsunterkünften haben durch die dort herrschende Enge nicht die Möglichkeit des Physical Distancing und damit nicht die Chance sich vor dem Corona-Virus zu schützen. Deswegen kommt es in Gemeinschaftsunterkünften von Geflüchteten, wie zuletzt im Stadtteil Bockenheim, zu einer Häufung von Infektionen mit dem Corona-Virus. Auch die jüngsten Presseberichte über die Lebenssituation der Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft in Bonames zeichnen ein solches Bild. Und auch in Arbeiterwohnheimen beispielsweise im Frankfurter Westen leben Menschen in engen Mehrbettzimmern, die zudem durch Schimmelbefall und Asbest gesundheitsbelastend sind. Unter diesen Umständen werden Gemeinschaftsunterkünfte immer wieder zu Infektionshotspots werden, was die Quarantäne der gesamten Einrichtung zur Folge hat. Das Robert-Koch-Institut hat einen Empfehlungskatalog für den Umgang mit Corona in Gemeinschaftsunterkünften vorgelegt, um die Menschen vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus zu schützen. Der Empfehlungskatalog ist vollumfänglich umzusetzen, damit Gemeinschaftsunterkünfte nicht mehr zu Infektionshotspots und die Menschen vor Ort geschützt werden bzw. sich selbst schützen können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Juni 2020Sie sind hierNRNR 1221Empfehlungskatalog für den Umgang mit Corona in GemeinschaftsunterkünftenSTVV-Antrag · LINKE.
- 11. September 2020Antwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 459Empfehlungskatalog für den Umgang mit Corona in GemeinschaftsunterkünftenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu b) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu b) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF gegen LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)