Besucherinnen und Besucher der Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Statistik erweitern
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Thema Kultur verfolgenBegründung
Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Statistik erweitern In der Ausgabe 28/2014 von "Statistik Aktuell" ist zu lesen, dass die Besucherzahlen der Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen im
- Halbjahr 2014 erfreulicherweise insgesamt gestiegen sind. Die Statistik gibt jedoch keine Auskunft darüber, woher die Besucherinnen und Besucher kommen und wie hoch der durchschnittliche städtische Zuschuss einer Einrichtung pro Besucherin und Besucher war. Die Stadt Frankfurt betreibt acht städtische Museen (inklusive Institut für Stadtgeschichte) und den Zoo. Daneben ist sie noch an Museen in nicht städtischer Trägerschaft wie dem Filmmuseum, dem Städel Museum, Liebieghaus und der Schirn beteiligt. Hinzu kommen die Städtischen Bühnen mit Schauspiel und Oper sowie die Alte Oper. Darüber hinaus betreibt die Stadt Frankfurt neben den kulturellen Einrichtungen noch die Freizeiteinrichtungen wie die Frei- und Hallenbäder, den Palmengarten, die Eissporthalle und nicht zu vergessen die Stadtbücherei, die alle miteinander von Besucherinnen und Besuchern auch von außerhalb Frankfurts besucht werden. Die Stadt Frankfurt finanziert mit ca. 170 Millionen Euro ein kulturelles Angebot, das in seiner Qualität mit dem Angebot von anderen Metropolen mithalten kann. Gemessen an ihren knapp 700.000 Einwohnern belaufen sich die Kulturausgaben in Frankfurt auf ca. 240 Euro pro Einwohner und Jahr. Die Ausgaben für Kultur in München mit ca. 1,4 Mio. Einwohnern entsprechen in etwa auch dieser pro Kopf Ausgabe (in 2014 167 Millionen Euro Landeszuschüsse und ca. 174 Millionen Euro städtische Mittel). Während das Land Hessen Städte wie Darmstadt, Wiesbaden und Kassel mit namhaften Zuschüssen für Museen und Theater unterstützt, erhält Frankfurt lediglich 2,5 Millionen Euro für die Städtischen Bühnen. Im Gegensatz zu den zuvor genannten Städten trägt die Stadt Frankfurt praktisch alleine die finanziellen Lasten für ihre Kultur- und Freizeitangebote, von denen aber das gesamte Rhein-Main-Gebiet außerordentlich profitieren dürfte. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten:
- Gibt es Erhebungen oder Schätzungen, woher die Besucherinnen und Besucher der in der Ausgabe 28/2014 von "Statistik aktuell" aufgeführten Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen kommen und wie gliedert sich die Herkunft auf (Differenzierung: Stadtgebiet Frankfurt, Hessen und außerhalb Hessens)?
- Wie hoch waren die Zuschüsse des Landes Hessen im Jahr 2014 für das Staatstheater und die Landesmuseen in Darmstadt, Wiesbaden, Kassel sowie das Stadttheater Gießen?
- Wie hoch war der durchschnittliche städtische Zuschuss einer Einrichtung pro Besucherin und Besucher?
Inhalt
Antrag vom 11.02.2015, NR 1134
Betreff: Besucherinnen und Besucher der Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Statistik erweitern In der Ausgabe 28/2014 von "Statistik Aktuell" ist zu lesen, dass die Besucherzahlen der Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen im
- Halbjahr 2014 erfreulicherweise insgesamt gestiegen sind. Die Statistik gibt jedoch keine Auskunft darüber, woher die Besucherinnen und Besucher kommen und wie hoch der durchschnittliche städtische Zuschuss einer Einrichtung pro Besucherin und Besucher war. Die Stadt Frankfurt betreibt acht städtische Museen (inklusive Institut für Stadtgeschichte) und den Zoo. Daneben ist sie noch an Museen in nicht städtischer Trägerschaft wie dem Filmmuseum, dem Städel Museum, Liebieghaus und der Schirn beteiligt. Hinzu kommen die Städtischen Bühnen mit Schauspiel und Oper sowie die Alte Oper. Darüber hinaus betreibt die Stadt Frankfurt neben den kulturellen Einrichtungen noch die Freizeiteinrichtungen wie die Frei- und Hallenbäder, den Palmengarten, die Eissporthalle und nicht zu vergessen die Stadtbücherei, die alle miteinander von Besucherinnen und Besuchern auch von außerhalb Frankfurts besucht werden. Die Stadt Frankfurt finanziert mit ca. 170 Millionen Euro ein kulturelles Angebot, das in seiner Qualität mit dem Angebot von anderen Metropolen mithalten kann. Gemessen an ihren knapp 700.000 Einwohnern belaufen sich die Kulturausgaben in Frankfurt auf ca. 240 Euro pro Einwohner und Jahr. Die Ausgaben für Kultur in München mit ca. 1,4 Mio. Einwohnern entsprechen in etwa auch dieser pro Kopf Ausgabe (in 2014 167 Millionen Euro Landeszuschüsse und ca. 174 Millionen Euro städtische Mittel). Während das Land Hessen Städte wie Darmstadt, Wiesbaden und Kassel mit namhaften Zuschüssen für Museen und Theater unterstützt, erhält Frankfurt lediglich 2,5 Millionen Euro für die Städtischen Bühnen. Im Gegensatz zu den zuvor genannten Städten trägt die Stadt Frankfurt praktisch alleine die finanziellen Lasten für ihre Kultur- und Freizeitangebote, von denen aber das gesamte Rhein-Main-Gebiet außerordentlich profitieren dürfte. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten:
- Gibt es Erhebungen oder Schätzungen, woher die Besucherinnen und Besucher der in der Ausgabe 28/2014 von "Statistik aktuell" aufgeführten Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen kommen und wie gliedert sich die Herkunft auf (Differenzierung: Stadtgebiet Frankfurt, Hessen und außerhalb Hessens)?
- Wie hoch waren die Zuschüsse des Landes Hessen im Jahr 2014 für das Staatstheater und die Landesmuseen in Darmstadt, Wiesbaden, Kassel sowie das Stadttheater Gießen?
- Wie hoch war der durchschnittliche städtische Zuschuss einer Einrichtung pro Besucherin und Besucher?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Februar 2015Sie sind hierNRNR 1134Besucherinnen und Besucher der Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Statistik erweiternSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 19. Juni 2015BB 231Besucherinnen und Besucher der Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Statistik erweiternMagistratsbericht
- 7. September 2015Antwort des Magistrats · nach 30 WochenBB 321Besucherinnen und Besucher der Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen - Statistik erweiternMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., RÖMER, Piraten, ÖkoLinX-ARL, NPD und REP (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, Piraten, NPD und REP Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)