Ersthelfer-App einrichten: Schnelle Hilfe rettet im Notfall Leben
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Thema Sicherheit verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, ein Umsetzungskonzept für die Einführung einer Ersthelfer-App zu erarbeiten. Im Rahmen dieser Prüfung sind insbesondere folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Prüfung der technischen Umsetzbarkeit sowie der Integration der App in bestehende Notfall- und Rettungsstrukturen.
- Erstellung einer detaillierten Kostenanalyse inklusive von Einmalkosten und laufenden Betriebskosten.
- Sicherstellung des Datenschutzes und der Datensicherheit unter Beachtung der sensiblen Standort- und Personendaten.
- Erstellung eines zeitlichen Maßnahmenplans für eine flächendeckende Einführung.
Begründung
Die Überlastung der Rettungsdienste in Frankfurt, bedingt durch Personalmangel und steigende Fallzahlen, erfordert schnelle, innovative Maßnahmen. Erfahrungen aus anderen Städten (z. B. Düsseldorf, München, Mannheim und Wiesbaden) zeigen, dass eine frühzeitige Alarmierung qualifizierter Ersthelfer die Reaktionszeiten um mehrere Minuten verkürzen kann - Zeit, die im Notfall überlebenswichtig ist. Registrieren können sich grundsätzlich alle, die eine Ausbildung im medizinischen Bereich haben oder zur sogenannten "Blaulicht-Familie" gehören, also bei der Polizei arbeiten oder beim THW oder der Feuerwehr aktiv sind. Frankfurt muss endlich aufholen. Jetzt ist ein entschlossener politischer Impuls nötig, um diesen essenziellen Fortschritt in der Notfallversorgung zu realisieren. Die Einführung einer Ersthelfer-App ist daher ein dringend notwendiger Schritt, um die Effizienz der Notfallversorgung nachhaltig zu verbessern und Leben zu retten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. April 2025 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 05.06.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) sowie Linke (= Ablehnung ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG, AfD, FRAKTION und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme), Linke (= Ablehnung ohne Zusatz) sowie ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)