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Unterstützung für Chemie-Unternehmen

Vorlagentyp: NRFDP
4 SitzungenAbgelehnt

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung begrüßt die Bemühungen der Fa. WeylChem, mit dem geplanten Anlagenneubau die Prozessenergieversorgung am Standort Griesheim zu modernisieren und somit einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung des Unternehmens und der über 200 Arbeitsplätze leisten zu wollen.
  2. Der Magistrat wird aufgefordert, alles in seiner Zuständigkeit zu unternehmen,
    • a)um Fa. WeylChem bei ihrem für die des Unternehmenszukunft wichtigen Vorhaben zu unterstützen,
    • b)um eine zügige Umsetzung der Genehmigung im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens nach § 19 BImSchG durch das Regierungspräsidium zu erwirken,
    • c)um die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmen im Zusammenhang mit dem geplanten Vorhaben seriös und sachlich zu begleiten,
    • d)um auf Fa. WeylChem einzuwirken, in möglichst naher Zukunft und bei Eintreten der entsprechenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Betrieb der Anlage von Braunkohle als Energieträger zu Erdgas oder Biomasse zu wechseln.
  3. Der Magistrat wird aufgefordert, alle Versuche Dritter, Ängste schürende und Tatsachen verdrehende Propaganda zum Nachteil in Frankfurt produzierender Unternehmen zu verbreiten, nachdrücklich zu missbilligen. Begründung: Das Unternehmen WeylChem beabsichtigt an seinem Standort Griesheim eine veraltete Anlage zur Prozesswärmeerzeugung gegen eine moderne 19,5 Megawatt Anlage mit deutlich höherem Wirkungsgrad zu ersetzten. Für das Unternehmen ist dies eine Maßnahme zur Senkung von Betriebskosten und somit ein Schritt zur Zukunftssicherung. Die Anlage kann mit Braunkohlestaub, mit Erdgas oder auch mit Biomasse betrieben werden, wobei zunächst Braunkohlestaub als Energieträger zum Einsatz kommen soll. Nach Angaben von WeylChem wird die Anlage deutlich unter den gültigen gesetzlichen Emissionsgrenzen für Feinstaub, Stickoxide, Schwefeldioxid und Quecksilber arbeiten. Dennoch gibt es Stimmen, die das Vorhaben vorsätzlich in Misskredit bringen wollen, in dem Sie von einer angeblich akuten Gefährdung der Anwohnerschaft durch einen vermeintlich überhöhten Austritt von Schadstoffen sprechen. Es werden auf diese Weise in unverantwortlicher Weise Ängste geschürt, die keine Grundlagen haben. Denn die prognostizierten Schadstoffemissionen werden den Angabe von WeylChem zufolge deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten liegen. Der Magistrat, der insbesondere in Person des Wirtschaftsdezernenten immer wieder und gern von der großen Bedeutung des produzierenden Gewerbes und seiner unverzichtbaren sogenannten Blaumannarbeitsplätze spricht, ist gefordert, seinen Beteuerungen auch Taten folgen zu lassen: zum Beispiel dadurch, das Unternehmen bei seinen Bemühungen zur Standort- und Zukunftssicherung nachdrücklich zu unterstützen und somit den Wirtschaftsstandort Frankfurt insgesamt zu stärken.

Inhalt

Antrag vom 26.05.2015, NR 1215

Betreff: Unterstützung für Chemie-Unternehmen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung begrüßt die Bemühungen der Fa. WeylChem, mit dem geplanten Anlagenneubau die Prozessenergieversorgung am Standort Griesheim zu modernisieren und somit einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung des Unternehmens und der über 200 Arbeitsplätze leisten zu wollen.
  2. Der Magistrat wird aufgefordert, alles in seiner Zuständigkeit zu unternehmen,
    • a)um Fa. WeylChem bei ihrem für die des Unternehmenszukunft wichtigen Vorhaben zu unterstützen,
    • b)um eine zügige Umsetzung der Genehmigung im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens nach § 19 BImSchG durch das Regierungspräsidium zu erwirken,
    • c)um die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmen im Zusammenhang mit dem geplanten Vorhaben seriös und sachlich zu begleiten,
    • d)um auf Fa. WeylChem einzuwirken, in möglichst naher Zukunft und bei Eintreten der entsprechenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Betrieb der Anlage von Braunkohle als Energieträger zu Erdgas oder Biomasse zu wechseln.
  3. Der Magistrat wird aufgefordert, alle Versuche Dritter, Ängste schürende und Tatsachen verdrehende Propaganda zum Nachteil in Frankfurt produzierender Unternehmen zu verbreiten, nachdrücklich zu missbilligen. Begründung: Das Unternehmen WeylChem beabsichtigt an seinem Standort Griesheim eine veraltete Anlage zur Prozesswärmeerzeugung gegen eine moderne 19,5 Megawatt Anlage mit deutlich höherem Wirkungsgrad zu ersetzten. Für das Unternehmen ist dies eine Maßnahme zur Senkung von Betriebskosten und somit ein Schritt zur Zukunftssicherung. Die Anlage kann mit Braunkohlestaub, mit Erdgas oder auch mit Biomasse betrieben werden, wobei zunächst Braunkohlestaub als Energieträger zum Einsatz kommen soll. Nach Angaben von WeylChem wird die Anlage deutlich unter den gültigen gesetzlichen Emissionsgrenzen für Feinstaub, Stickoxide, Schwefeldioxid und Quecksilber arbeiten. Dennoch gibt es Stimmen, die das Vorhaben vorsätzlich in Misskredit bringen wollen, in dem Sie von einer angeblich akuten Gefährdung der Anwohnerschaft durch einen vermeintlich überhöhten Austritt von Schadstoffen sprechen. Es werden auf diese Weise in unverantwortlicher Weise Ängste geschürt, die keine Grundlagen haben. Denn die prognostizierten Schadstoffemissionen werden den Angabe von WeylChem zufolge deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten liegen. Der Magistrat, der insbesondere in Person des Wirtschaftsdezernenten immer wieder und gern von der großen Bedeutung des produzierenden Gewerbes und seiner unverzichtbaren sogenannten Blaumannarbeitsplätze spricht, ist gefordert, seinen Beteuerungen auch Taten folgen zu lassen: zum Beispiel dadurch, das Unternehmen bei seinen Bemühungen zur Standort- und Zukunftssicherung nachdrücklich zu unterstützen und somit den Wirtschaftsstandort Frankfurt insgesamt zu stärken.Hauptvorlage: Antrag vom 15.04.2015, NR 1178 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Umwelt und Sport Ausschuss für Wirtschaft und Frauen Versandpaket: 03.06.2015

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Mai 2015 brachte FDP diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 11.06.2015 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 40 · 28.05.2015
TO I, TOP 5
Abgelehnt
1. Der Vorlage NR 1178 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1215 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1 / Ziffer 1. bis 4)
Zustimmung:
SPDLinkeRömer
Ablehnung:
FDPBFF
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
zu 1 / Ziffer 5)
Zustimmung:
SPDLinkeRömer
Ablehnung:
FDPBFF
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
zu 2)
Zustimmung:
SPDLinke
Ablehnung:
FDPBFFRömer
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Ziffern 1. bis 4.: SPD, LINKE. und RÖMER gegen FDP und BFF (= Ablehnung); CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Ziffer 5.: SPD, LINKE. und RÖMER gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Ablehnung); CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. SPD und LINKE. gegen FDP und BFF (= Annahme) sowie RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung); CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 40 · 02.06.2015
TO I, TOP 5
Zur Kenntnis
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Wirtschaft und Frauen die Beratung der Vorlage NR 1178 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Wirtschaft und Frauen die Beratung der Vorlage NR 1215 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 41 · 09.06.2015
TO I, TOP 25
Abgelehnt
Punkt 2: bis 5. der Vorlage NR 1178 werden dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 2. Die Vorlage NR 1215 wird abgelehnt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 1178 wird abgelehnt. b) Die Ziffern 2. bis 5. der Vorlage NR 1178 werden dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 2. Die Vorlage NR 1215 wird abgelehnt. 3. Der Vorlage NR 1227 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinke
Ablehnung:
FDPBFFRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. a) CDU, GRÜNE, FDP und BFF gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) b) Ziffern 2. bis 4.: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) sowie FDP und BFF (= Ablehnung) Ziffer 5.: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) sowie BFF (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. gegen FDP und BFF (= Annahme) sowie RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. Ziffer 1.: CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme im Rahmen NR 1178), LINKE. und RÖMER (= Ablehnung) sowie FDP (= Annahme im Rahmen NR 1215) und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE. und RÖMER (= Ablehnung) sowie FDP (= Annahme im Rahmen NR 1215) und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 1178 = Annahme, NR 1215 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 42 · 11.06.2015
TO II, TOP 5
Abgelehnt
Punkt 2: bis 5. der Vorlage NR 1178 werden dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 2. Die Vorlage NR 1215 wird abgelehnt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 1178 wird abgelehnt. b) Die Ziffern 2. bis 5. der Vorlage NR 1178 werden dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 2. Die Vorlage NR 1215 wird abgelehnt. 3. Der Vorlage NR 1227 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinke
Ablehnung:
FDPBFFRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. a) CDU, GRÜNE, FDP und BFF gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) b) Ziffern 2. bis 4.: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) sowie FDP und BFF (= Ablehnung) Ziffer 5.: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) sowie BFF (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. gegen FDP und BFF (= Annahme) sowie RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. Ziffer 1.: CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme im Rahmen NR 1178), LINKE. und RÖMER (= Ablehnung) sowie FDP (= Annahme im Rahmen NR 1215) und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE. und RÖMER (= Ablehnung) sowie FDP (= Annahme im Rahmen NR 1215) und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 1178 = Annahme, NR 1215 = Ablehnung)

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