Bürgerbeteiligung unkompliziert und nachhaltig gestalten
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, bei der Überarbeitung des Portals "Frankfurt Fragt Mich" die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger zu integrieren, über ein Online-Tool städtebauliche Projekte und Maßnahmen zu bewerten.
Dabei finden folgende Punkte Beachtung:
- Bürger/-innen erhalten die Möglichkeit, über einen vor Ort angebrachten QR-Code neu verwirklichte städtebauliche Projekte (Neugestaltung von Plätzen, Parks einschließlich des Mainufers, Spielplätzen, prominenten Einkaufsstraßen etc.) zu bewerten und Verbesserungsvorschläge zu machen, die auf der Seite "Frankfurt Fragt Mich" gesammelt werden.
- Die für eine Bewertung geeigneten und mit einem QR-Code zu versehenden Orte und Projekte werden für jeden Ortsbezirk in Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten ausgewählt. Die Mitglieder der Ortsbeiräte erhalten Einsicht in das Feedback der Bürgerinnen und Bürger sowie eine elektronische Antwortmöglichkeit. So wird die Bürgerbeteiligung unkompliziert und niedrigschwellig verbessert und kann unmittelbar in die Gremienarbeit der Ortsbeiräte einfließen.
- Besonders häufig adressierte Themen und Projekte werden über die Ideenplattform auf "Frankfurt Fragt Mich" gebündelt und bei Erreichen des entsprechenden Quorums zur Bearbeitung an die zuständigen Ämter weitergeleitet.
Begründung
Der Magistrat möchte die Bürgerbeteiligung als wichtiges Instrument der Stadtentwicklung weiter ausbauen und hat bereits bei der Erarbeitung von Richtlinien entsprechende Beteiligungsformate vorgesehen. Auch das Amt für Planen, Bau und Wohnen führt bereits seit Jahren Befragungen und Beteiligungsverfahren im Vorfeld von Projektmaßnahmen durch. Laut Bericht B 90/2023 wurden in den vergangenen Jahren in Ämtern und Dezernaten unterschiedlichste Beteiligungsformate ausprobiert, deren Resonanz und Breitenwirkung stark variierte. Ziel sollte es daher sein, bereits bestehende Möglichkeiten zur Beteiligung insgesamt bekannter und niedrigschwelliger zu machen. Auch sollte dafür Sorge getragen werden, dass Ergebnisse aus unterschiedlichen Bereichen besser miteinander vernetzt werden und konsequent in die Planung neuer Projekte miteinfließen. Ein wertvoller nächster Schritt wäre eine digitale Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, um abgeschlossene Baumaßnahmen direkt bewerten können. Eine solche Rückmeldung würde der Stadt Frankfurt wichtige Erkenntnisse über die Akzeptanz und Wirkung städtischer Projekte liefern, die bei der Planung weiterer Vorhaben Berücksichtigung finden könnten. Denkbar wäre beispielsweise die Bereitstellung eines QR-Codes an den betreffenden Standorten, der direkt zu einer Online-Bewertung auf den Seiten von "Frankfurt Fragt Mich" führt. Dies würde auch die Nutzung dieses wichtigen Portals stärken. Alternativ könnten Bürgerinnen und Bürger - insbesondere ältere Menschen - ihre Rückmeldung auch über das Bürgeramt abgeben. Die Bewertung könnte sowohl in einer einfachen Ampelbewertung als auch in detaillierterer Form erfolgen. Ein konkretes Beispiel für die Notwendigkeit einer solchen Rückmeldung ist der Bertha-von-Suttner-Ring, zu dessen gestalterischen Mängel trotz Anträgen des Ortsbeirats 5 der Magistrat bislang keine Stellung bezogen hat. Eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Rückmeldung würde mehr Transparenz hinsichtlich der Bürgeranliegen schaffen, die direkte Beteiligung und die Ortsbeiräte stärken und im besten Falle auch zu Verbesserungen und einer Berücksichtigung der Rückmeldungen bei zukünftigen Projekten führen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Februar 2023BB 90Bürgerbeteiligung bekannter machenMagistratsbericht
- 12. Februar 2025Sie sind hierNRNR 1133Bürgerbeteiligung unkompliziert und nachhaltig gestaltenSTVV-Antrag · CDU
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf20 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, Linke und BFF gegen SPD und FDP (= Ablehnung); GRÜNE (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BFF gegen Linke (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, Linke, FDP, AfD und fraktionslos gegen GRÜNE (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, farbechte/Linke und fraktionslos gegen CDU (= Zustimmung); FDP und BFF (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, FDP und Die Partei gegen CDU, SPD und BFF (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, Linke, FDP, FREIE WÄHLER und fraktionslos gegen GRÜNE (= Ablehnung); SPD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, BFF, FDP und AfD und GRÜNE und Linke (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: 4 GRÜNE, SPD, FDP, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen 2 CDU und BFF (= Annahme); 2 GRÜNE (= Enthaltung) bei Abwesenheit 1 CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, CDU, SPD, FDP, Linke und BFF gegen GRÜNE (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, Linke, FDP, Volt, dFfm und fraktionslos gegen SPD und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); GRÜNE (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung SPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Annahme) sowie FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung); Linke (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Annahme) ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Stadtv. Yilmaz (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, SPD, FDP und Volt (= Annahme); Linke (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, FDP, Volt und Linke gegen GRÜNE und SPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke und Volt gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkolinX-ELF (= Ablehnung) FRAKTION und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie Linke, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme) sowie Linke, BFF-BIG, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Prüfung und Berichterstattung)